Masterarbeit, 2016
88 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
2. Qualität und Klassifizierung von E-Learning Komponenten
2.1. Entwicklung von Kriterien für die Einführung von E-Learning
2.2. Qualität
3. E-Learning
3.1. Computer Based Training (CBT)
3.2. E-Book
3.3. Web Based Training
3.4. Videolernen
3.5. MOOCs
3.6. Simulationslernen; Game based Learning oder Serious Games
3.7. Blended Learning
3.7.1. Social Collaborative Learning
3.7.2. Virtual Classroom (VC)
3.7.3. Chat
3.7.4. Foren
3.7.5. Wiki/Glossar
3.8. Mobil Learning
3.8.1. APP Learning/Learning APP
4. Das Modell
4.1. Detail Analyse in Excelformat
4.2. Beispiel zu Kostenstrukturen
4.3. Beispiele zum Modell
4.4. Standard WBT
4.5. Kundenindividuelles Blended Learning
4.6. individual E- Simulation für Führungskräfte
5. Qualitative Experten Interviews
5.1. Auswertung der Interviews
5.1.1. Grafische Auswertung Teil 1
5.1.2. Grafische Auswertung Teil 2
5.1.3. Grafische Auswertung Teil 3
5.2. Auswertung Teil 1 Evaluation und deren Nutzen
5.3. Teil 2 der Expertenbefragung Analyse
5.4. Teil 3 des Interviews Mehrwert und Nutzen des Modells
6. Fazit/Zusammenfassung
7. Literaturverzeichnis
Die Master-Thesis befasst sich mit der Entwicklung eines Evaluationsmodells für die Einführung von E-Learning-Qualifizierungsmaßnahmen in Unternehmen, um eine zielgruppengerechte und kosteneffiziente Auswahl geeigneter Lernformate sicherzustellen.
1. Einleitung
Wie kann E-Learning eingeführt werden? Welche Fragen muss ich als Berater meinem Kunden stellen, damit dieser E-Learning optimal und nachhaltig in seinem Unternehmen einführen kann? Welche Rahmenbedingungen müssen vorhanden sein oder auch geschaffen werden? Und zu guter Letzt welches Budget muss der Kunde einplanen um verschiedene Lernzieltiefen erreichen zu können? Diese Fragen mündeten in einer Forschungsfrage, die da lautet: Wie muss ein Modell zur Evaluation der Einführung von E-Learning aussehen, wenn sowohl Zielgruppe, Lernzieltiefe als auch Budget Berücksichtigung finden sollen.
E-Learning ist wohl eines der meist diskutierten Neuerungen in der Weiterbildung und dies nicht erst seit den vergangenen Jahren. Seit mehr als zwanzig Jahren wird E-Learning als das neue Lernmedium beschworen. Tatsächlich besagt eine Studie aus dem Jahr 2014 des MMB Institutes (Michel, 2014), dass 66Prozent der Großunternehmen kein E-Learning nutzen, bei den KMU’s (Kleine und Mittlere Unternehmen) liegt der Wert bei 55Prozent. Lediglich 22Prozent der Großunternehmen nutzen E-Learning, der Unterschied zu den KMU’s ist auch hier nicht viel größer bzw. kleiner, mit 17Prozent Nutzung.
Doch woran kann dies liegen? Die Wachstumszahlen der E-Learning Branche steigen jährlich im zweistelligen Bereich (MMB-Institut für Medien- und Kompetenzforschung, 2014). Das Marktforschungsinstitut GSV Advisors beziffert den E-Learning Markt auf 100 Milliarden US-Dollar und bestätigt ebenfalls die zweistelligen Wachstumswerte (25Prozent), zum Vergleich beziffern sie die Ausgaben des US -amerikanischen Bildungsmarktes auf 1,3 Billionen Dollar pro Jahr, was neun Prozent des Brutto Inlands-produktes (BIP) entspricht (Dräger & Müller-Eiselt, 2015). Daran sieht man, dass der E-Learning Markt trotz seines starken Wachstums noch Verhältnismäßig klein ist.
1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, der Forschungsfrage sowie des aktuellen Stands und der Diskrepanz zwischen Wachstumsprognosen und tatsächlicher Akzeptanz von E-Learning in Unternehmen.
2. Qualität und Klassifizierung von E-Learning Komponenten: Analyse der Notwendigkeit für transparente Kriterienkataloge und Einordnung von Lernangeboten in einen pädagogisch-didaktischen Kontext.
3. E-Learning: Detaillierte Darstellung verschiedener E-Learning-Formate, von klassischen CBTs bis hin zu komplexen Simulations- und Blended-Learning-Szenarien.
4. Das Modell: Einführung des entwickelten Evaluationsmodells, welches durch Excel-Analysen Parameter wie Budget, Zielgruppe und Infrastruktur berücksichtigt, um die passende Lernmethode zu finden.
5. Qualitative Experten Interviews: Durchführung und Auswertung von 12 Experteninterviews, um die Praxistauglichkeit und Akzeptanz des entwickelten Modells in der Weiterbildungsbranche zu überprüfen.
6. Fazit/Zusammenfassung: Reflektion über die Forschungsfrage und Bestätigung, dass das Modell eine hilfreiche und agile Unterstützung für Berater und Personalentwickler bei der strukturierten Auswahl von E-Learning-Maßnahmen darstellt.
7. Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen zur theoretischen Fundierung der Arbeit.
E-Learning, Change Management, Evaluationsmodell, Lernzieltiefe, Weiterbildung, Blended Learning, Personalentwicklung, WBT, digitale Lernformate, didaktische Konzeption, Zielgruppenanalyse, Effizienz, Lernwelt, Qualifizierungsmaßnahme, Wissensmanagement
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Herausforderung, wie Unternehmen E-Learning-Maßnahmen optimal und bedarfsgerecht in ihre Weiterbildungsprozesse integrieren können.
Die zentralen Themen sind die Evaluation von E-Learning-Formaten, die Berücksichtigung von Rahmenbedingungen wie Budget und Zielgruppe sowie die didaktische Einordnung digitaler Lernmedien.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie ein Modell zur Evaluation der E-Learning-Einführung aussehen muss, das gleichzeitig Zielgruppe, Lernzieltiefe und Budgetvorgaben integriert.
Es wurde eine Kombination aus Literaturanalyse und einem praxisnahen, in Excel umgesetzten Abfragemodell genutzt, welches durch eine qualitative Expertenbefragung validiert wurde.
Im Hauptteil werden verschiedene E-Learning-Formate klassifiziert, das entwickelte Evaluationsmodell detailliert vorgestellt und anhand von Beispielen und Experteninterviews auf seine Anwendbarkeit geprüft.
Besonders prägend sind Begriffe wie E-Learning-Evaluationsmodell, Lernzieltiefe, Blended Learning, betriebliche Weiterbildung und Zielgruppenorientierung.
Die Lernzieltiefe bestimmt, ob ein Format nur der reinen Wissensvermittlung dient oder ob komplexe Fähigkeiten wie Problemlösung und Transferleistung (Evaluation) erreicht werden sollen.
Das Budget limitiert die Möglichkeiten der Individualisierung; bei geringen Budgets sind Standardformate oft die einzige ökonomisch sinnvolle Lösung, während bei hohen Budgets maßgeschneiderte E-Simulationen möglich sind.
Die Experten bewerten das Tool überwiegend positiv als sinnvolle Unterstützung für Berater und Personalentwickler, um Transparenz und Struktur in den Auswahlprozess zu bringen.
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