Bachelorarbeit, 2011
82 Seiten, Note: 2,7
Einleitung
1 Netzwerkarbeit im gemeinnützig organisierten Sport
1.1 Chancen und Potentiale durch Vernetzung
1.2 Grundlagen der Netzwerkarbeit
1.3 Anleitung für den Aufbau eines Sportnetzwerkes
1.3.1 Potenzielle Netzwerkpartner (für Sportvereine)
1.3.2 Die Phasen des Netzwerkaufbaus
1.3.3 Netzwerkmanagement
1.3.4 Stolpersteine und Erfolgsfaktoren im Vernetzungsprozess
2 Vorstellung der AG Traugott-Bender-Sportpark Nordost
2.1 Zielvorstellungen der Arbeitsgemeinschaft
2.1.1 Aufgaben der AG
2.1.2 Hürden in der Netzwerkarbeit
2.1.3 Vorteile für die Netzwerkpartner seit der Gründung der AG
2.1.4 Zukunftsvisionen der AG
2.2 Vorstellen der AG-Mitgliedspartner
2.2.1 Sport- und Schwimmclub Karlsruhe
2.2.2 Fächerbad Karlsruhe
2.2.3 Karlsruher Sportverein
2.2.4 Deutscher Alpenverein – Sektion Karlsruhe
2.2.5 Ski-Club Karlsruhe
2.2.6 Kunstturn - Region Karlsruhe
2.2.7 Sport- und Gymnastikschule Karlsruhe
3 Netzwerkarbeit im Sport am Beispiel des Kölner Projektes „Sport in Metropolen“ und am Beispiel des Netzwerkes „Sport und Bewegung Köln Mülheim“
3.1 Hindernisse und Erkenntnisse durch die Netzwerkbildung
3.1.1 Netzwerkprobleme
3.1.2 Aufgaben des Netzwerkkoordinators/ des Netzwerkbüros „Sport und Bewegung“
3.1.3 Vernetzung und Etablierung des Sportnetzwerkes
3.2 Erkenntnisse für die AG Traugott-Bender-Sportpark Nordost
4 Anleitung für den Netzwerkkoordinator
5 Auswertung der Fragenkataloge
5.1 Stellungnahme der Netzwerkpartner bezüglich der AG
5.1.1 Stellungnahme der Netzwerkpartner in Bezug auf die Einrichtung eines Netzwerkbüros
5.2 Stellungnahme des öffentlichen Sektors der Stadt Karlsruhe über die AG
5.2.1 Stellungnahme des öffentlichen Sektors bezüglich der Einrichtung eines Netzwerkbüros
6 Zusammenfassung und Reflexion
6.1 Schlussbemerkung
Diese Arbeit untersucht die Netzwerkarbeit im gemeinnützig organisierten Sport anhand der AG Traugott-Bender-Sportpark Nordost in Karlsruhe. Ziel ist es, die Möglichkeiten der Vernetzung aufzuzeigen, den praktischen Nutzen für die beteiligten Partner zu analysieren und die Notwendigkeit sowie Machbarkeit der Einrichtung eines zentralen Netzwerkbüros unter Berücksichtigung der Erfahrungen vergleichbarer Projekte zu prüfen.
1.3.1 Potenzielle Netzwerkpartner (für Sportvereine)
Bei der Wahl der richtigen Partner sollten Überlegungen gemacht werden im Hinblick auf die beteiligten Personen und Gruppen, auf die Bedeutung für das Netzwerk und in Bezug auf die Erwartungen und Einflüsse der Partner. Doch wer eignet sich als Partner? • Kommunale Stellen (Sportamt/ Sozialamt): bspw. zur Unterstützung bei der Suche nach Übungsräumen, zur Einbindung des Vereins in Entscheidungsprozesse, zur Kooperation mit politischen Bündnispartnern, für eine gute Öffentlichkeitsarbeit usw. • Kirchengemeinden / Träger von Altenarbeit: bspw. zum Austausch von personellen und räumlichen Kapazitäten, zum Aufbau eines Fahrdienstes für Behinderte, zur gegenseitige Inanspruchnahme von Angeboten und Referenten usw. • Andere Sportvereine: für ein größeres und weitgefächertes Angebot, zur Erleichterung der Organisation, zur gemeinsamen Anschaffungen von Geräten usw. • Sportverbände: zur Beratung bei Qualifizierungen und Fördermitteln. • Partner aus der Wirtschaft: für Veranstaltungen, zur Bezuschussung, Finanzierung von Geräten, zur Werbung für die Vereinsangebote. • Gesundheitseinrichtungen / Gesundheitswesen / Ärzteschaft: zur Empfehlung der Gesundheitssportangebote, zur Nutzung von Räumlichkeiten (Therapieräume). • Senioreneinrichtungen / Seniorenbüros: um ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen zu gewinnen, für Veranstaltungen, zur gegenseitigen Ergänzung der Angebote, zur Ansprache neuer Zielgruppen.
1 Netzwerkarbeit im gemeinnützig organisierten Sport: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen, Chancen und Herausforderungen von Kooperationen im Sport und bietet eine Anleitung zum Aufbau eines Sportnetzwerks.
2 Vorstellung der AG Traugott-Bender-Sportpark Nordost: Hier werden die Ziele, Aufgaben und die einzelnen Mitgliedspartner der spezifischen Arbeitsgemeinschaft in Karlsruhe vorgestellt.
3 Netzwerkarbeit im Sport am Beispiel des Kölner Projektes „Sport in Metropolen“ und am Beispiel des Netzwerkes „Sport und Bewegung Köln Mülheim“: Anhand des Kölner Modells werden Kernprobleme sowie Strategien zur Koordinierung durch Netzwerkbüros analysiert und auf die AG übertragen.
4 Anleitung für den Netzwerkkoordinator: Dieses Kapitel bietet einen praktischen Leitfaden für die Analyse, Steuerung und das Datenmanagement innerhalb eines Sportnetzwerks.
5 Auswertung der Fragenkataloge: Eine detaillierte empirische Untersuchung der Einstellungen der AG-Partner und des öffentlichen Sektors zur bestehenden Kooperation sowie zur Einrichtung eines hauptamtlichen Netzwerkbüros.
6 Zusammenfassung und Reflexion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und verdeutlicht, dass die zukünftige Leitung der AG voraussichtlich eine hauptamtliche Koordination erfordert.
Netzwerkarbeit, Sportverein, Kooperation, AG Traugott-Bender-Sportpark, Netzwerkmanagement, Netzwerkbüro, Sportentwicklung, Vereinsführung, Synergieeffekte, Öffentlichkeitsarbeit, Ressourcenplanung, Organisationsentwicklung, Sozialraumorientierung, Sportmanagement, Ehrenamt.
Die Bachelorarbeit behandelt die Netzwerkarbeit im Sportsektor und analysiert diese am konkreten Beispiel der Arbeitsgemeinschaft (AG) Traugott-Bender-Sportpark Nordost in Karlsruhe.
Die Arbeit fokussiert sich auf die theoretischen Grundlagen der Vernetzung, die praktische Umsetzung in Sportvereinen, das Netzwerkmanagement und die Evaluation durch Expertenbefragungen.
Es soll untersucht werden, welchen Nutzen Sportvereine aus einer Vernetzung ziehen und ob die Einführung eines zentralen Netzwerkbüros zur effizienteren Koordination der AG sinnvoll und machbar ist.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Netzwerkgrundlagen sowie auf einer empirischen Untersuchung durch schriftliche Fragenkataloge, die an AG-Mitglieder und Vertreter des öffentlichen Sektors gerichtet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Akteure vor Ort, den Vergleich mit dem Kölner Projekt „Sport in Metropolen“ sowie die detaillierte Auswertung der erhobenen Meinungsbilder der Beteiligten.
Zu den zentralen Begriffen zählen Netzwerkarbeit, Sportverein, Kooperation, Netzwerkmanagement, Netzwerkbüro, Synergieeffekte und Vereinsführung.
Die Hauptbedenken betreffen potenzielle Kosten, den befürchteten Verlust an Autonomie, die Befürchtung einer Überbürokratisierung sowie die Sorge, dass dadurch der direkte persönliche Kontakt zwischen den Vereinen leiden könnte.
Vertreter der Stadt Karlsruhe sehen in der AG eine gelungene und vorbildliche Struktur, die hilft, den gesellschaftlichen Wandel und Herausforderungen im Sport besser zu bewältigen, und unterstützen eine Weiterentwicklung.
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