Bachelorarbeit, 2014
30 Seiten, Note: 2,3
Die Arbeit analysiert und erörtert das kulturelle Gedächtnis am Beispiel der „Melusine“ von Thüring von Ringoltingen. Sie untersucht, inwiefern der Roman Gedächtnis- und Erinnerungsraum zugleich ist, welche Medien als Stabilisatoren von Erinnerungen dienen, wie sie funktionieren und wie sie in der „Melusine“ umgesetzt werden.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und stellt die zentralen Fragestellungen vor. Sie beleuchtet die Bedeutung von Gedächtnis und Erinnerung als zentrale Konzepte der Kulturwissenschaft und stellt die „Melusine“ von Thüring von Ringoltingen als Gegenstand der Analyse vor.
Kapitel 2.1 widmet sich den Begriffen Erinnerung, kulturelles Gedächtnis und Totengedächtnis und erläutert die theoretischen Grundlagen der Arbeit. Es beleuchtet die Unterscheidung zwischen Gedächtnis und Erinnerung nach Aleida Assmann und die Bedeutung der Mnemotechnik als ein Verfahren zur Speicherung von Wissen und Informationen.
Kapitel 2.2 beschäftigt sich mit der Entstehung der deutschen Übersetzung der „Melusine“ und der Bedeutung des Medienwandels für die Verbreitung des Textes. Es beleuchtet das Interesse des Übersetzers Thüring von Ringoltingen an dem Melusine-Stoff und untersucht den gesellschaftspolitischen Mehrwert des Romans.
Kapitel 3 analysiert die Zeiträume in der „Melusine“ und die Bedeutung der Figuren im Roman. Es stellt die „Bergszene Awelon“ und die „Mis en absyme“ vor und diskutiert ihre Bedeutung als Orte der Erinnerung.
Kapitel 4 untersucht die Stabilisatoren der Erinnerung in der „Melusine“. Es widmet sich den Begriffen Tafelgedächtnis und Körpergedächtnis und untersucht, wie diese im Roman umgesetzt werden.
Kulturelles Gedächtnis, Erinnerung, Mnemotechnik, Melusine, Thüring von Ringoltingen, Medienwandel, Stabilisatoren der Erinnerung, Erinnerungsräume, Zeiträume, Bergszene Awelon, Mis en absyme, Tafelgedächtnis, Körpergedächtnis
Es beschreibt, wie der Prosaroman von Thüring von Ringoltingen als Raum für Erinnerungen fungiert und wie Vergangenes durch Schriftlichkeit für die Gesellschaft bewahrt wird.
Ihre Theorie zu „Erinnerungsräumen“ und dem Wandel des Gedächtnisses durch die Schriftlichkeit bildet das theoretische Fundament der Analyse.
Im Roman dienen Medien wie das „Tafelgedächtnis“ oder das „Körpergedächtnis“ dazu, Erinnerungen zu fixieren und über Generationen hinweg stabil zu halten.
Die Arbeit untersucht das Interesse des Berner Bürgers am Stoff und den gesellschaftspolitischen Mehrwert, den die Geschichte für das spätmittelalterliche Publikum bot.
Es bezeichnet eine Erzähltechnik der Selbstspiegelung (Bild im Bild), die in der Arbeit als spezieller Erinnerungsraum innerhalb der Erzählung analysiert wird.
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