Bachelorarbeit, 2016
39 Seiten, Note: 1,00
Der vorliegende Text befasst sich mit dem Spannungsverhältnis zwischen Souveränität und Solidarität im Kontext der Europäischen Union, insbesondere im Hinblick auf die Migrationskrise. Er analysiert, wie diese beiden Prinzipien in der Praxis zusammenstoßen und welche Auswirkungen dies auf die Handlungsfähigkeit der EU hat.
I. Einleitung: Der Text stellt das Problem des Spannungsverhältnisses zwischen Souveränität und Solidarität in der EU im Kontext der Migrationskrise dar. Die Einleitung führt in die Thematik ein und beleuchtet die Problematik der europäischen Solidarität im Kontext der Migrationskrise.
II. Staatliche Souveränität: Dieses Kapitel befasst sich mit dem Begriff der Souveränität im Denken von Carl Schmitt und Hermann Heller. Es analysiert, wie diese beiden Staatsrechtler das Konzept der Souveränität verstanden haben.
III. Nationalstaaten in der Europäischen Union: Dieses Kapitel untersucht die Rolle der Nationalstaaten in der Europäischen Union. Es analysiert, wie die Integration auf Basis der europäischen Vertragsgrundlage funktioniert und welche Herausforderungen sich aus dem Prinzip der Solidarität ergeben.
IV. Ungarn in der Migrationskrise: Dieses Kapitel konzentriert sich auf die Position Ungarns in der Migrationskrise. Es analysiert die ungarische Asylpolitik und die Rolle des ungarischen Souveräns im Kontext der europäischen Solidarität.
Die wichtigsten Schlüsselwörter des Textes sind: Souveränität, Solidarität, Europäische Union, Migrationskrise, Nationalstaat, Carl Schmitt, Hermann Heller, Ungarn, Viktor Orbán.
Der Konflikt wurde besonders in der Migrationskrise deutlich: Nationale Souveränität (eigene Grenzkontrolle) kollidiert oft mit der geforderten europäischen Solidarität (gemeinsame Aufnahme von Flüchtlingen).
Ungarn unter Viktor Orbán betont stark die nationale Souveränität und lehnt das europäische Solidaritätsprinzip bei der Flüchtlingsverteilung weitgehend ab.
Die Arbeit analysiert die Staatsrechtler Schmitt und Heller, um das klassische Verständnis von Souveränität mit den heutigen Anforderungen des modernen Verfassungsstaats zu vergleichen.
Die Untersuchung hinterfragt, ob die Bürger der EU ein ausreichendes Solidaritätsgefühl besitzen, um eine gemeinsame Identität zu bilden, die über nationale Interessen hinausgeht.
Es beschreibt die Kritik, dass Entscheidungsprozesse in der EU nicht ausreichend durch die Bürger legitimiert sind, was die Akzeptanz von Solidaritätsentscheidungen erschwert.
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