Diplomarbeit, 2004
92 Seiten, Note: 2,0
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der vergleichenden Analyse exemplarischer Rating-Ansätze der Versicherungswirtschaft. Das Ziel dieser Arbeit ist es, ein umfassendes Verständnis der Rating-Methodik und -Praxis im Versicherungssektor zu erlangen. Dabei werden die Rating-Ansätze der drei wichtigsten Rating-Agenturen - Fitch, Standard & Poor's und Moody's - analysiert und verglichen.
Kapitel 1 stellt die Zielsetzung und den Gang der Arbeit vor. Kapitel 2 bietet einen umfassenden Einblick in die konzeptionellen Grundlagen des Ratings, inklusive der Definition des Rating-Begriffs, der Entwicklung des Ratings, der Arten des Ratings, der Aufgaben von Rating-Agenturen, der Konzeption von Rating-Systemen sowie des Prozessablaufs des Rating-Verfahrens.
Kapitel 3 analysiert die Rating-Ansätze der drei wichtigsten Rating-Agenturen im Versicherungsmarkt: Fitch, Standard & Poor's und Moody's. Hier werden die jeweiligen Methodiken, Bewertungskriterien und das Verfahren zur Einstufung der Bonität von Versicherungsunternehmen detailliert beschrieben.
Kapitel 4 beleuchtet die Rating-Agenturen im Fokus öffentlicher Diskussionen und behandelt die Kritik an den führenden Rating-Agenturen sowie die vorgeschlagenen Lösungsansätze zur Kontrolle und Regulierung.
Kapitel 5 untersucht die Auswirkungen von Bonitätseinstufungen am Beispiel der Münchener Rück und beleuchtet den Einfluss der Ratings auf das Unternehmen.
Rating-Agenturen, Versicherungswirtschaft, Finanzkraft, Bonität, Methodik, Rating-Ansätze, Fitch, Standard & Poor's, Moody's, Kritik, Regulierung, Münchener Rück.
Ratings bieten Transparenz über die finanzielle Stabilität (Bonität). Sie sind entscheidend für Investoren, Makler bei der Kundenberatung und Erstversicherer beim Einkauf von Rückversicherungsschutz.
Die drei weltweit führenden Agenturen sind Fitch Ratings, Standard & Poor's und Moody's Investors Service.
Das Emittenten-Rating bewertet die allgemeine Kreditwürdigkeit eines Unternehmens, während das Emissions-Rating die Bonität eines spezifischen Finanztitels (z. B. einer Anleihe) beurteilt.
Der Prozess umfasst die Informationsbeschaffung, Analyse von Kennzahlen, Managementgespräche und die abschließende Vergabe eines Rating-Symbols durch ein Komitee.
Kritisiert werden oft Interessenkonflikte (da Emittenten die Ratings bezahlen), mangelnde Transparenz und das "Verschlafen" großer Pleiten wie Enron oder Worldcom.
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