Masterarbeit, 2016
71 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Mediennutzung der Schüler/innen
2.1 Definition von Medien
3 Empirische Befunde
3.1 Die Ergebnisse der JIM-Studie
4 Mediensucht
4.1 Definition von Sucht
4.2 Stoffgebundene und Stoffungebundene Sucht
4.3 Diagnosekriterien und Erhebungsinstrumente
4.4 Empirische Befunde
4.5 Kritik
5 Einfluss der Medien auf die Schulleistungen
5.1 Die KFN-Studie
5.2 Das Fallbeispiel „Ted“
5.3 Computersuchthilfe für süchtige Schüler/innen
5.4 Computersuchthilfe für Lehrer
6 Medienerziehung in der Familie
6.1 Strukturwandel der Jugend
6.2 Familie im Wandel
6.3 Veränderungen als Bewältigungsprozess für Eltern und ihre Kinder
6.4 Medienerzieherisches Handeln in Familien
7 Elternberatung als Teil des Lehrerberufs
7.1 Was ist Beratung?
7.2 Gesprächstechniken
7.3 Vorbereitung des Elterngesprächs
7.4 Gesprächsphasen
7.5 Schwierige Gesprächssituationen/ Konflikte
8 Medienpädagogische Elternberatung
8.1 Wie Eltern ihre Kinder im Umgang mit Medien stärken können
8.2 Mediensuchtprävention
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle digitaler Medien im Leben von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und analysiert die daraus resultierenden Herausforderungen für die Medienerziehung in der Familie. Das primäre Ziel besteht darin, innovative Präventionsmaßnahmen und Ansätze für eine kompetente medienpädagogische Elternberatung durch Lehrkräfte aufzuzeigen, um problematischen Medienkonsum frühzeitig zu adressieren.
2 Mediennutzung der Schüler/innen
Die zahlreichen Facetten der Digitalisierung spielen heutzutage eine große Rolle in der Entwicklung der Schüler/innen. Der Umgang mit Computer, Handy oder Internet ist selbstverständlich und wird nicht hinterfragt oder als etwas Besonderes betrachtet. Er ist nämlich voll und ganz in den Alltag und die Alltagskommunikation der Schüler/innen integriert. Diese Tatsache ruft bei den Erwachsenen von Anfang an Skepsis hervor, sodass sie für jede Art von Missständen schnell die Medienwelt der Jugendlichen verantwortlich machen. Hierbei handelt es sich um eine Medienwelt, die vielen Erwachsenen kaum oder nur oberflächlich bekannt ist und zu der sie meist auch wenig Zugang haben oder wollen. Es ist deutlich, dass die letzten zehn Jahre durch einen enormen Wandel des Medienangebots geprägt sind. Hier ist nämlich eine rasante technische und inhaltliche Entwicklung von digitalen Medien zu beobachten (vgl. Feierabend 2010, S. 29). Besonders diese bieten eine Fülle von Anwendungsmöglichkeiten und sind dadurch zu einem wichtigen Bestandteil des Alltags von Schüler(n)/innen geworden.
2.1 Definition von Medien
Der Medienbegriff taucht sowohl in der Umgangssprache als auch in der pädagogischen Diskussion und Literatur in verschiedenen Zusammenhängen auf. Hier wird z.B. thematisiert, dass Medien das Lernen unterstützen sollen oder dass die Medien zu heimlichen Erziehern geworden sind. Zudem wird angenommen, dass das Medium „Werbung“ dazu führt, dass sich bei Schüler(n)/innen eine Konsumorientierung ausgebreitet hat. Darüber hinaus wird diskutiert, dass Medienkunde als unterrichtliches Fach eingeführt werden sollte und dass Lehrpersonen eine medienerzieherische Ausbildung benötigen. So wird zum Teil ein unklarer Medienbegriff verwendet, der unter Umständen zu widersprüchlichen Aussagen führt.
1 Einleitung: Die Arbeit thematisiert die zunehmende Prägung des Lebensraums Jugendlicher durch digitale Medien und leitet die Relevanz einer medienpädagogischen Beratung ab.
2 Mediennutzung der Schüler/innen: Dieses Kapitel beleuchtet die tiefgreifende Integration digitaler Medien in den Alltag und definiert den modernen Medienbegriff.
3 Empirische Befunde: Hier werden aktuelle Daten zur Geräteausstattung und zum Medienkonsum von Jugendlichen auf Basis der JIM-Studie dargestellt.
4 Mediensucht: Es wird das Phänomen der exzessiven Mediennutzung definiert und kritisch hinsichtlich diagnostischer Kriterien sowie existierender Studien beleuchtet.
5 Einfluss der Medien auf die Schulleistungen: Dieses Kapitel analysiert den Zusammenhang zwischen hohen Mediennutzungszeiten und schulischen Leistungen unter Einbeziehung von Fallbeispielen.
6 Medienerziehung in der Familie: Die Rolle der Familie im Wandel sowie die Herausforderungen des medienerzieherischen Handelns werden hier kritisch hinterfragt.
7 Elternberatung als Teil des Lehrerberufs: Die theoretischen und praktischen Grundlagen für die professionelle Kommunikation und Beratung von Eltern durch Lehrkräfte werden erarbeitet.
8 Medienpädagogische Elternberatung: Hier werden konkrete Präventionsmaßnahmen und Ansätze zur Stärkung der Elternrolle vorgestellt.
9 Fazit: Die Arbeit resümiert die Notwendigkeit einer reflexiven Mediensozialisation und betont die beratende Rolle der Lehrkräfte.
Mediennutzung, Schüler, Sekundarstufe I, Mediensucht, Mediensozialisation, Medienerziehung, Elternberatung, Schulleistung, Digitalisierung, Prävention, Medienkompetenz, Elternhaus, Schule, Kommunikationsmodelle, Suchtprävention
Die Arbeit befasst sich mit der Beratung von Eltern, deren Kinder in der Sekundarstufe I medienabhängig oder von exzessivem Medienkonsum betroffen sind, und untersucht die pädagogischen Handlungsmöglichkeiten von Lehrkräften.
Die zentralen Themen umfassen die Mediennutzung im Jugendalter, das Phänomen der Mediensucht, den Einfluss von Bildschirmmedien auf Schulleistungen sowie Methoden der professionellen Elternberatung.
Ziel ist es, Strategien für Lehrkräfte zu entwickeln, um Eltern bei der Medienerziehung zu unterstützen und durch Kooperation von Schule und Elternhaus präventiv gegen Mediensucht zu wirken.
Die Arbeit stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse, die Integration repräsentativer Studien (wie der JIM- oder KFN-Studie) sowie die Anwendung pädagogischer Kommunikationsmodelle.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zur Mediennutzung und Sucht, Analysen zum Einfluss auf Schulleistungen, Untersuchungen des familiären Wandels sowie die Darstellung konkreter Gesprächstechniken für die Elternberatung.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Medienabhängigkeit, Medienkompetenz, Erziehungsstile, Gesprächsführung, Prävention und die Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus charakterisiert.
Das Vier-Ohren-Modell von Schulz von Thun dient in dieser Arbeit dazu, das Verständnis für die verschiedenen Ebenen einer Nachricht zu schärfen, um Missverständnisse in der Kommunikation mit Eltern zu minimieren.
Lehrkräfte sollen Konflikte durch eine kooperative Haltung, aktives Zuhören und die konsequente Vermeidung von Schuldzuweisungen entschärfen, wobei der Fokus auf dem Wohl des Kindes und gemeinsamen Lösungszielen liegen sollte.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

