Bachelorarbeit, 2015
47 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Grundlagen und Definitionen
2.1 Gründer
2.2 Unternehmensgründung und Existenzgründung
2.3 Die Geschäftsidee
2.4 Der Businessplan
3 Verschiedene Möglichkeiten der Problembetrachtung
3.1 Unterteilung in Gründungsprozesse
3.1.1 Die Vorgründungsphase
3.1.2 Die Gründungsphase
3.1.3 Die Frühentwicklungsphase
3.1.4 Auswertung
3.2 Unterteilung in endogene/exogene Bereiche
3.2.1 Auswertung
3.3 Unterteilung in 5 Problembereiche
3.3.1 Auswertung
3.4 Entscheidung für die Unterteilung in 5 Problembereiche
4 Die fünf Problembereiche
4.1 persönliche Probleme
4.2 organisatorische Probleme
4.2.1 Rechtsform
4.2.1.1 Einzelunternehmen
4.2.1.2 Personengesellschaften
4.2.1.3 Kapitalgesellschaften
4.2.1.4 Auswertung
4.2.2 Mitarbeiter
4.3 finanzielle Probleme
4.3.1 Eigenfinanzierung
4.3.2 Fremdfinanzierung
4.3.2.1 Öffentliche Förderprogramme
4.3.2.2 Private Finanzierungshilfen
4.3.3 Auswertung
4.4 Marketingprobleme
4.4.1.1 Online-Marketing
4.4.1.2 Standort
4.4.1.3 Kunden
4.4.1.4 Produkt
4.4.1.5 Auswertung
4.5 bürokratische Probleme
4.5.1 Gewerbeanmeldung und Eintragung ins Handelsregister
4.5.2 Finanzamt
4.5.2.1 Einkommen-/Körperschaft-/Gewerbesteuer
4.5.2.2 Umsatzsteuer
5 Bedeutung eines Businessplans zur Problemprävention
6 Fazit
Diese Arbeit erörtert die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen bei Unternehmensgründungen, um Gründern eine fundierte Orientierungshilfe zur Problemvermeidung und -lösung zu bieten. Im Zentrum steht die systematische Analyse von Problemfeldern und die strategische Bedeutung eines Businessplans.
4.2.1.2 Personengesellschaften
Für die Gründung einer Personengesellschaft werden mindestens zwei Menschen benötigt. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich bei mehreren gleichberechtigten Personen die Entscheidungsprozesse verlängern.40 Es müssen Absprachen und Entscheidungen getroffen werden, was zu Konfliktpotential führt..41 Dem steht als Vorteil entgegen, dass mehrere Menschen mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zum Erfolg des Unternehmens beitragen und somit mögliche Schwächen des einzelnen ausgeglichen werden können.
In Deutschland sind unter den Personengesellschaften die GbR (§§705 ff. BGB), die OHG (zusätzlich zur GbR die §§105-160HGB) und die KG (zusätzlich zur OHG die §§161,177a HGB) mit ihrer Sonderform der GmbH&Co. KG am weitesten verbreitet.
Obwohl eine Schriftform des Gesellschaftsvertrags nach §705 BGB nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt es sich dennoch diese zu wahren, um eine höhere Rechtssicherheit zu erhalten. Der Gesellschaftsvertrag kann nach Belieben gestaltet werden, wodurch man unter anderem die Geschäftsführung, den Urlaubsanspruch oder auch die Gewinn-/Verlustbeteiligung regeln kann.
Wird im Gesellschaftsvertrag keine besondere Regelung getroffen, so haften die Gesellschafter als Gesamtschuldner gemäß §421 BGB. Bei der KG haften nur die Komplementäre (Vollhafter) unbeschränkt mit ihrem gesamten Vermögen (wie auch die OHG-Gesellschafter), die Kommanditisten (Teilhafter) auch mit ihrem gesamten Vermögen, allerdings betragsmäßig begrenzt auf die Höhe ihrer Einlage (§§161,176 HGB).42
1 Einleitung: Vorstellung des Themas und der Problemstellung bei Unternehmensgründungen im Jahr 2015 unter Berücksichtigung der veränderten Rahmenbedingungen.
2 Grundlagen und Definitionen: Abgrenzung der Begriffe Gründer, Unternehmensgründung und Existenzgründung sowie Definition von Geschäftsidee und Businessplan.
3 Verschiedene Möglichkeiten der Problembetrachtung: Systematische Herleitung einer geeigneten Kategorisierung von Gründerproblemen in fünf spezifische Problembereiche.
4 Die fünf Problembereiche: Detaillierte Erörterung der Problemfelder: persönlich, organisatorisch, finanziell, Marketing und bürokratisch.
5 Bedeutung eines Businessplans zur Problemprävention: Analyse des Businessplans als zentrales Instrument zur systematischen Problemvermeidung und Strategieentwicklung.
6 Fazit: Zusammenfassende Einschätzung der behandelten Probleme und Bestätigung der zentralen Hypothese zur Wichtigkeit des Businessplans.
Unternehmensgründung, Existenzgründung, Businessplan, Rechtsform, Finanzierung, Marketing, Online-Marketing, Bürokratie, Gründungsphase, Haftung, Eigenkapital, Fremdkapital, Steuerrecht, Risikoanalyse, Problemprävention
Die Arbeit untersucht typische betriebswirtschaftliche Probleme bei Unternehmensgründungen und entwickelt Lösungsansätze für diese Herausforderungen.
Die zentralen Themen sind persönliche Eignung, organisatorische Struktur, Finanzierungsfragen, Marketingstrategien und der Umgang mit bürokratischen Auflagen.
Ziel ist es, die vielfältigen Probleme bei Gründungen systematisch aufzuzeigen und Strategien zu deren Bewältigung und Prävention, insbesondere durch den Einsatz eines Businessplans, zu erarbeiten.
Es erfolgt eine fundierte theoretische Aufarbeitung und Systematisierung bestehender betriebswirtschaftlicher Erkenntnisse zu den verschiedenen Problemclustern einer Gründung.
Der Hauptteil analysiert detailliert die fünf identifizierten Problembereiche: persönliche Aspekte, Organisation/Rechtsform, Finanzierung, Marketing und bürokratische Prozesse.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Unternehmensgründung, Businessplan, Rechtsform, Finanzierung, Marketing und Problemprävention geprägt.
Die Existenzgründung ist stärker personenbezogen und dient oft der wirtschaftlichen Sicherung des Gründers, während die Unternehmensgründung stärker auf der Realisierung einer vom Gründer unabhängigen Geschäftsidee basiert.
Die Rechtsformwahl hat direkte Auswirkungen auf die Haftung, die Kostenstruktur, das Ansehen und die steuerliche Behandlung des Unternehmens.
Der Businessplan wird als essenzielles Präventionsinstrument betrachtet, das den Gründer zwingt, seine Idee systematisch zu durchdenken und Risiken frühzeitig zu erkennen.
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