Masterarbeit, 2016
71 Seiten, Note: 1,5
Diese Publikation beschäftigt sich mit der Thematik der Mediennutzung von Schülerinnen und Schülern in der Sekundarstufe I und den damit verbundenen Herausforderungen für Eltern und Lehrer. Das Ziel ist es, einen umfassenden Überblick über die aktuelle Situation der Mediennutzung, die potenziellen Risiken und Chancen, sowie effektive Strategien zur Elternberatung und Medienerziehung zu bieten.
Die Einleitung bietet einen Einstieg in die Thematik und erläutert die Relevanz der Elternberatung im Kontext der Mediennutzung von Jugendlichen. Das zweite Kapitel beleuchtet die aktuelle Mediennutzung von Schülerinnen und Schülern und definiert den Begriff „Medien“. Im dritten Kapitel werden empirische Befunde, insbesondere die Ergebnisse der JIM-Studie, vorgestellt, die einen Einblick in die Mediennutzung von Jugendlichen geben. Kapitel 4 widmet sich dem Phänomen der Mediensucht, definiert den Begriff, beschreibt verschiedene Arten der Sucht und beleuchtet die Diagnosekriterien, Erhebungsinstrumente sowie empirische Befunde. In Kapitel 5 wird der Einfluss von Medien auf die Schulleistung untersucht. Die KFN-Studie und das Fallbeispiel „Ted“ liefern wichtige Erkenntnisse. Zudem werden Computersuchthilfe für süchtige Schüler/innen und Lehrer thematisiert. Kapitel 6 widmet sich der Medienerziehung in der Familie, beleuchtet den Strukturwandel der Jugend und die Veränderungen in der Familie. Es werden Bewältigungsprozesse für Eltern und ihre Kinder im Wandel beschrieben und medienerzieherisches Handeln in Familien erörtert. Kapitel 7 beleuchtet die Elternberatung als Teil des Lehrerberufs, definiert Beratung und erläutert Gesprächstechniken, die Vorbereitung des Elterngesprächs, Gesprächsphasen und schwierige Gesprächssituationen. In Kapitel 8 werden medienpädagogische Aspekte der Elternberatung und Möglichkeiten für Eltern, ihre Kinder im Umgang mit Medien zu stärken, beleuchtet. Die Prävention von Mediensucht wird ebenfalls thematisiert.
Mediennutzung, Jugend, Sekundarstufe I, Elternberatung, Medienerziehung, Mediensucht, Schulleistung, Familie, Strukturwandel, Gesprächstechniken, Prävention.
Die JIM-Studie untersucht regelmäßig die Medienausstattung und den Medienkonsum von Kindern und Jugendlichen in ihrer Freizeit und liefert wichtige empirische Daten für die Pädagogik.
Studien wie die KFN-Studie zeigen, dass übermäßiger Mediengebrauch oft zu Konzentrationsmangel und schlechteren Leistungen führt, da Zeit für schulisches Lernen und Erholung fehlt.
Anzeichen sind Kontrollverlust über die Nutzungszeit, Vernachlässigung sozialer Kontakte und körperlicher Bedürfnisse sowie Entzugserscheinungen bei Nichtnutzung.
Eltern stehen vor der Herausforderung, Vorbilder zu sein und Regeln zu setzen. Die Medienerziehung in der Familie ist entscheidend, um Kindern einen dosierten und kritischen Umgang mit Medien zu vermitteln.
Lehrer sollten spezifische Gesprächstechniken nutzen, Elterngespräche gut vorbereiten und medienpädagogische Hilfestellungen anbieten, um die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz zu stärken.
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