Masterarbeit, 2014
54 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1.Begriffsbestimmung Gesundheit
2.2.Begriffsbestimmung Belastung und Beanspruchung
2.3.Der Arbeitsauftrag eines Schulleiters
2.4.Datenlage und Forschungsstand zur Schulleitergesundheit
3. Schulleitung und Gesundheit – eine empirische Untersuchung zur gesundheitlichen Lage von Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen 2012
3.1.Inhalt, Ziele und Methoden
3.2.Untersuchungsergebnisse
4. Fragestellung und Zielsetzung der empirischen Untersuchung in Lüneburg
4.1.Planung, Vorbereitung und Durchführung der Befragung
4.2.Qualitative Methode
4.3.Grounded Theory nach Glaser und Strauss und die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring
4.4.Ergebnisse aus dem Kurzfragebogen
4.5.Ergebnisse aus dem Leitfragebogen
4.6.Ein Vergleich der Ergebnisse aus Nordrhein-Westfalen und Lüneburg
5. Fazit und Ausblick
6. Anhang
6.1.Die sechs Kernbereiche – Ergebnisse aus der Nordrhein-Westfalen Studie
6.2.Literaturverzeichnis
Diese Masterarbeit untersucht die gesundheitliche Situation von Schulleitungen durch einen Vergleich bestehender Daten aus Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen empirischen Untersuchung in Lüneburg. Ziel ist es, die aktuellen Arbeitsbelastungen, das Wohlbefinden und die Bewältigungsstrategien der Schulleitungen zu analysieren und die zentrale Forschungsfrage zu klären, ob Schulleitungen an den Grenzen ihrer physischen und psychischen Leistungsfähigkeit angelangt sind.
1. Einleitung
Eine Schulleitung muss sich heute auf erhebliche Anforderungen einstellen. Diese in der Literatur breit geteilte Einschätzung schlägt sich bislang nicht ausreichend in Forschungsaktivitäten zur Gesundheit schulischer Führungskräfte nieder – im Unterschied zu der ausgiebigen Forschung zur Lehrergesundheit liegen wenige Erkenntnisse zur gesundheitlichen Situation dieser Berufsgruppe vor. Einige Daten zur Schulqualitätsforschung weisen durchaus darauf hin, dass die pädagogische Leitung einen bedeutsamen Einfluss auf den Erfolg und die Wirksamkeit von Schule hat, sodass der Gesundheit von Schulleitung als Voraussetzung für Leistungsfähigkeit und Schulqualität einen hohen Stellenwert einzuräumen ist. Zudem zeigen neue Entwicklungsprozesse, dass Schulleitungen einem veränderten Spektrum an Anforderungen und Herausforderungen in neuen Tätigkeitsdimensionen sowie einer zunehmenden Rollenkomplexität ausgeliefert sind. Für eine nachhaltige Gesundheitsförderung sollen wissenschaftlich abgesicherte Schulleitungsuntersuchungen in den Vordergrund verlegt werden.
Die vorliegende Arbeit verfolgt zwei Ziele: Erstens wird die aktuelle Schulleitungsforschung um empirische Daten zur gesundheitlichen Arbeitsbelastungen der Schulleitungen in Lüneburg ergänzt. Zweitens werden die Belastungsfaktoren einer Analyse unterworfen um die gegenwärtige Gesundheitssituation der Schulleiter zu beurteilen.
Der inhaltliche Ablauf setzt sich aus folgenden Teilen zusammen: Der erste Teil der Arbeit definiert für eine erste Grundvorstellung die Begriffe „Gesundheit“, „Belastung“ und „Beanspruchung“. Der theoretische Hintergrund wird um die Beschreibung des Arbeitsauftrags von Schulleitern erweitert. Im weiteren Verlauf werden die Datenlage und der Forschungsstand zur Schulleitergesundheit dargestellt. Im nächsten Abschnitt wird die empirische Schulleiterforschung in Nordrhein-Westfalen im Jahre 2012 in ihrem Inhalt, ihren methodischen Verfahren und Ergebnissen betrachtet.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz des Themas Schulleitergesundheit angesichts wachsender Anforderungen und definiert die Ziele sowie den inhaltlichen Aufbau der Untersuchung.
2. Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Begriffe Gesundheit, Belastung und Beanspruchung, beschreibt den komplexen Arbeitsauftrag der Schulleitung und fasst den aktuellen Forschungsstand zusammen.
3. Schulleitung und Gesundheit – eine empirische Untersuchung zur gesundheitlichen Lage von Schulleitungen in Nordrhein-Westfalen 2012: Es werden die Ziele, Methoden und Ergebnisse der NRW-Studie von 2012 dargestellt, die als Vergleichsbasis für die eigene Untersuchung dient.
4. Fragestellung und Zielsetzung der empirischen Untersuchung in Lüneburg: Dieser Abschnitt leitet die Forschungsfragen ab, begründet das methodische Vorgehen (qualitatives Interview, Inhaltsanalyse) und präsentiert die Ergebnisse der Befragung in Lüneburg, inklusive eines Vergleichs mit den NRW-Daten.
5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Haupterkenntnisse zusammen, beantwortet die Forschungsfrage und diskutiert Handlungsbedarfe zur betrieblichen Gesundheitsförderung für Schulleitungen.
6. Anhang: Der Anhang enthält vertiefende Informationen, wie Zusammenfassungen der NRW-Studie, das Literaturverzeichnis und methodische Details der Befragung.
Schulleitung, Gesundheit, Arbeitsbelastung, Beanspruchung, Lehrergesundheit, Burnout, Qualitatives Interview, Empirische Untersuchung, Schulentwicklung, Gesundheitsförderung, Psychosomatische Beschwerden, Absentismus, Präsentismus, Arbeitsalltag, Rollenkomplexität.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der gesundheitlichen Situation von Schulleitungen und geht der Frage nach, inwiefern die zunehmenden beruflichen Anforderungen zu gesundheitlichen Belastungen führen.
Die zentralen Felder sind die Definition von Belastung und Beanspruchung, die komplexe Rolle des Schulleiters, die empirische Analyse von Arbeitsbelastungen sowie Möglichkeiten zur Gesundheitsförderung.
Das primäre Ziel ist es, empirische Daten zur gesundheitlichen Arbeitsbelastung von Schulleitungen in Lüneburg zu gewinnen und diese mit existierenden Daten zu vergleichen, um die Kernfrage „Sind Schulleiter am Ende ihrer Kraft und Gesundheit?“ zu beantworten.
Die Arbeit nutzt einen qualitativen Forschungsansatz, insbesondere das problemzentrierte Interview sowie die qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund, die Darstellung einer Vergleichsstudie aus NRW sowie die eigene empirische Untersuchung in Lüneburg, deren Planung, Durchführung und Auswertung.
Schulleitung, Arbeitsbelastung, Gesundheit, Burnout, qualitative Forschung und Gesundheitsförderung sind die prägenden Begriffe.
Die Studie zeigt, dass Grundschulleiter häufiger von gesundheitlichen Belastungen betroffen sind, was unter anderem auf flachere Hierarchien und weniger administratives Unterstützungspersonal zurückgeführt wird.
Die Befragten nannten unter anderem eine Reduzierung der Unterrichtsstunden, mehr administratives Unterstützungspersonal, ein höheres Budget sowie eine bessere Ausbildung für ihre Rolle.
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