Bachelorarbeit, 2010
28 Seiten, Note: 2
1 Einleitung
2 Grundlagen bis 2009 des FBiG
2.1 Rechtsentwicklung des Freibetrages für investierte Gewinne (§ 10 EStG)
2.2 Überblick über Freibetrag für investierte Gewinne (Rechtslage 2009)
2.3 Anwendungsbereich des Freibetrages für investierte Gewinne
2.4 Steuerwirkung und Voraussetzungen des FBiG
3 Vergleich mit Vorgängerregelungen des Gewinnfreibetrages
3.1 Überblick über die neue Rechtslage ab 2010
3.2 Steuererleichterung und Begründung der Einführung des § 10 nach StRefG 2009
3.3 Anspruchsberechtigte des Gewinnfreibetrages
3.4 Höhe und Deckelung
3.5 Nachversteuerung
3.6 Geltendmachung des Gewinnfreibetrages
3.7 Betriebsübergang bzw Betriebsaufgabe
4 Begünstigungen § 11a EStG
5 Resümee
Die vorliegende Arbeit untersucht die steuerliche Entwicklung und die spezifischen Auswirkungen des Freibetrages für investierte Gewinne sowie dessen Ablösung durch den neuen Gewinnfreibetrag im Zuge des Steuerreformgesetzes 2009, wobei der Fokus auf den Kriterien zur Geltendmachung und der steuerlichen Vorteilhaftigkeit liegt.
3.2 Steuererleichterung und Begründung der Einführung des § 10 nach StRefG 2009
Natürlich stellt sich auch die Frage warum gerade jetzt dieses neue Steuerreformgesetz 2009 gestaltet wurde. Der Hintergrund dafür ist vor allem der aktuelle globale ökonomische Abschwung. Und die bisherige Steuerreform trägt nicht im notwendigen Ausmaß zur Stärkung des heimischen Konsums, der Investitionen und der Beschäftigung, die wichtige Wachstumsfaktoren darstellen, bei.
Da auch für Österreich die Prognosen für die Konjunktion eine deutliche Reduktion der Wachstumsdynamik zeigen, was natürlich eng verbunden ist mit den wichtigen Faktoren Beschäftigung und Wohlstand. Aufgrund dessen ist aus diesem Grund eine Unterstützung der Widerstandsfähigkeit und Erholungspotential der österreichischen Wirtschaft als relevante Aufgabenstellung anzusehen. Deshalb hat die österreichische Bundesregierung am 26. März 2009 das Steuerreformgesetz 2009 im Plenum des Bundesrates mit Stimmenmehrheit beschlossen.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themengebiete der Rechtsentwicklung des Freibetrages für investierte Gewinne und die Neuerungen durch das Steuerreformgesetz 2009 ein.
2 Grundlagen bis 2009 des FBiG: Das Kapitel behandelt die historische Entwicklung des Investitionsfreibetrages bis hin zum Freibetrag für investierte Gewinne sowie deren rechtliche Rahmenbedingungen.
3 Vergleich mit Vorgängerregelungen des Gewinnfreibetrages: Dieser Abschnitt analysiert die Neuerungen durch das Steuerreformgesetz 2009 und stellt diese systematisch den alten Regelungen gegenüber.
4 Begünstigungen § 11a EStG: Hier wird die steuerliche Begünstigung für nicht entnommene Gewinne erläutert und ihr Auslaufen im Zuge der Einführung des Gewinnfreibetrages beschrieben.
5 Resümee: Das Resümee fasst die gewonnenen Erkenntnisse zur Steuerreform 2009 zusammen und reflektiert die steuerlichen Auswirkungen für Unternehmen.
Gewinnfreibetrag, Freibetrag für investierte Gewinne, Steuerreformgesetz 2009, EStG, Steuerersparnis, Investitionserfordernis, Nachversteuerung, Grundfreibetrag, Bilanzierer, Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, Anschaffungskosten, Wertpapiere, Anlagevermögen, Steuerbegünstigung, Wirtschaftsjahr
Die Arbeit beschäftigt sich mit der steuerlichen Behandlung von Investitionen durch natürliche Personen, insbesondere dem Übergang vom bisherigen Freibetrag für investierte Gewinne zum neuen Gewinnfreibetrag.
Die Schwerpunkte liegen auf der Rechtsentwicklung, den Voraussetzungen zur Inanspruchnahme, den Berechnungsmethoden der Freibeträge und den Auswirkungen des Steuerreformgesetzes 2009.
Ziel ist es, die steuerliche Wirkungsweise der Freibeträge unter Berücksichtigung der neuen Gesetzgebung zu analysieren und die Unterschiede zur alten Rechtslage aufzuzeigen.
Die Arbeit nutzt die Analyse von Gesetzestexten, steuerrechtlicher Fachliteratur sowie einen rechnerischen Vergleich anhand von Fallbeispielen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen bis 2009, den detaillierten Vergleich der Neuerungen durch das StRefG 2009 und die Analyse der Begünstigungen gemäß § 11a EStG.
Zu den wichtigsten Begriffen gehören Gewinnfreibetrag, Steuerreformgesetz 2009, Nachversteuerung, Investitionserfordernis und Einkommensteuergesetz.
Der Grundfreibetrag gilt bis zu einem Gewinn von 30.000 EUR ohne Investitionserfordernis, während der investitionsbedingte Freibetrag für Gewinne darüber hinaus an tatsächliche Investitionen in begünstigte Wirtschaftsgüter gebunden ist.
In diesem Fall droht eine Nachversteuerung des geltend gemachten Freibetrages, es sei denn, es erfolgt eine Ersatzbeschaffung oder das Ausscheiden ist auf höhere Gewalt zurückzuführen.
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