Seminararbeit, 2016
30 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 FinTechs: Crowdfunding & Crowdinvesting
2.1 Definition und Entwicklung von FinTechs
2.2 Chancen und Risiken des Crowdinvesting
3 Rechtslage & Finanzmarktregulierung des Crowdinvesting
3.1 Rechtslage & Regulierung in Deutschland
3.2 Auswirkung und Herausforderung der Rechtslage in Deutschland
4 Einordnung in den internationalen Kontext
4.1 Rechtslage & Regulierung von Crowdinvesting in den USA
4.2 Vergleich des deutschen Rechtsrahmens mit dem der USA
5 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht das Geschäftsmodell des Crowdinvesting als Finanzierungsalternative für junge Unternehmen und analysiert die damit verbundenen Chancen sowie Risiken vor dem Hintergrund der regulatorischen Rahmenbedingungen in Deutschland. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Balance zwischen effektivem Anlegerschutz und der Innovationskraft dieses wachsenden Marktes sowie dem internationalen Vergleich mit den USA.
2.1 Definition und Entwicklung von FinTechs
Vor allem im Finanzsektor wird eine Vielzahl innovativer Dienstleistungen von dynamischen, technologieversierten Unternehmen angeboten, die zunehmend Markteile gewinnen und unter dem Begriff FinTech in Medien, Literatur und Öffentlichkeit diskutiert werden. FinTech, zusammengesetzt aus Finance und Technology, steht grundsätzlich für industrielle Veränderungen, die durch die Verbindung von Financial Services und Information Technology charakterisiert werden. In dieser Arbeit sollen vor dem Hintergrund der Fragestellung ausschließlich die FinTech-Bereiche Crowdfunding bzw. Crowdinvesting thematisiert werden.
Das Ziel des Crowdfunding ist, finanzielle Mittel für bestimmte Projekte von Unternehmen oder Privatpersonen zu generieren. Grundsätzlich sind drei Beteiligte zu unterscheiden: Die Gründer, mit ihren zu finanzierenden Projekten. Die Crowd, die diese Projekte bei Interesse finanziert. Sowie die Crowdfunding-Plattform im Internet über die Individuen und Unternehmen ihre Projekte vorstellen und die Crowd ihr Kapital allokiert. Kategorisch lassen sich vier Crowdfunding-Modelle unterscheiden, die in Tabelle 1 gegenübergestellt sind.
1 Einleitung: Diese Einleitung stellt die Bedeutung von FinTechs für die moderne Kapitalvermittlung dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Chancen und Risiken des Crowdinvesting regulatorisch zu bewerten.
2 FinTechs: Crowdfunding & Crowdinvesting: Das Kapitel definiert den Begriff FinTech sowie die verschiedenen Crowdfunding-Modelle und beleuchtet die spezifischen Vorteile und Gefahren für Start-ups und Investoren.
3 Rechtslage & Finanzmarktregulierung des Crowdinvesting: Hier wird der regulatorische Rahmen in Deutschland, insbesondere die Auswirkungen des Kleinanlegerschutzgesetzes auf Crowdinvesting-Plattformen, detailliert analysiert.
4 Einordnung in den internationalen Kontext: Dieses Kapitel vergleicht die deutsche Rechtslage mit dem amerikanischen Ansatz (JOBS Act) und bewertet die regulatorischen Unterschiede sowie deren Auswirkungen auf den Anlegerschutz.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt auf, dass der regulatorische Rahmen noch in der Entwicklung ist, um ein optimales Gleichgewicht zwischen Anlegerschutz und Marktförderung zu finden.
FinTech, Crowdfunding, Crowdinvesting, Start-up, Kleinanlegerschutzgesetz, Prospektpflicht, Finanzmarktregulierung, Informationsasymmetrien, JOBS Act, Anlegerschutz, Vermögensanlagengesetz, Kapitalmarkt, Partiarisches Darlehen, Zeichnungsgrenze, Venture-Capital.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Regulierung von Crowdinvesting-Unternehmen in Deutschland im Vergleich zu den USA.
Die Themen umfassen die Definition von Crowdinvesting, die Analyse von Chancen und Risiken für Investoren sowie die kritische Untersuchung des regulatorischen Rahmens.
Das Ziel ist es, zu untersuchen, ob der deutsche Gesetzgeber durch das Kleinanlegerschutzgesetz einen angemessenen Anlegerschutz bietet, ohne das Wachstum innovativer Start-up-Finanzierungen zu ersticken.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie einem Rechtsvergleich zwischen der deutschen Gesetzgebung und dem amerikanischen JOBS Act.
Der Hauptteil behandelt die regulatorischen Hürden in Deutschland, die Einführung von Informationsblättern (VIB), Zeichnungsgrenzen und einen detaillierten Vergleich mit den US-amerikanischen Regelungen.
Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie Crowdinvesting, Regulierung, Anlegerschutz, FinTech und Finanzmarkt definieren.
Crowdinvesting bietet für Start-ups eine Alternative, wenn Bankkredite aufgrund hoher Risiken nicht verfügbar oder Venture-Capital-Gesellschaften nicht vorhanden sind, bei gleichzeitigem Marketingpotenzial durch die Crowd.
Es dient als primäres regulatorisches Instrument, dessen Auswirkungen auf die Prospektpflicht und die Informationsrechte der Anleger in Deutschland analysiert werden.
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