Bachelorarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 1,5
Die Arbeit befasst sich mit dem Mechanismus von REDD+ (Reducing Emissions from Deforestation and Degradation), einem Instrument der internationalen Umweltpolitik, das darauf abzielt, Umweltschutzziele mit wirtschaftlicher Entwicklung zu verknüpfen. Die Arbeit analysiert das Konzept von REDD+, seine Kritikpunkte, die ökonomischen Grundlagen und die praktische Umsetzung in Kambodscha und Indonesien.
Die Einleitung erläutert die Bedeutung des Waldschutzes angesichts des Klimawandels und stellt REDD+ als Instrument zur Verknüpfung von Umweltschutz und Entwicklung vor. Kapitel 2 definiert den REDD+ Mechanismus und beschreibt seine Ziele und Akteure. Kapitel 3 beleuchtet Kritik und Probleme bei der Konzeptualisierung und Umsetzung von REDD+.
Dieser Teil behandelt die ökonomischen Grundlagen von REDD+. Kapitel 4 erläutert wichtige Konzepte der Umweltökonomie, wie z. B. Pigou-Steuer, öffentliche Güter, externe Effekte, Knappheit und die Verhandlungslösung nach Coase. Es wird analysiert, ob und wie REDD+ bestehende Anreizstrukturen verändern kann.
Dieser Teil befasst sich mit der praktischen Umsetzung von REDD+ Projekten in Kambodscha und Indonesien. Kapitel 7 analysiert die Situation in Kambodscha, die Verursacher der Entwaldung, das Oddar Meanchey Community Forestry Projekt und die Probleme bei der Umsetzung. Kapitel 8 untersucht Indonesien, die Triebkräfte der Entwaldung, das Kalimantan Forests and Climate Partnership Projekt und projektspezifische Probleme und Konflikte.
Die Arbeit behandelt die folgenden Schlüsselwörter und Themenbereiche: REDD+, internationale Umweltpolitik, Klimawandel, Entwaldung, Walddegradierung, Ökonomik, externe Effekte, Anreizsysteme, öffentliche Güter, Verhandlungslösungen, Kambodscha, Indonesien, Projektumsetzung, Konflikte, Nachhaltigkeit.
REDD+ steht für "Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation" und ist ein Mechanismus, der finanzielle Anreize für den Schutz tropischer Regenwälder schafft, um den Klimawandel zu bekämpfen.
Die Arbeit analysiert REDD+ mithilfe der Umweltökonomie, insbesondere durch Konzepte wie externe Effekte, öffentliche Güter (Tragik der Allmende), die Pigou-Steuer und die Verhandlungslösung nach Coase.
Kritiker bezeichnen REDD+ als neoliberales Marktinstrument, das die Entwaldung nicht effektiv stoppe und die Rechte sowie Interessen indigener Völker vernachlässige.
In Kambodscha wird beispielhaft das "Oddar Meanchey Community Forestry Projekt" untersucht, wobei strukturelle Probleme und lokale Verursacher der Entwaldung thematisiert werden.
Am Beispiel der "Kalimantan Forests and Climate Partnership" werden die Triebkräfte der Entwaldung in Indonesien sowie projektspezifische Konflikte und Umsetzungshürden beleuchtet.
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