Masterarbeit, 2011
110 Seiten, Note: 1,0
Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF
Einleitung
1 Landeskunde im Fremdsprachenunterricht
1.1 Definition der Landeskunde
1.1.1 Terminologische Veränderung der Landeskunde
1.1.2 Inhaltliche Bestimmung der Landeskunde
1.2 Historische Entwicklung der Landeskunde
1.3 Landeskundliche Ansätze
1.3.1 Kognitiver Ansatz
1.3.2 Kommunikativer Ansatz
1.3.3 Interkultureller Ansatz
2 Landeskunde im chinesischen DaF-Unterricht
2.1 DaF-Unterricht in China
2.1.1 Historischer Hintergrund
2.1.2 Institution – DaF an Hochschulen und Universitäten
2.1.3 Lehrwerke
2.2 Landeskunde im DaF-Unterricht in China
2.2.1 Historische Entwicklung
2.2.2 Didaktische Ansätze
2.2.3 Curriculare Vorgabe
2.2.4 Lehrwerke, Themenbereiche und Textsorten
3 Methodik der Lehrwerkanalyse zur Landeskunde
3.1 Lehrwerkforschung, Lehrwerkanalyse und Lehrwerkkritik
3.1.1 Situation der Lehrwerkforschung, Lehrwerkanalyse und Lehrwerkkritik
3.1.2 Methodik der Lehrwerkanalyse
3.2 Lehrwerkanalyse zur Landeskunde
3.3 Analysemethodik und Untersuchungskategorien
3.3.1 Methodik
3.3.2 Hypothese
3.3.3 Kriterienkatalog
3.3.4 Auswahl der Lehrwerke und Begründung
4 Lehrwerkanalyse Studienweg Deutsch und Berliner Platz
4.1 Das chinesische DaF-Lehrwerk Studienweg Deutsch
4.1.1 Aufbau und Konzeption des Lehrwerks
4.1.2 Themenauswahl
4.1.3 Zielgruppe
4.1.4 Zur Gestaltung der landeskundlichen Inhalte
4.1.5 Interkulturalität
4.1.6 Zusammenfassung
4.2 Das deutsche DaF-Lehrwerk Berliner Platz
4.2.1 Aufbau und Konzeption des Lehrwerks
4.2.2 Themenauswahl
4.2.3 Zielgruppe
4.2.4 Zur Gestaltung der landeskundlichen Inhalte
4.2.5 Interkulturalität
4.2.6 Zusammenfassung
5 Ergebnisse der Lehrwerkanalyse
Schlussfolgerung und Ausblick
Bibliographie
Die vorliegende Masterarbeit untersucht die Vermittlung landeskundlicher Inhalte in einem chinesischen und einem deutschen DaF-Lehrwerk für den Anfangsunterricht. Das Hauptziel ist die Identifikation von Gemeinsamkeiten und Unterschieden bei der Darstellung soziokultureller Bezüge, um aufzuzeigen, wie diese Lehrwerke zur interkulturellen Kompetenzentwicklung beitragen können.
1.3.1 Kognitiver Ansatz
Der kognitive Ansatz zielt auf die Vermittlung von Daten, Fakten und Wissen hin, damit sich die Lernenden ein lebensnahes Bild von Gegenwart, Geschichte, Kultur und Institutionen des Zielsprachenlandes machen können (vgl. Lenger-Sidiropoulou 2008: 24). Auch Holzäpfel (vgl. 2000: 60) ist der Ansicht, dass es Ziel des kognitiven Ansatzes ist, dass sich Lerner deklaratives Wissen über das Zielland aneignen und so einem eventuellen Kulturschock vorgebeugt werden kann.
Der kognitive Ansatz ist „ein Landeskundemodell, das auf Tatsachenvermittlung ruht“ (Biechele/Padrós 2003: 145). Um dieses Ziel zu erreichen, schreiben die Autoren, soll das sachliche Wissen über ein Land im Vordergrund der landeskundlichen Didaktik stehen. Geographische, historische, literarische, politische und soziale Fakten werden thematisiert.
Zahlen und Daten spielen eine wichtige Rolle, um die Fakten zu verallgemeinern und zu objektivieren. Es wird auch von „expliziter Landeskunde“ (ebd.: 145), die auf kognitiver Ebene eine große Rolle spielt, gesprochen.
1 Landeskunde im Fremdsprachenunterricht: Dieses Kapitel definiert den Begriff Landeskunde, beleuchtet deren historische Entwicklung und stellt die drei zentralen didaktischen Ansätze (kognitiv, kommunikativ, interkulturell) vor.
2 Landeskunde im chinesischen DaF-Unterricht: Hier wird der historische Kontext des Deutschunterrichts in China dargelegt und die Entwicklung der landeskundlichen Didaktik in vier spezifischen Phasen analysiert.
3 Methodik der Lehrwerkanalyse zur Landeskunde: Das Kapitel erläutert den aktuellen Forschungsstand, definiert Kriterien für die Lehrwerkanalyse und begründet das methodische Vorgehen für den Vergleich der Lehrwerke.
4 Lehrwerkanalyse Studienweg Deutsch und Berliner Platz: In diesem Hauptteil erfolgt die detaillierte Untersuchung der beiden ausgewählten Lehrwerke hinsichtlich Aufbau, Themenwahl, Zielgruppe und landeskundlicher Gestaltung.
5 Ergebnisse der Lehrwerkanalyse: Abschließend werden die im vierten Kapitel erhobenen Daten zusammengeführt, verglichen und auf die im Vorfeld formulierten Hypothesen hin geprüft.
Landeskunde, DaF-Unterricht, Lehrwerkanalyse, Deutsch als Fremdsprache, Interkulturelles Lernen, China, Deutschland, Sprachlehrforschung, Kommunikativer Ansatz, Kognitiver Ansatz, Lehrwerkgestaltung, Soziokulturelle Bezüge, Fremdverstehen, Landeskundedidaktik, Sprachfertigkeiten.
Die Arbeit vergleicht die Vermittlung landeskundlicher Informationen in einem chinesischen DaF-Lehrwerk ("Studienweg Deutsch") mit einem deutschen DaF-Lehrwerk ("Berliner Platz") für den Anfangsunterricht.
Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Landeskunde in Deutschland und China, didaktische Ansätze sowie die systematische Lehrwerkanalyse anhand verschiedener Kriterien wie Geographie, Politik, Alltag und interkulturelle Aspekte.
Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der landeskundlichen Vermittlung aufzudecken und zu bewerten, inwieweit diese Lehrwerke interkulturelle Kompetenz fördern.
Die Arbeit stützt sich auf eine quantitative und qualitative Inhaltsanalyse von Lehrwerktexten und bildlichen Darstellungen unter Anwendung eines entwickelten Kriterienkatalogs.
Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse der zwei ausgewählten Lehrwerke, wobei Aufbau, Themen, Zielgruppen sowie die landeskundliche Gestaltung spezifisch untersucht werden.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Landeskunde, DaF-Unterricht, Lehrwerkanalyse, interkulturelles Lernen und fachdidaktische Ansätze aus.
Das Lehrwerk "Studienweg Deutsch" ist stark vom kognitiven Ansatz geprägt, konzentriert sich auf Faktenvermittlung und ordnet landeskundliche Inhalte den vier Sprachfertigkeiten unter.
"Berliner Platz" integriert landeskundliche Informationen stärker in den Alltagskontext und bietet mehr Anregungen für Projekte, lässt jedoch einen expliziten Vergleich mit der Ausgangskultur der Lernenden weitgehend vermissen.
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