Bachelorarbeit, 2015
99 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Forschungsfrage
1.3 Zielsetzung/Vorgehensweise
2 Begriffliche Grundlagen
2.1 Das menschliche Verhalten
2.2 Bedürfnis und Motiv
2.3 Wie Anreize zu Motivatoren werden und Motivation auslösen
2.4 Arbeitszufriedenheit als Ergebnis motivierten Verhaltens
2.5 Intrinsische Motivation und Flow-Erleben
3 Forschungsstand
3.1 Notwendigkeit zur Bindung älterer Arbeitnehmer
3.2 Die Motivation älterer Arbeitnehmer
4 Ältere Erwerbstätige
4.1 Merkmale und Motive der älteren Erwerbstätigen und deren Unterschiede zu den jüngeren Erwerbstätigen
4.2 Leistungsfähigkeit und Gesundheitszustand älterer Arbeitnehmer
5 Analyse von Motivationstheorien zur Ableitung möglicher Motivatoren für die Generation 50+ und zur Bestimmung von Einflussgrößen auf die Motivation
5.1 Inhaltstheorien
5.1.1 Die Bedürfnispyramide nach Maslow
5.1.2 Alderfers ERG-Theorie
5.1.3 Die Zwei-Faktoren-Theorie nach Herzberg
5.1.4 Zusammenfassung und Ergebnis der analytischen Auseinandersetzung mit den ausgewählten Inhaltstheorien
5.2 Prozesstheorien
5.2.1 Das Valenz-Instrumentalitäts-Erwartungs-Modell nach Vroom
5.2.2 Die Theorie der Arbeitszufriedenheit nach Porter und Lawler
5.2.3 Die Gleichheitstheorie von Adams
5.2.4 Zusammenfassung und Ergebnis der analytischen Auseinandersetzung mit den ausgewählten Prozesstheorien
6 Empirische Untersuchung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen
6.1 Stichprobe
6.2 Datenerhebungstechnik
6.3 Der Online-Fragebogen
6.4 Pretest
6.5 Durchführung der Online-Umfrage
6.6 Ergebnisse
6.7 Kritische Würdigung der empirischen Untersuchung
7 Fazit und Ausblick
8 Kritische Reflexion
Diese Arbeit untersucht die Motivationsfaktoren von Mitarbeitern der Generation 50+ im Gesundheitswesen, um Strategien zu entwickeln, wie diese qualifizierte Arbeitsgruppe angesichts des demografischen Wandels langfristig an Unternehmen gebunden werden kann. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Identifizierung wirksamer Motivatoren, die den Unterschied zwischen der Generation 50+ und jüngeren Beschäftigten berücksichtigen.
4.1 Merkmale und Motive der älteren Erwerbstätigen und deren Unterschiede zu den jüngeren Erwerbstätigen
In diesem Kapitel werden mit Hilfe entsprechender Fachliteratur die Unterschiede der 50- bis unter 65-Jährigen hinsichtlich ihrer Lebens- und Arbeitssituation im Vergleich zu den jüngeren Generationen aufgezeigt, wohl wissend, dass eine Abgrenzung nicht immer eindeutig möglich ist. Des Weiteren wird in diesem Zusammenhang auf die Motive der Generation 50+ eingegangen.
Vergleicht man die Lebenssituation der älteren und jüngeren Generationen miteinander, so lassen sich nach Rump und Eilers zufolge hierbei deutliche Unterschiede feststellen. Demnach findet bei den Angehörigen der älteren Generation vielfach mit dem Auszug des letzten Kindes aus dem Elternhaus der Eintritt in eine neue Lebensphase statt, die z. B. mit dem Wunsch nach einer Ausweitung der Erwerbstätigkeit einhergehen kann. Außerdem ist diese Generation nicht selten bereits mit dem Tod nahestehender Angehöriger konfrontiert (Eltern, Partner), trägt Pflegeverantwortung und/oder erlebt dauerhafte Erkrankungen. Die jüngeren Generationen befinden sich demgegenüber häufig erst in der Vorbereitung bzw. Gründung einer eigenen Familie oder in einer aktiven Familienphase. Auch bei der Arbeitssituation bzw. der Einstellung zum Beruf und zur Karriere zeigen sich nach Rump und Eilers Unterschiede. Demnach befinden sich die älteren Erwerbstätigen häufig bereits auf dem Höhepunkt ihres Berufslebens.
So können sie bereits das in ihrem Erwerbsleben erlangte Erfahrungswissen beruflich anwenden und profitieren von ihrer gesammelten Routine. Die jüngeren Generationen befinden sich dagegen eher noch im Aufbau ihrer beruflichen Erfahrungen und versuchen, sich im Berufsleben zu etablieren. Sie sind also noch auf dem Weg zum angestrebten Höhepunkt ihres Berufslebens. Im Rahmen einer im Jahr 2014 durchgeführten empirischen Untersuchung unter 2.011 Erwerbstätigen zwischen 15 und 65 Jahren konnte, ähnlich wie bereits dargestellt, festgestellt werden, dass den jüngeren Erwerbstätigen sowohl der eigene Berufserfolg als auch der soziale Aufstieg wichtiger sind als den älteren.
1 Einleitung: Beschreibt die demografische Herausforderung durch eine alternde Bevölkerung und begründet die Relevanz der Motivation älterer Arbeitnehmer für Unternehmen.
2 Begriffliche Grundlagen: Erläutert die theoretischen Basisbegriffe der Motivationspsychologie, wie Bedürfnis, Motiv und Motivation, sowie deren Zusammenspiel.
3 Forschungsstand: Analysiert die Notwendigkeit der Bindung älterer Arbeitnehmer und stellt den aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand zur Motivation dieser Altersgruppe dar.
4 Ältere Erwerbstätige: Untersucht die spezifischen Merkmale, Lebenssituationen und Motive älterer Erwerbstätiger im direkten Vergleich zu jüngeren Generationen.
5 Analyse von Motivationstheorien zur Ableitung möglicher Motivatoren für die Generation 50+ und zur Bestimmung von Einflussgrößen auf die Motivation: Überprüft klassische Inhalts- und Prozesstheorien auf ihre Anwendbarkeit für die Generation 50+ und leitet daraus konkrete Motivationsansätze ab.
6 Empirische Untersuchung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen: Dokumentiert die methodische Vorgehensweise und die Ergebnisse einer eigenen Mitarbeiterbefragung zur Validierung der aufgestellten Hypothesen.
7 Fazit und Ausblick: Führt die theoretischen Erkenntnisse und empirischen Ergebnisse zusammen und beantwortet die Forschungsfrage.
8 Kritische Reflexion: Hinterfragt kritisch die methodischen Grenzen der eigenen Arbeit, insbesondere in Bezug auf die empirische Erhebung und die Literaturwahl.
Motivation, Generation 50+, Mitarbeiterbindung, Gesundheitswesen, Inhaltstheorien, Prozesstheorien, demografischer Wandel, Arbeitszufriedenheit, intrinsische Motivation, extrinsische Motivation, Altersunterschiede, Leistungsfähigkeit, empirische Untersuchung, Mitarbeiterbefragung.
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeiter der Generation 50+ im Gesundheitswesen durch gezielte Motivatoren an ihr Unternehmen gebunden werden können, um ihre Leistungsfähigkeit langfristig zu erhalten.
Die zentralen Themen umfassen den demografischen Wandel, die psychologischen Grundlagen der Motivation, den Vergleich von Motiven über verschiedene Altersgruppen hinweg sowie die Anwendung betriebswirtschaftlicher Motivationstheorien auf ältere Arbeitnehmer.
Die Forschungsfrage lautet: „Mit welchen Motivatoren lassen sich die Mitarbeiter der Generation 50+ am ehesten an das Unternehmen binden?“
Die Autor verwendet einen zweigeteilten Ansatz: einen deskriptiven Teil basierend auf einer umfangreichen Literaturanalyse sowie einen analytischen Teil in Form einer empirischen Online-Befragung von Mitarbeitern im Gesundheitswesen.
Im Hauptteil werden zunächst motivationstheoretische Grundlagen und der aktuelle Forschungsstand erörtert, anschließend werden die spezifischen Motive der Generation 50+ analysiert und auf dieser Basis Hypothesen für die empirische Untersuchung abgeleitet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Generation 50+, Motivation, Mitarbeiterbindung, Demografischer Wandel und Arbeitszufriedenheit charakterisiert.
Die Arbeit legt nahe, dass ältere Erwerbstätige stärker intrinsisch motiviert sind, etwa durch den Wunsch, Wissen weiterzugeben oder sinnhafte Arbeit zu leisten, während jüngere stärker durch extrinsische Faktoren wie Karriere und monetäre Anreize angetrieben werden.
Die Prozesstheorien dienen dazu, die Mechanismen und Einflussfaktoren zu verstehen, die entscheiden, ob ein Anreiz tatsächlich zur Motivation führt, und bieten somit ein tieferes Verständnis für die betriebliche Gestaltung von Motivationsmaßnahmen.
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