Bachelorarbeit, 2004
50 Seiten, Note: 2,3
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Minimierung sozial erwünschter Verhaltensweisen von Bewerbern im Einstellungsgespräch. Das Ziel der Arbeit ist es, die Auswirkungen von Selbstdarstellungsstrategien auf die Validität von Einstellungsinterviews zu untersuchen und Möglichkeiten zur Reduzierung sozial erwünschter Verhaltensweisen zu erforschen.
Die Einleitung führt in die Thematik der sozial erwünschten Verhaltensweisen im Einstellungsinterview ein und erläutert die Relevanz des Themas. Sie präsentiert zudem die Forschungsfrage, das Untersuchungsdesign und den methodischen Ansatz.
Kapitel 2 beleuchtet die Bedeutung des Einstellungsinterviews im Rahmen der Personalauswahl. Es werden die Funktionen und Ziele des Interviews sowie die wichtigsten Aspekte der Interviewführung und -vorbereitung besprochen.
Kapitel 3 befasst sich mit weiteren Verfahren der Personalauswahl wie z.B. Bewerbungsunterlagen, Testverfahren und biographischen Fragebögen.
Kapitel 4 untersucht die Problematik der Validität von Einstellungsinterviews und beleuchtet die Herausforderungen, die durch die sozial erwünschten Verhaltensweisen der Bewerber entstehen.
Kapitel 5 befasst sich mit Gestaltungsmöglichkeiten, die die Validität von Einstellungsinterviews erhöhen können. Es werden verschiedene Methoden zur Reduzierung sozial erwünschter Verhaltensweisen vorgestellt, wie z.B. die Verwendung „objektiver“ Fragen, die Aufforderung zu korrektem Verhalten sowie die Berücksichtigung der Interviewer- und Bewerberseite.
Kapitel 6 beleuchtet die ethischen und rechtlichen Aspekte im Zusammenhang mit Einstellungsinterviews. Es wird der Umgang mit sensiblen Daten sowie die Wahrung der Integrität der Interviewteilnehmer behandelt.
Kapitel 7 beschreibt den Untersuchungsaufbau. Es werden die Hypothese, das Untersuchungsdesign, das Erhebungsinstrument, die Auswertungsmethode sowie die Stichprobe und Auswahl der Interviewer präsentiert.
Einstellungsinterview, Personalauswahl, Validität, soziale Erwünschtheit, Selbstdarstellung, Impression-Management, Interviewerkompetenz, Bewerberverhalten, ethische Aspekte, rechtliche Aspekte.
Es beschreibt das Verhalten von Bewerbern, sich von ihrer besten Seite zu zeigen und Antworten so zu geben, wie sie glauben, dass das Unternehmen sie hören möchte.
Impression-Management umfasst Techniken und Strategien der Selbstdarstellung, mit denen Bewerber versuchen, den Eindruck, den sie auf den Interviewer machen, gezielt zu steuern.
Durch höhere Strukturierung (z. B. Multimodales Einstellungsinterview), die Verwendung objektiver Fragen und die explizite Aufforderung zu korrektem, ehrlichem Verhalten.
Eine Interviewform, bei der Bewerber beschreiben müssen, wie sie sich in spezifischen, berufsrelevanten Zukunftsszenarien verhalten würden, um die Validität zu erhöhen.
Messfehler durch Selbstdarstellung und mangelnde Urteilskompetenz auf Interviewerseite führen dazu, dass Interviews oft nicht zuverlässig den späteren Berufserfolg vorhersagen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

