Bachelorarbeit, 2013
112 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 State of the art: Sportsponsoring
1.2 Aufbau der Arbeit
1.3 Zielsetzung und Methodik der Arbeit
2 Grundlagen des Sportsponsoring im Eventkontext
2.1 Sponsoring
2.1.1 Sponsoring als Kommunikationsinstrument
2.1.2 Definition und Abgrenzung des Sponsoringbegriffs
2.1.3 Erscheinungsformen des Sponsoring
2.2 Sportsponsoring
2.2.1 Definition und Begriffsabgrenzung
2.2.2 Erscheinungsformen des Sportsponsoring
2.2.3 Ziele und Zielgruppen des Sportsponsoring
2.3 Sportevents
2.3.1 Begriffsverständnis Event
2.3.2 Sportevents
2.3.3 Event-Sponsoring und Event-Marketing: Formen von Unternehmensengagements bei Sportevents
2.4 Erfolgskontrolle im Sportsponsoring
3 Wirkung und Wirkungsmessung des Sportsponsoring
3.1 Grundlagen der Wirkungsforschung im Sportsponsoring
3.2 Der Kommunikationsprozess im Sportsponsoring
3.3 Wirkungsrelevante Einflussgrößen im Sportsponsoring
3.3.1 Einstellung / Image
3.3.2 Imagetransfer
3.3.3 Event/Sponsor-Fit
3.3.4 Involvement
3.3.5 Die Big 5 (Big Five)
3.4 Modelle zur Erklärung der Sponsoringwirkung
3.4.1 Das neobehavioristische S-O-R Modell
3.4.2 Das Modell der Wirkungspfade
3.4.3 Das Elaboration Likelihood Sponsorship Model
3.5 Verfahren zur Wirkungsmessung im Sportsponsoring
4 Empirische Untersuchung im Rahmen der Burton European Open 2013 presented by MINI
4.1 Untersuchungsgegenstand: Die Burton European Open 2013 presented by MINI
4.2 Ziel der Untersuchung und Fragebogendesign
4.2.1 Befragungsmethode
4.3 Stichprobenauswahl
4.4 Konzeption und Durchführung
4.4.1 Aufbau des Fragebogens
4.4.2 Operationalisierung der Konstrukte
4.4.2.1 Event-Image / Sponsor-Image
4.4.2.2 Event-Involvement
4.4.2.3 Event/Sponsor-Fit
4.4.2.4 Event Gefallen
4.4.2.5 BIG 5
4.4.3 Erhebungsablauf und Beschreibung der Stichprobe
5 Deskriptive Darstellung der Ergebnisse
5.1 Soziodemographische Daten – Angaben zur Person (A)
5.1.1 Geschlecht
5.1.2 Alter
5.1.3 Land
5.1.4 Bildung
5.2 Informationsweg / Informationen zum Event BEO 2013 (A)
5.2 Event-Image / BEO 2013 (B)
5.3 Event-Involvement (CI)
5.4 Event/Sponsor-Fit (C II)
5.5 Event-Gefallen (C III)
5.6 Big 5 (D)
5.7 Sponsor Image / MINI (E)
5.8 Polaritätenprofile
6 Diskussion der Ergebnisse
7 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Wirkungsweise von Sportsponsoring am praktischen Beispiel des Engagements von MINI bei den Burton European Open 2013. Ziel ist es, durch eine empirische Inbetween-Feldbefragung affektive Wirkungen auf die Event-Besucher zu analysieren, um so Erkenntnisse über den Erfolg der Sponsoringmaßnahme und mögliche Imagetransfers zu gewinnen.
1.1 State of the art: Sportsponsoring
Is it Love? So lautete einst der Slogan des Automobilherstellers MINI im Rahmen der Launch-Kampagne 2001, der mittlerweile als Leitgedanke für die MINI Markenkommunikation fungiert und sich als Verdichtung der Markenkernwerte Emotion und Excitement versteht. Gerade Emotionen spielen eine eminent wichtige Rolle bei der Verankerung der Marke in den Köpfen entsprechender Zielgruppen - deren authentische Vermittlung im Rahmen der Kommunikationspolitik gilt als einer der obersten Zielsetzungen. Dies ist auch eine gegebene Notwendigkeit bzw. Anforderung, schließlich gilt der Automobilmarkt heute als klassisches Beispiel für Produktähnlichkeit und einen hohen Sättigungsgrad. Aus diesem Grund hat die Differenzierung über kommunikationspolitische Anstrengungen einen herausragenden Stellenwert bei der Positionierung einer Automobilmarke.
Das Suchen nach Alternativen, das sogenannte „Variety Seeking“, soll beim Kunden durch spezifische Markenerlebnisse unterbunden werden. Gerade im Automobilmarkt ist das Bedürfnis nach der Identifikation mit der Marke besonders stark ausgeprägt. Für Unternehmen besteht also die Herausforderung darin, geeignete Marketingmaßnahmen - explizit im Rahmen der Kommunikationspolitik - erlebnisorientiert einzusetzen umso Identifikationspunkte zu generieren, insbesondere am „point of contact“. Diesbezüglich betreibt MINI einen entsprechend hohen wie kreativen Aufwand in Bezug auf die Kommunikation mit relevanten Zielgruppen, um die Marke emotional aufzuladen und zu positionieren. Der Premiumhersteller setzt neben Social Media, Guerilla Marketing und anderen unkonventionellen Maßnahmen explizit das Kommunikationsinstrument Sportsponsoring ein.
1 Einleitung: Vorstellung des Themas Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument im Automobilsektor und Darlegung der Zielsetzung, des Aufbaus sowie der Methodik der Arbeit.
2 Grundlagen des Sportsponsoring im Eventkontext: Theoretische Herleitung der Begriffe Sponsoring, Sportevent und Sponsoring-Erfolgskontrolle als Basis für die empirische Analyse.
3 Wirkung und Wirkungsmessung des Sportsponsoring: Detaillierte Darstellung der Wirkungsforschung, Einflussfaktoren wie Involvement und Imagetransfer sowie Vorstellung verschiedener Wirkungsmodelle wie dem ELSM.
4 Empirische Untersuchung im Rahmen der Burton European Open 2013 presented by MINI: Beschreibung des Untersuchungsdesigns, der Stichprobe und der operativen Durchführung der Feldbefragung vor Ort.
5 Deskriptive Darstellung der Ergebnisse: Detaillierte Auswertung der erhobenen Daten zu soziodemografischen Merkmalen, Event-Involvement, Image-Einschätzungen und Persönlichkeitsprofilen der Besucher.
6 Diskussion der Ergebnisse: Interpretation der deskriptiven Daten zur Zielgruppenstruktur und der Wirkung des Sponsorings auf die Markenwahrnehmung.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Synthese der theoretischen und empirischen Erkenntnisse mit einem kritischen Rückblick auf die Methodik und Empfehlungen für zukünftige Untersuchungen.
Sportsponsoring, Event-Marketing, Markenkommunikation, Imagetransfer, Event-Involvement, Event/Sponsor-Fit, Big 5, Wirkungsforschung, Burton European Open, MINI, Konsumentenforschung, Erfolgsmessung, Feldexperiment, affektive Reaktionen, Zielgruppenansprache.
Die Bachelorarbeit untersucht die Wirksamkeit von Sportsponsoring als Kommunikationsinstrument. Im Fokus steht die Frage, ob und wie Sponsoring bei einer spezifischen Zielgruppe vor Ort Wirkungen erzielt.
Das zentrale Thema ist das Sportsponsoring im Kontext von Events, speziell die Messung von Image-Effekten und die Bedeutung der Passfähigkeit (Fit) zwischen Sponsor und Sportevent.
Das Ziel ist es, ein fundiertes Verständnis für die Funktionsweise des Sportsponsorings zu erarbeiten und anhand des Falls „Burton European Open 2013 presented by MINI“ empirisch zu überprüfen, wie erfolgreich dieses Engagement wahrgenommen wurde.
Es wurde eine quantitative Methode gewählt: Ein standardisierter Fragebogen wurde im Rahmen eines Inbetween-Feldexperiments bei den Burton European Open 2013 eingesetzt, um die Daten der Eventbesucher deskriptiv auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil, der Sponsoring-Grundlagen und Wirkungsmodelle (z.B. ELSM) erläutert, und einen empirischen Teil, der die Durchführung der Befragung und die deskriptive Darstellung der Ergebnisse detailliert beschreibt.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Sportsponsoring, Imagetransfer, Event-Involvement, Event/Sponsor-Fit und Erfolgskontrolle charakterisieren.
Das Event-Involvement wurde anhand von fünf Items gemessen, die auf Studien von Forschern wie Grohs oder Zaichkowsky basieren, wobei eine siebenstufige Ratingskala zur Beurteilung verwendet wurde.
Der Autor kommt zu einem zweigeteilten Ergebnis: Auf Event-Ebene ist die Wirkung positiv, auf Markenebene (MINI) spricht er von einem Teilerfolg, da der „Fit“ zwar vorhanden, aber teilweise noch neutral beurteilt wurde.
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