Bachelorarbeit, 2014
36 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
2 Theoretischer Teil
2.1 Die Tiefe Hirnstimulation
2.1.1 Der Begriff der Tiefen Hirnstimulation
2.1.2 Historische Entwicklung der Tiefen Hirnstimulation
2.1.3 Technik der Tiefen Hirnstimulation
2.2 Praktische Anwendung der Tiefen Hirnstimulation
2.3 Dystonie
2.3.1 Terminologie und Epidemiologie
2.3.2 Erscheinungsbild
2.3.3 Generalisierte Dystonie
2.3.4 Therapiemöglichkeiten
2.4 Ethische Aspekte der tiefen Hirnstimulation
2.5 Auswirkungen der DBS auf PatientInnen mit Dystonie – Forschungsstand
2.5.1 Komplikationen
2.5.2 Verbesserungen
2.5.3 Psychische Nebenwirkungen
2.5.4 Lebensqualität
3 Empirischer Teil
3.1 Problemstellung und konkretes Erkenntnisinteresse
3.2 Forschungsfrage
3.3 Methodische Vorgehensweise
3.4 Literaturanalyse
3.5 Untersuchung
3.5.1.Untersuchungsdesign
3.6 Auswahl der InterviewpartnerInnen
3.7 Kontaktaufnahme
3.8 Vertraulichkeit
3.9 Durchführung der Interviews
3.9.1 Interviewleitfaden (Anhang)
3.10 Feldnotizen
3.11 Transkript
4 Analyse- Auswertung
4.1 Ergebnisse
4.2 Zusammenfassung
5 Resümee und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen der Tiefen Hirnstimulation auf den Alltag und die zwischenmenschlichen Beziehungen von Patientinnen mit Dystonie durch eine qualitative Analyse von Leitfadeninterviews.
4.1.2 Kategorie 2 – Eigenwahrnehmung vom operativen Eingriff
In allen drei Fällen wurde der Eingriff unter Vollnarkose durchgeführt. Die Patientinnen fühlten sich beim medizinischen Fachpersonal gut aufgehoben und es kam auch zu keinen Komplikationen während der Operation.
Wie in der Theorie dargestellt (S.16), treten nach einer Untersuchung von Walsh und Kollegen (2013), bei acht von zehn PatientInnen im Anschluss an die Operationen keine Komplikationen auf. Bei zwei meiner Interviewpartnerinnen traten ebenfalls keine Komplikationen nach der Operation auf. Bei Frau A., deren Operation acht Stunden dauerte, traten keinerlei postoperativen Schmerzen auf und nach zehn Tagen konnte sie die Klinik verlassen. Die Operation von Frau C dauerte dreizehn Stunden. Danach erging es ihr sehr gut, allerdings hatte sie Schmerzen aufgrund des Druckverbandes am Kopf, worauf sie über Schlaflosigkeit und Müdigkeit klagte.
Der Eingriff bei Frau B. betrug neuneinhalb Stunden. Die postoperative Phase war mit einigen Komplikationen verbunden. So schildert sie: „… Danach konnte ich nicht besonders gut schlafen, ich hatte ständig Durst und jede halbe Stunde kam jemand und leuchtete mir in die Augen. Außerdem wurde alle paar Minuten der Blutdruck gemessen […]. Ich fühlte mich relativ gut, nur das Liegen war mir einfach zu lange.“ Außerdem meinte Sie, sie sei sehr froh gewesen, dass die Operation endlich vorbei gewesen war.
1 Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen der Tiefen Hirnstimulation bei Dystonie-Patientinnen und erläutert die Motivation der Verfasserin.
2 Theoretischer Teil: Dieser Abschnitt bietet eine fundierte Übersicht über das Verfahren der Tiefen Hirnstimulation, das Krankheitsbild Dystonie sowie den aktuellen Forschungsstand zu Auswirkungen und ethischen Aspekten.
3 Empirischer Teil: Hier wird das qualitative Forschungsdesign dargelegt, das auf leitfadengestützten Interviews mit drei betroffenen Frauen basiert.
4 Analyse- Auswertung: Dieses Kapitel präsentiert die Ergebnisse der Interviews, unterteilt in Kategorien wie Beweggründe, Eigenwahrnehmung, funktionelle und interpersonelle Auswirkungen.
5 Resümee und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und schlägt Ansätze für zukünftige Forschung vor.
Tiefe Hirnstimulation, Dystonie, Bewegungsstörungen, Qualitative Sozialforschung, Leitfadeninterviews, Lebensqualität, Neurochirurgie, Patientenerfahrung, Postoperative Phase, Psychische Auswirkungen, Soziales Umfeld, Medizinethik, Stimulation, Stereotaxie, Morbus Parkinson
Die Arbeit befasst sich mit der operativen Methode der Tiefen Hirnstimulation und deren Einfluss auf den Alltag sowie die zwischenmenschlichen Beziehungen von Patientinnen mit Dystonie.
Die Schwerpunkte liegen auf den medizinischen Grundlagen der Stimulation, dem Krankheitsbild der Dystonie und der qualitativen Analyse der persönlichen Erfahrungen operierter Patientinnen.
Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die individuellen Veränderungen und das Erleben von Dystonie-Patientinnen nach dem Eingriff zu gewinnen.
Die Verfasserin nutzt ein qualitatives Forschungsdesign mittels leitfadengestützter Interviews mit drei Patientinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Rahmen und den empirischen Teil, in dem die gewonnenen Interviewdaten ausgewertet und interpretiert werden.
Wichtige Begriffe sind Tiefe Hirnstimulation, Dystonie, Lebensqualität, Patientenerfahrung und qualitative Inhaltsanalyse.
Das soziale Umfeld ist ein entscheidender Faktor; während Unterstützung sehr positiv wahrgenommen wird, können unrealistische Erwartungen des Umfelds zu psychischen Belastungen führen.
Alle befragten Frauen berichten von einer deutlichen Verbesserung ihres Lebens und würden sich trotz der Belastungen erneut für die Operation entscheiden.
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