Masterarbeit, 2016
109 Seiten, Note: 2,0
1. Einführung
1.1. Problemstellung und Relevanz des Themas
1.2. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlage
2.1. Geschäftsmodell
2.1.1. Definition und Bedeutung
2.1.2. Strategie vs. Geschäftsmodell
2.1.3. Geschäftsmodelldimension und Geschäftsmodellansatz
2.1.2.1. Leistungskonzept (Value Proposition)
2.1.2.2. Wertschöpfungskonzept (Value Creation)
2.1.2.3. Die Kanäle (Value Communication and Value Transfer)
2.1.2.4. Das Ertragsmodell (Value Capture)
2.1.2.5. Die Wertverteilung (Value Dissemination)
2.1.2.6. Das Entwicklungskonzept (Value Development)
2.1.4. Interaktion der Geschäftsmodellkomponenten / Erfolgsfaktoren
2.1.5. Woran Geschäftsmodelle scheitern
3. Methoden der Geschäftsmodell-Innovation
3.1. Charakteristika und Anforderungen
3.2. Ansatz einer Geschäftsmodell- Innovation
3.2.1. Vorgehensmodell der Geschäftsmodell-Innovation
3.3. Zusammenfassung
4. Internet Startups
4.1. Geschäftsmodellentwicklung, die Lean Startup Methode
4.2. Konzepterarbeitung für die Geschäftsmodellentwicklung
4.2.1. Wachstumsprozess eines Startups
4.3. Besonderheiten des Gründungsmarketings
5. Analyse eines innovativen Geschäftsmodells der Rocket Internet SE
5.1. Zalando
5.1.1. Geschäftsmodell-Analyse
5.2. Home 24
5.2.1. Geschäftsmodell-Analyse
5.3. Delivery Hero
5.3.1. Geschäftsmodell-Analyse
5.4. Kritik und Ausblick
6. Schlussbetrachtung und Ausblick
Ziel dieser Arbeit ist es, ein Innovationsmodell für Internet Startups zu entwickeln, das die verschiedenen Unternehmensvariablen berücksichtigt, um eine zukunftsorientierte und nachhaltige Modulierung des Geschäftsmodells im intensiven Wettbewerbsumfeld zu ermöglichen.
2.1.1. Definition und Bedeutung
Der Begriffsterminus des „Geschäftsmodells“ meint im wirtschaftlichen Kontext und Sprachgebrauch grundsätzlich die Art und Weise, wie ein Unternehmen seine individuellen Werte schafft und diese seinen Kunden als Nutzen zur Verfügung stellt, um daraus im Endeffekt einen Unternehmensgewinn zu realisieren. Mit anderen Worten ist dieser Ausdruck die modellhafte Beschreibung der Geschäftstätigkeit, quasi eine Art Bauplan bzw. strukturelle Abstraktion der Unternehmensstrategie. Es ermöglicht komplexe Gebilde und Zusammenhänge vereinfacht und übersichtlich zu vermitteln, auf dessen Grundlage fundierte und qualitative Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden können. Ein strukturiertes Modell ist in der Kombination mit einer ausgereiften Strategie nicht nur Garant für einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil und Markterfolg, sondern zeigt auch, wie Wertschöpfung am Markt verwirklicht, einzelne Kundensegmente effektiv editiert, Ertragskonzepte ausgearbeitet oder Leistungsinnovationen realisiert werden können.
Im Rahmen des technologischen Fortschritts des Internets entstand mit dem E-Business ein neuartiges funktionales Geschäftsmodell-Konzept. Traditionelle Muster konnten im Zuge dessen nicht unverändert ins Internet übertragen werden, da die veränderten Markt- und Wettbewerbsbedingungen (stabile Umwelt, geringe Wettbewerbsintensität, Sicherheit, geringe Vernetzung, Produzenten-Markt) viele strukturelle Änderungen und Anforderungen mit sich brachten. Die digitalen Geschäftsmodelle erfüllten nicht mehr allein das systematische Abbild der traditionellen Unternehmensstruktur, sondern modellierten vielmehr einen dynamischen und operativen Entwicklungsprozess im „Digital Business“ (dynamische Umwelt, hohe Wettbewerbsintensität, Unsicherheit, vernetzt, Nachfrager-Markt) zur Interaktion verschiedener Modell-Komponenten. In der Literatur werden unterschiedliche Definitionen für den Geschäftsmodell-Begriff hergeleitet.
1. Einführung: Dieses Kapitel skizziert die Relevanz der Geschäftsmodellinnovation für Startups in der heutigen globalen Wirtschaft und definiert die Zielsetzung sowie den strukturellen Aufbau der Masterthesis.
2. Theoretische Grundlage: Es werden die Definitionen und Dimensionen eines Geschäftsmodells hergeleitet sowie die Abgrenzung zur Unternehmensstrategie erläutert und Komponenten wie das Leistungs- und Ertragskonzept detailliert beschrieben.
3. Methoden der Geschäftsmodell-Innovation: Dieses Kapitel befasst sich mit den Charakteristika, Anforderungen und Prozessen zur systematischen Innovation von Geschäftsmodellen, um Wettbewerbsvorteile zu generieren.
4. Internet Startups: Der Fokus liegt hier auf der Lean Startup Methode, dem Wachstumsprozess und den spezifischen Anforderungen des Gründungsmarketings für Internet-Unternehmen.
5. Analyse eines innovativen Geschäftsmodells der Rocket Internet SE: Anhand der Fallbeispiele Zalando, Home 24 und Delivery Hero wird die praktische Umsetzung und Skalierbarkeit innovativer Geschäftsmodelle analysiert und kritisch hinterfragt.
6. Schlussbetrachtung und Ausblick: Diese Zusammenfassung reflektiert die erarbeiteten Ergebnisse bezüglich der Geschäftsmodell-Innovation und zieht ein Fazit für die zukünftige Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit von Startups.
Geschäftsmodell, Startup, Innovation, Wertschöpfung, Internet, Lean Startup, Wachstumsprozess, Rocket Internet, Zalando, Home 24, Delivery Hero, Wettbewerbsvorteil, Skalierbarkeit, Ertragsmodell, Strategie.
Die Arbeit untersucht, wie Internet-Startups durch gezielte Geschäftsmodellinnovationen Wettbewerbsvorteile aufbauen und nachhaltig wachsen können.
Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen von Geschäftsmodellen, Innovationsmethoden, die Lean-Startup-Methodik sowie praxisnahe Analysen erfolgreicher Internet-Unternehmen.
Das Ziel ist die Herleitung eines Konzepts, wie Internet-Startups durch Analyse- und Planungsvorgänge sowie Innovationsgestaltung dem Scheitern entgegenwirken und nachhaltigen Erfolg sichern können.
Die Arbeit kombiniert eine fundierte Literaturanalyse theoretischer Geschäftsmodell-Ansätze mit einer Fallstudienanalyse ausgewählter Unternehmen der Rocket Internet SE.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Dimensionen von Geschäftsmodellen, Innovationsmethoden, die Spezifika von Internet-Startups und die detaillierte Analyse der Geschäftsmodelle von Zalando, Home 24 und Delivery Hero.
Die zentralen Begriffe umfassen Geschäftsmodell, Startup, Innovation, Wertschöpfung, Lean Startup, Skalierbarkeit und Wettbewerbsvorteil.
Rocket Internet dient als Fallbeispiel, um die Anwendung standardisierter Vorgehensweisen beim Aufbau skalierbarer Internet-Geschäftsmodelle in verschiedenen internationalen Märkten zu illustrieren.
Es ermöglicht durch experimentelles Lernen (Trial & Error) und Kundenfeedback eine effiziente Optimierung der Geschäftsmodell-Komponenten, wodurch das Risiko von Fehlentscheidungen minimiert wird.
Ursachen sind oft mangelnde Marktkenntnis, eine fehlerhafte Kostenstruktur, unzureichendes Controlling sowie eine fehlende Anpassung des Geschäftsmodells an dynamische Marktveränderungen.
Das Internet erfordert aufgrund hoher Dynamik, Vernetzung und Wettbewerbsintensität eine Verlagerung von statischen Modellen hin zu flexiblen, iterativen Entwicklungsprozessen, die eine ständige Interaktion mit dem Kunden beinhalten.
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