Examensarbeit, 2016
65 Seiten
Diese Arbeit untersucht die parallelen Reformbemühungen von Klemens Maria Hofbauer und Kaiser Joseph II. im 18. und 19. Jahrhundert mit dem Ziel, die Erneuerung der katholischen Kirche in Österreich zu beleuchten. Die Arbeit analysiert die beiden unterschiedlichen Ansätze und die Auswirkungen ihrer Reformbestrebungen auf die Kirche und die Gesellschaft.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und stellt die beiden Protagonisten, Klemens Maria Hofbauer und Kaiser Joseph II., sowie ihre gemeinsamen Ziele vor. Kapitel 1 beleuchtet den historischen Kontext des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts, in dem die Reformen von Hofbauer und Joseph II. stattfanden. Dabei werden wichtige Ereignisse wie das Ende der spanischen Habsburgerlinie, die Pragmatische Sanktion, die Französische Revolution und die Gründung des Erbkaiserreiches Österreich behandelt. Kapitel 2 befasst sich mit dem Leben und Wirken von Klemens Maria Hofbauer. Es werden seine Anfänge als Bäckerlehrling, seine Zeit als Redemptorist in Warschau und seine Gründungsversuche in Süddeutschland dargestellt. Kapitel 3 widmet sich dem Leben und der Reformpolitik von Kaiser Joseph II. Es werden seine Ziele, seine Methoden und die Auswirkungen seiner Reformen auf die Kirche und die Gesellschaft beleuchtet. Kapitel 4 untersucht die Mission von Klemens Maria Hofbauer in Wien und seine Bedeutung für die Entwicklung der Kirche in der Stadt. Das Schlusswort fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit.
Klemens Maria Hofbauer, Josephinismus, katholische Kirche, Österreich, Reform, Erneuerung, Redemptoristen, Gottesdienstreform, Klerus, Wien, Habsburger, 18. Jahrhundert, 19. Jahrhundert.
Hofbauer war ein Redemptorist und der „Apostel von Wien“, der sich für die religiöse Erneuerung und das Seelenheil der Menschen einsetzte.
Der Josephinismus bezeichnet die Reformpolitik Kaiser Josephs II., der die katholische Kirche dem Staat unterordnete und rein zweckorientiert reformieren wollte.
Beide wollten die Kirche erneuern, aber mit unterschiedlichen Ansätzen: Joseph II. durch staatliche Kontrolle, Hofbauer durch lebendigen Glauben und Seelsorge.
Er sah die Kirche durch die staatlichen Eingriffe schwer geschädigt und kämpfte gegen den „Libertinismus“ und die Verflachung des religiösen Lebens.
Er belebte das katholische Leben in der Kaiserstadt neu und legte den Grundstein für das Ende der josephinischen Kirchenpolitik in Österreich.
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