Magisterarbeit, 2004
209 Seiten, Note: Gut
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Methodisches Vorgehen
2 Definition „Tourismus“ und „Weltkulturerbe“
2.1 Definition Tourismus und Tourist
2.2 Definition Weltkulturerbe
3 Der Tourismus in Deutschland
3.1 Datenlage zum Tourismus
3.2 Die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus
3.3 Das Tourismusaufkommen in Deutschland
3.3.1 Das Reiseverhalten der Deutschen
3.3.2 Die ausländischen Touristen
3.4 Das Tourismusland Deutschland
3.4.1 Die Angebotsstrukturen im deutschen Tourismus
3.4.2 Die Tourismusgebiete
3.4.3 Die verschiedenen Angebotssegmente
3.4.4 Reiseveranstaltung und -vermittlung
3.4.5 Der freizeitorientierte Verkehr
3.5 Städtetourismus
3.6 Zukunft des Tourismus
4 Der Tourismus in Nordrhein - Westfalen
4.1 Das Land Nordrhein-Westfalen
4.2 Tourismus und Freizeit in Nordrhein-Westfalen
4.3 Die Schwerpunkte des Tourismus in Nordrhein-Westfalen
4.4 Die verschiedenen Tourismusgebiete in Nordrhein-Westfalen
4.5 Die neuen Formen der Erholung und der Freizeitgestaltung im Ruhrgebiet
5 Das UNESCO-Welterbe
5.1 Die Welterbekonvention
5.1.1 Die Entstehung und Bedeutung der Konvention
5.1.2 Aufnahmekriterien für die Stätten des Weltkulturerbes
5.1.3 Die Finanzierung der Erhaltung von Welterbestätten
5.2 Das Weltkulturerbe in der Welt
5.2.1 Stätten des Welterbes
5.2.2 Die Bedrohung des Welterbes
5.3 Weltkulturerbe in Deutschland
5.3.1 Weltkulturdenkmäler in Deutschland
5.3.2 Deutsches Welterbe zwischen Glanz und Alltag
5.3.3 Die Bedeutung der Weltkulturdenkmäler für den Tourismus
5.4 Die UNESCO, das Welterbe und ihre Verbindung zum Tourismus
5.5 Denkmalpflege und Tourismus
6 Die Welterbestätten Aachener Dom und Zeche Zollverein
6.1 Der Dom zu Aachen
6.2 Der Industriekomplex Zeche Zollverein
7 Die Bedeutung der Welterbestätte für den Tourismus
7.1 Der Tourismus in Aachen
7.1.1 Die geschichtliche Entwicklung der Stadt Aachen
7.1.2 Die Wirtschaft in Aachen
7.1.3 Die touristische Entwicklung der Stadt Aachen
7.1.4 Die Bedeutung der Sehenswürdigkeiten für den Tourismus in Aachen
7.1.5 Die derzeitige touristische Situation in Aachen
7.2 Der Tourismus in Essen
7.2.1 Die geschichtliche Entwicklung der Stadt Essen
7.2.2 Die Wirtschaft in Essen
7.2.3 Die touristische Entwicklung von Essen
7.2.4 Die Bedeutung der Sehenswürdigkeiten für den Tourismus in Essen
7.2.5 Die derzeitige touristische Situation in Essen
8 Die Bedeutung der Welterbestätte für den Tourismus in Aachen und Essen
8.1 Veranstaltungen im Aachener Dom und in der Zeche Zollverein
8.2 Die Informationslage über Welterbestätten
8.3 Die Darstellung der Welterbestätten in Reiseführer und im Internet
8.4 Bedeutung der Weltkulturerbestätten Aachener Dom und Zeche Zollverein für den Tourismus
9 Fazit
10 Literatur
11 Anlagen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von UNESCO-Weltkulturerbestätten für den Städtetourismus in Nordrhein-Westfalen, wobei der Aachener Dom und die Zeche Zollverein als zentrale Fallbeispiele analysiert werden. Ziel ist es zu ermitteln, inwieweit diese Stätten als touristische Anziehungspunkte fungieren und wie sie in der Wahrnehmung der Touristen sowie in Marketingstrategien verankert sind.
Die Bedeutung der Welterbestätten für den Tourismus
Unter den in der Datenerhebung genannten Welterbestätten befinden sich zahlreiche Stätten, welche von Touristen auf ihren Reisen gerne besucht werden. Dazu gehören weltberühmte Monumente wie die Pyramiden von Giseh, die Akropolis in Athen, die chinesische Mauer oder das Kolosseum in Rom. Allerdings ist den wenigsten bekannt, dass es sich hierbei um Stätten des Welterbes handelt. Bei Welterbenstätten, die genannt wurden, handelt es sich meist um deutsche. Die Datenerhebung in Aachen und Essen hat dies klar zum Vorschein gebracht. Bei der Frage, was einem spontan zum Thema Weltkulturerbe einfällt, gaben in Aachen 14 Personen als zweithäufigste Antwort den Aachener Dom, obwohl 133 Personen in einer Frage vorher angaben, diesen besucht zu haben. Das Ergebnis in Essen ist ähnlich. Von 92 Personen nannten hier als die häufigste Antwort 18 Befragte die Zeche Zollverein. Auch diese wurde von einer weit größeren Personengruppe, nämlich 58, als bereits besucht angegeben. Wenn eine Welterbestätte wie z. B. der Kölner Dom häufiger genannt wurden, dann aus dem Grund, weil dieser zu diesem Zeitpunkt in der Presse war aufgrund des Umstandes, das er auf die „Rote Liste“ des gefährdeten Welterbes aufgenommen wurde.
Ansonsten wurden nur noch die Pyramiden von Giseh mehrfach genannt, insgesamt viermal. Dies zeigt, dass die spontane Zuordnung von Denkmälern zu dem Begriff Weltkulturerbe scheinbar schwierig ist und dies den meisten Personen nicht gelingt und die Verbindung bestimmtes Denkmal – Weltkulturerbe nicht erkannt oder wieder vergessen wird.
1 Einleitung: Vorstellung der Forschungsfrage zur Bedeutung von UNESCO-Welterbestätten für den Tourismus in Nordrhein-Westfalen am Beispiel von Aachen und Essen.
2 Definition „Tourismus“ und „Weltkulturerbe“: Theoretische Grundlagen und Definitionen der zentralen Begriffe, um ein einheitliches Begriffsverständnis für die Arbeit zu schaffen.
3 Der Tourismus in Deutschland: Detaillierte Darstellung des deutschen Tourismussektors, des Reiseverhaltens und der wirtschaftlichen Bedeutung des Dienstleistungssektors.
4 Der Tourismus in Nordrhein - Westfalen: Analyse der touristischen Struktur in NRW, des Strukturwandels und der Bedeutung des Tourismus als Wirtschaftsfaktor im Bundesland.
5 Das UNESCO-Welterbe: Erläuterung der Welterbekonvention, der Kriterien für die Aufnahme in die Liste sowie der globalen und nationalen Bedeutung des Welterbeschutzes.
6 Die Welterbestätten Aachener Dom und Zeche Zollverein: Vorstellung der historischen Entwicklung, baulichen Aspekte und Denkmalschutzmaßnahmen der beiden untersuchten Standorte.
7 Die Bedeutung der Welterbestätte für den Tourismus: Untersuchung der touristischen Situation, Entwicklung und Attraktivität in den Städten Aachen und Essen.
8 Die Bedeutung der Welterbestätte für den Tourismus in Aachen und Essen: Vergleich der touristischen Nutzung, Informationslage und Marketingaktivitäten an den beiden Welterbestätten.
9 Fazit: Zusammenfassende Beurteilung der Ergebnisse sowie Empfehlungen für eine nachhaltige touristische Vermarktung der Denkmäler.
Tourismus, Städtetourismus, Weltkulturerbe, UNESCO, Aachener Dom, Zeche Zollverein, Strukturwandel, NRW, Kulturtourismus, Denkmalschutz, Besucherbefragung, Industriekultur, Marketing, Tourismuswirtschaft, Welterbestätten.
Die Magisterarbeit untersucht die Rolle von UNESCO-Welterbestätten als touristische Anziehungspunkte und deren wirtschaftliche Bedeutung für die Städte Aachen und Essen im Rahmen des Strukturwandels.
Die Arbeit beleuchtet das Reiseverhalten, die touristische Bedeutung von Denkmälern, die Rolle des Denkmalschutzes sowie die Vermarktungsstrategien für Welterbestätten.
Das Ziel ist es zu analysieren, ob Touristen das Welterbe als solches wahrnehmen, ob diese Auszeichnung Interesse weckt und welche Bedeutung die Welterbestätten für Marketingstrategien haben.
Die Untersuchung basiert auf einer quantitativen Datenerhebung durch 500 Fragebögen in Hotels beider Städte sowie auf einer Analyse vorhandener touristischer Daten und Literatur.
Der Hauptteil umfasst die Einordnung des Tourismus in Deutschland und NRW, die theoretischen UNESCO-Kriterien, die Vorstellung der Fallbeispiele und die Auswertung der Umfrageergebnisse.
Zu den zentralen Begriffen gehören Städtetourismus, UNESCO-Welterbe, Strukturwandel, Industriekultur, Aachener Dom und Zeche Zollverein.
In Aachen steht der Dom als historisches Wahrzeichen im Mittelpunkt der traditionellen touristischen Vermarktung, während die Zeche Zollverein als Industriedenkmal für den Strukturwandel des Ruhrgebiets steht und gezielt als neue kulturelle Attraktion beworben wird.
Die Ergebnisse zeigen, dass das Internet zum Zeitpunkt der Untersuchung noch eine untergeordnete Rolle als Informationsquelle für Touristen spielte; die Mehrheit informierte sich eher zufällig durch Fernsehen, Zeitungen oder klassische Reiseführer.
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