Bachelorarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Definitionen
2.1 Sicherheitsbegriffe
2.2 Kleine und mittlere Unternehmen
2.2.1 Quantitative Abgrenzung
2.2.2 Qualitative Abgrenzung
3 Grundlagen der IT-Sicherheit
3.1 Bedeutung der IT-Sicherheit
3.2 Schutzziele der IT-Sicherheit
3.3 Mitarbeitersensibilisierung
3.4 Bedeutung der IT-Sicherheitsmaßnahmen
4 Standards, Best Practice und Gesetze
4.1 Regulatorische und gesetzliche Anforderungen
4.2 Grundsätzliches zu Standardregelwerken
4.3 IT-Grundschutz (BSI)
4.4 Standards des BSI und der IT-Grundschutzkataloge
4.5 ISO/IEC 27000er Familie
4.6 Standards der ISO/IEC 27000er Familie
4.7 COBIT
4.8 ITIL
4.9 Zertifikate
4.10 Gegenüberstellung von Standards, Best Praktiken und Gesetzen
5 IT-Sicherheit in KMU
5.1 Ökonomische Bedeutung der IT-Sicherheit für KMU
5.2 IT-Sicherheitsniveau
5.3 IT-Sicherheitsbewusstsein und IT-Sicherheitsstand in KMU
5.4 Wirtschaftlichkeitsbetrachtung vor dem Hintergrund eines KMU
5.4.1 Quantitativer und qualitativer Nutzen von IT-Sicherheitsmaßnahmen
5.4.2 Erstellung einer Wirtschaftlichkeitsbewertung anhand von Beispielen
6 Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von IT-Sicherheitsstandards, Gesetzen und Regularien speziell für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), um eine Grundlage für effiziente Investitionsentscheidungen zu schaffen.
3.2 Schutzziele der IT-Sicherheit
Sämtliche Unternehmen sind heute in ihren Geschäftsprozessen oft von Informationen und Daten abhängig – sei es zur Kommunikation, zur Aufbereitung oder zur Aufbewahrung relevanter Sachverhalte (vgl. Königs 2009, S. 119). Somit stellen die Informationen und Daten einen großen Teil des Unternehmenswertes dar. Aufgrund dessen ist es wichtig, die Daten so zu schützen, dass sie dem Unternehmenszweck weiterhin dienen können. Um dies zu ermöglichen, muss die Datenhaltung eines Unternehmens im Rahmen der IT-Sicherheit wichtige Voraussetzungen erfüllen (vgl. Deutsch et al. 2007, S. 57).
Der Zugriff auf diese Informationen und Daten ist zu begrenzen und zu kontrollieren, sodass nur bestimmten Personen des Unternehmens ein Zugriff gestattet wird (vgl. Eckert 2014, S. 6). In der Literatur wird in diesem Kontext von den Schutzzielen der IT-Sicherheit gesprochen. Diese sogenannten Schutzziele sind Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität. Etwas präziser werden diese Schutzziele mit der Vertraulichkeit von Informationen, der Integrität von Daten und der Verfügbarkeit von Datenträgern umschrieben (vgl. Kersten und Klett 2008a, S. 43). Im Folgenden werden die zuvor genannten Schutzziele erläutert.
1 Einleitung: Hinführung zur Bedeutung der IT-Sicherheit für KMU als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und Zielsetzung der Arbeit.
2 Definitionen: Abgrenzung zentraler Begriffe der IT-Sicherheit sowie quantitative und qualitative Definition von KMU.
3 Grundlagen der IT-Sicherheit: Erläuterung der Bedeutung, der Schutzziele und der Rolle der Mitarbeitersensibilisierung sowie Sicherheitsmaßnahmen.
4 Standards, Best Practice und Gesetze: Darstellung regulatorischer Anforderungen und Analyse gängiger Standards wie BSI-Grundschutz, ISO/IEC 27000er Familie, COBIT und ITIL.
5 IT-Sicherheit in KMU: Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung, des aktuellen Sicherheitsstandes und Wirtschaftlichkeitsbetrachtung unter Berücksichtigung von KMU-spezifischen Rahmenbedingungen.
6 Zusammenfassung: Synthese der Ergebnisse zur Notwendigkeit und Umsetzbarkeit von IT-Sicherheitsstrategien in KMU.
IT-Sicherheit, KMU, Informationssicherheit, ISO 27001, IT-Grundschutz, Risikomanagement, Wirtschaftlichkeit, Datenschutz, Best Practice, Compliance, Sicherheitsmaßnahmen, Sensibilisierung, IT-Governance, Datensicherheit, Notfallmanagement.
Die Arbeit untersucht, wie KMU die Wirtschaftlichkeit von IT-Sicherheitsstandards und gesetzlichen Anforderungen bewerten und umsetzen können.
Die Arbeit fokussiert sich auf IT-Sicherheitsgrundlagen, regulatorische Anforderungen, internationale Standards wie ISO 27001 sowie deren spezifische Anwendung und Wirtschaftlichkeit in KMU.
Das Ziel ist die Bewertung der Wirtschaftlichkeit von Standards und Regularien, um KMU eine Hilfestellung bei der Entscheidung für angemessene IT-Sicherheitsinvestitionen zu geben.
Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse und der Anwendung von Kosten-Nutzen-Betrachtungen für Sicherheitsmaßnahmen im Kontext von KMU.
Der Hauptteil analysiert Grundlagen, gesetzliche Pflichten, diverse Sicherheitsstandards, das IT-Sicherheitsbewusstsein in KMU sowie praktische Ansätze zur Wirtschaftlichkeitsbewertung.
Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe IT-Sicherheit, KMU, ISO 27001, IT-Grundschutz und Wirtschaftlichkeit bestimmt.
Die ISO 27001 bietet mehr Flexibilität bei der Prozessgestaltung, während der IT-Grundschutz detaillierte, strukturierte Umsetzungshinweise für spezifische Gefährdungslagen bereitstellt.
Da KMU oft weniger formelle Sicherheitsprozesse haben und auf Vertrauen basieren, nutzen Angreifer soziale Fähigkeiten aus, um Mitarbeiter zur Preisgabe vertraulicher Informationen zu bewegen.
Wirtschaftlichkeit liegt vor, wenn der Nutzen einer Sicherheitsmaßnahme (durch Risikominimierung und Schadensvermeidung) den finanziellen und personellen Aufwand für deren Implementierung rechtfertigt.
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