Diplomarbeit, 2004
38 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Controlling
2.1 Das Controlling und seine Aufgaben
2.2 Neue Anforderungen an das Controlling
3. Die Balanced Scorecard
3.1 Die Definition der Balanced Scorecard
3.2 Die Perspektiven der BSC
3.2.1 Die finanzwirtschaftliche Perspektive
3.2.2 Die Kundenperspektive
3.2.3 Die interne Prozessperspektive
3.2.4 Die Lern- und Entwicklungsperspektive
3.3 Die Vernetzung der Perspektiven in der BSC
4. Die Einführung der Balanced Scorecard
4.1 Sechs Schritte
4.2 Die Rolle des Controllers bei der Einführung der BSC
4.3 Controlling und die vier Perspektiven
5. Das Controlling-Instrument BSC
5.1 Die BSC als Informationsinstrument
5.2 Die BSC als Planungsinstrument
5.3 Die BSC als Kontrollinstrument
6. Kritische Würdigung und Zusammenfassung
6.1 Kritische Würdigung der BSC
6.2 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht, ob die Balanced Scorecard (BSC) ein geeignetes Instrument für das moderne Controlling darstellt und wie sie innerhalb von Unternehmen implementiert werden kann, um den Anforderungen an ein zukunftsorientiertes Informations-, Planungs- und Kontrollsystem gerecht zu werden.
3.2.2 Die Kundenperspektive
Der Weg zu erreichten finanzwirtschaftlichen Zielen führt nur über den Kunden, der die Produkte und Dienstleistungen des Unternehmens kauft und damit dem Unternehmen die Finanzmittel zuführt. Erreichte Kundenziele sind also Voraussetzung für erreichte Finanzziele. Um Kundenzufriedenheit und –bindung zu gewährleisten, muss ein differenziertes Wertmodell für den Kunden entwickelt werden. Somit lässt sich die Kundenperspektive durch zwei Gruppen von Kennzahlen abbilden.
Die Kernkennzahlen wie Kundentreue, Marktanteile, Kundenzufriedenheit, Kundenrentabilität und Kundenaquisitation sind für die meisten Unternehmen anwendbar. Die Leistungstreiberkennzahlen drücken für jedes Unternehmen individuell aus, wodurch das Unternehmen einen definierten Zielwert einer Kernkennzahl erreichen will. Hier werden die Aspekte beschrieben, die für die Kunden besonders wichtig sind. Beispielsweise schätzen Kunden einen Lieferanten, der ihre Wünsche erkennt und seine Fähigkeiten zu dieser Wunscherfüllung nutzt. Oder kurze Durchlaufzeiten und pünktliche Lieferung. Oder ständige Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen. Kennzahlen wie „MTFB (Mean Time between Failure) eines Produktes“ oder „durchschnittlich erforderliche Zeit zur Lösung eines Kundenproblems“ sind hier denkbar.
Wenn ein Unternehmen langfristige finanzielle Leistungen bringen will, muss es dauerhaft für den Kunden wertvolle Produkte und Dienstleistungen schaffen. Um die Qualität und die Kosten für die Produkte und Dienstleistungen zu berücksichtigen, beziehen Kaplan und Norton die internen Prozesse in die BSC mit ein.
1. Einleitung: Einführung in die Thematik der Unternehmensdynamik und die Notwendigkeit zur Erweiterung klassischer Controlling-Instrumente durch die Balanced Scorecard.
2. Controlling: Definition der Aufgaben des Controllings, insbesondere hinsichtlich Planung, Kontrolle und Informationsversorgung sowie der Unterscheidung von operativem und strategischem Controlling.
3. Die Balanced Scorecard: Vorstellung des Konzepts der BSC sowie detaillierte Erläuterung der vier Standardperspektiven und deren Verknüpfung mittels Ursache-Wirkungsketten.
4. Die Einführung der Balanced Scorecard: Darstellung des sechsstufigen Prozesses zur BSC-Implementierung sowie der Rolle des Controllers als interner Unternehmensberater.
5. Das Controlling-Instrument BSC: Untersuchung der BSC als Informations-, Planungs- und Kontrollinstrument und deren spezifischer Nutzen für den Controller.
6. Kritische Würdigung und Zusammenfassung: Bewertung der Vor- und Nachteile des BSC-Modells sowie abschließende Synthese der Ergebnisse hinsichtlich der Eignung der BSC für das Controlling.
Controlling, Balanced Scorecard, Strategie, Finanzperspektive, Kundenperspektive, Prozessperspektive, Lern- und Entwicklungsperspektive, Kennzahlen, Unternehmensführung, Planung, Kontrolle, Informationsversorgung, Ursache-Wirkungsketten, Strategische Ziele, Managementinstrument.
Die Arbeit untersucht den Einsatz der Balanced Scorecard als innovatives Controlling-Instrument, um den Defiziten traditioneller, rein finanzorientierter Kennzahlensysteme entgegenzuwirken.
Die zentralen Felder umfassen die Definition und Anwendung der vier BSC-Perspektiven, die Implementierungsmethodik sowie die veränderte Rolle des Controllers im Unternehmen.
Das Hauptziel besteht darin zu klären, ob die BSC ein geeignetes Instrument für das Controlling ist und wie Controller dieses Modell nutzen können, um strategische Ziele erfolgreich umzusetzen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konzepte und Instrumente des Controllings sowie einer kritischen Würdigung des BSC-Modells nach Kaplan und Norton.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen des Controllings, die detaillierte Vorstellung der BSC-Perspektiven, den Einführungsprozess sowie die Analyse der BSC als Instrument für Information, Planung und Kontrolle.
Wichtige Begriffe sind insbesondere Balanced Scorecard, Controlling-Instrument, strategische Planung, Ursache-Wirkungsketten, Kundenperspektive und Kennzahlensysteme.
Diese Differenzierung ist essentiell, um sowohl den Erfolg in Bezug auf Kundenbedürfnisse (Kernkennzahlen) messbar zu machen als auch die operativen Faktoren zu steuern, die direkt zur Erreichung dieser Ziele beitragen (Leistungstreiber).
Die Untersuchung zeigt, dass die BSC primär für die Durchführungskontrolle geeignet ist, während sie bei der Prämissenkontrolle oder strategischen Überwachung methodische Schwächen aufweist.
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