Masterarbeit, 2015
94 Seiten, Note: 2,1
1. Einleitung
1.1. Zielsetzung
1.2. Vorgehensweise
2. Definitionen
2.1. Customer Relationship Management
2.2. Social Media
2.3. Social CRM
2.4. Abgrenzung Social CRM zu CRM
3. Neuerungen bei Social CRM
3.1. Verantwortlichkeiten
3.2. Prozesse
3.3. Reaktionszeiten
3.4. Kommunikationskanäle
3.5. Inhalte
3.6. Kommunikationsrichtung
3.7. Grund der Kommunikation
4. Ziele des Social CRMs
4.1. Marketing
4.2. Vertrieb
4.3. Service
5. Strategie von Social CRM
5.1. Plattformen erkennen und festlegen
5.2. Art der Kommunikation
5.3. Zuhören und moderieren
5.4. Auswahl der Kommunikationsmöglichkeit
5.5. Auswertung der Daten und resultierende Feststellungen
6. Messbarkeit der Auswirkungen durch Social CRM
6.1. KPI-Analyse
6.2. Dashboard
6.3. Individuelle Reports und Analysen
7. Chancen und Risiken für Unternehmen
7.1. Chancen
7.2. Risiken
8. Anbieter von Social-CRM-Softwarelösungen
8.1. Marktübersicht
8.2. Softwarelösungen
8.2.1. Plattformübergreifende Lösungen
8.2.2. Plattformintegrierte Lösungen
9. Beispiele von Social CRM in der Praxis
9.1. Deutsche Post
9.2. Bosch
10. Online-Umfrage
10.1. Grund der Umfrage
10.2. Umsetzung der Umfrage
10.3. Auswertung der Umfrage
10.4. Bewertung der Umfrage
11. Kritische Betrachtung: Social CRM und Datenschutz
12. Schlussbetrachtung
12.1. Zusammenfassung
12.2. Ausblick
12.3. Fazit
13. Anhang
13.1. Literaturverzeichnis
13.1.1. Monographien
13.1.2. Internetseiten
13.2. Online-Umfrage
13.2.1. Fragen
13.2.2. Antworten
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Entwicklung von klassischem Customer Relationship Management zu Social CRM aufzuzeigen, die damit verbundenen Neuerungen und Chancen für Unternehmen darzulegen sowie die strategischen Herausforderungen bei der Implementierung zu analysieren.
1. Einleitung
Customer Relationship Management beschäftigt die Unternehmen schon seit einigen Jahren. Dabei stand bisher die Kommunikation zum Kunden im Vordergrund. Diese Sichtweise hält der CEO von Salesforce.com Marc Benioff für bedenklich:
„If we stopped doing what we are doing right now, though, the world would still change. It is no longer the vendors that are driving what is needed in the industry. It is the consumers and individuals. It is you, (…). You have only been ahead of the game; you have always known what is innovative and what is not.”1 Er möchte, dass sich die Unternehmen Richtung Kunde bewegen. Er sieht den Kunden als Treiber für den Unternehmenserfolg. Spezieller meint er sogar das Individuum. Damit will er herausstellen, dass nicht alle Kunden gleich sind und somit gleich angesprochen werden können, sondern dass jeder Kunde unterschiedlich ist und auch so behandelt werden soll.
Aber wo finden Unternehmen ihre Kunden - oder potenzielle neue Kunden? Wo bewegen sie sich täglich? Im Social Media, auf Plattformen mit den Namen Facebook, Xing, LinkedIn oder Twitter. Dort kommunizieren sie mit Freunden und Bekannten, teilen Bilder und Videos, schreiben Rezensionen und tauschen sich über neue Trends aus.
Social CRM möchte genau diese beiden Thematiken zusammen bringen. Die Orientierung des Unternehmens und dessen Ziele in Abstimmung mit den Bedürfnissen der Kunden und die Einbindung von Social Media in die Kundenkommunikation. Damit soll der Kunde stärker in die Belange des Unternehmens integriert werden und das Unternehmen dadurch partizipieren.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Notwendigkeit des Wandels von klassischem CRM zu Social CRM ein und definiert die Forschungsfrage sowie die Zielsetzung der Arbeit.
2. Definitionen: Hier werden die zentralen Begriffe Customer Relationship Management, Social Media und Social CRM definiert und voneinander abgegrenzt.
3. Neuerungen bei Social CRM: Dieses Kapitel erläutert, wie sich durch den Einzug von Social Media Verantwortlichkeiten, Prozesse und die Art der Kommunikation verändern.
4. Ziele des Social CRMs: Die Arbeit beleuchtet hier die neuen Zielsetzungen in den Unternehmensbereichen Marketing, Vertrieb und Service.
5. Strategie von Social CRM: Dies behandelt die strategische Vorbereitung, von der Auswahl der Plattformen bis hin zur Moderation und Datenauswertung.
6. Messbarkeit der Auswirkungen durch Social CRM: Hier wird erklärt, wie Social-CRM-Erfolge mittels KPI-Analysen, Dashboards und individueller Reports messbar gemacht werden.
7. Chancen und Risiken für Unternehmen: Dieses Kapitel diskutiert die Potenziale durch virales Marketing neben den Gefahren wie Shitstorms und hohen Anforderungen an das Know-how.
8. Anbieter von Social-CRM-Softwarelösungen: Es folgt eine Marktübersicht führender Anbieter und ein Vergleich von Softwarelösungen hinsichtlich ihrer Funktionen.
9. Beispiele von Social CRM in der Praxis: Anhand der Deutschen Post und Bosch wird die konkrete Anwendung und der Prozess der Einführung analysiert.
10. Online-Umfrage: Die empirische Komponente der Arbeit präsentiert Ergebnisse einer Umfrage zur Nutzung von Social Media durch Kunden.
11. Kritische Betrachtung: Social CRM und Datenschutz: Dieses Kapitel setzt sich kritisch mit den Herausforderungen der Datenspeicherung und gesetzlichen Rahmenbedingungen auseinander.
12. Schlussbetrachtung: Die Arbeit endet mit einer Zusammenfassung, einem Ausblick auf zukünftige Trends und einem Fazit.
Social CRM, Customer Relationship Management, Social Media, Kundenbindung, Marketing, Vertrieb, Kundenservice, KPI-Analyse, Datenschutz, Softwarelösungen, Unternehmensstrategie, Kundenkommunikation, Digitale Transformation, Monitoring, Feedback.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Integration von Social Media in das klassische Kundenbeziehungsmanagement (CRM) und untersucht, wie Unternehmen durch diese Transformation wettbewerbsfähig bleiben können.
Zu den Schwerpunkten zählen die strategische Neuausrichtung von CRM-Prozessen, die Auswahl passender Softwarelösungen, die Messbarkeit von Erfolgen durch KPIs sowie die juristischen Herausforderungen des Datenschutzes.
Ziel ist es, den Transformationsprozess von CRM zu Social CRM zu beschreiben und aufzuzeigen, wie Unternehmen ihre Kunden durch eine stärkere Einbindung in interne Strukturen und Prozesse profitabel binden können.
Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Literaturanalyse und einer empirischen Untersuchung in Form einer Online-Umfrage, um das Verhalten und die Erwartungen von Konsumenten im Social Web zu validieren.
Der Hauptteil gliedert sich in Definitionen, strategische Ansätze, technische Umsetzungsmöglichkeiten, Erfolgsmessung durch Kennzahlen (KPIs) und eine kritische Auseinandersetzung mit Chancen und Risiken.
Die Arbeit fokussiert auf Begriffe wie Social CRM, Kundenbindung, Datenanalyse, Datenschutz, Marketing-Strategie und digitale Interaktionskanäle.
Da unterschiedliche Plattformen (wie Facebook, Xing oder YouTube) variierende Arten der Kommunikation und Zielgruppenanforderungen mit sich bringen, ist eine genaue Analyse der Plattformnutzung essenziell für den Erfolg.
Datenschutz wird als kritisches Problem adressiert, das zwingend die Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen (wie den Zweckbindungsgrundsatz) erfordert, um Reputationsverlust und rechtliche Sanktionen zu vermeiden.
Die Arbeit verdeutlicht, dass Social CRM kein reines IT-Projekt ist, sondern eine kulturelle Veränderung erfordert, da Mitarbeiter im direkten Kundendialog geschult und befähigt werden müssen.
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