Masterarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 2,3
1.0.0.0 Duales Rundfunksystem im Saarland
1.1.0.0 Saarländische Pluralität
1.2.0.0 Trimedialität im Saarland
1.3.0.0 Regionaler Fernsehjournalismus im Saarland als positives Beispiel im Dualen Rundfunksystem
2.0.0.0 Saarländische Medienanbieter
2.1.0.0 Fernsehanbieter
2.1.1.0 Öffentlich-rechtliche Fernsehanbieter im Saarland
2.1.1.1 Saarländischer Rundfunk
2.1.2.0 Privatfernsehn im Saarland
2.1.2.1 Tele-Saar
2.1.2.2 SAAR|TV
2.1.2.3 CiTi.TV
2.1.2.4 GIGA TV
2.2.0.0 Radioanbieter im Saarland
2.3.0.0 Internetblogger im Saarland
3.0.0.0 Fazit
4.0.0.0 Anhang
4.1.0.0 Interviews
4.1.1.0 Interview am 09.10.2014 mit Dr. Gerd Bauer [Direktor der Landesmedienanstalt Saarland]
4.1.1.1 Persönliche Statements
4.1.1.2 Lizensierung von Privatfernsehen
4.1.1.3 Die Zusammenarbeit mit SAAR|TV
4.1.2.0 Interview am 21.10.2014 mit Stephan Schwenk [ehm. Eigentümer der Funkhaus|Saar GmbH]
4.1.2.1 Persönliche Statements
4.1.2.2 Die Übernahme von SAAR|TV
4.1.2.3 Die Vision von crossmedialer Zusammenarbeit zwischen dem Privatrundfunk und dem Privatfernsehen im Saarland
4.1.3.0 Interview am 25.03.2015 mit Prof. Thomas Kleist [Intendant des Saarländischen Rundfunks]
4.1.3.1 Perspektive des Saarländischer Rundfunks im Dualen Rundfunksystem
4.1.4.0 Interview am 31.01.2015 mit Oskar Lafontaine [Bundesminister a.D.]
4.1.4.1 Persönliche Statements
4.1.4.2 Die politische Meinung über SAAR|TV
4.2.0.0 Glossar
4.3.0.0 Literaturverzeichnis
Diese Masterarbeit untersucht die landesspezifische Ausprägung der Trimedialität im saarländischen dualen Rundfunksystem, analysiert Erfolgsfaktoren sowie Scheitern privater Medienanbieter und beleuchtet die Rolle der crossmedialen Zusammenarbeit im regionalen Journalismus durch Experteninterviews.
1.2.0.0 Trimedialität im Saarland
Im Bundesland Saarland existiert Trimedialität. Durch das Zusammenspiel in der Vergangenheit war es möglich, drei Medienstränge zu bündeln. Die Kombination aus Radio, Fernsehen und Internet war seit dem Ende der 90er Jahre im Journalismus möglich. Dabei kam es zu zwei parallelen Entwicklungen im dualen Rundfunksystem der Großregion.
Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk operiert der SR FUNKHAUS HALBERG. Durch die Rundfunksender des Saarländischen Rundfunks existierte die nötige Infrastruktur vor dem Beginn der Trimedialität in der Großregion. Durch den Fernsehsender SAAR|TV, den Radiosender Radio Saarbrücken und das Internet stellte der private Rundfunk im Saarland die Trimedialität in der Großregion auf. Der Arbeitsprozess sah beispielsweise so aus, dass der Fernsehsender SAAR|TV einen Nachrichtenbeitrag produzierte. Es wurden Interviews erstellt, die man dem Radiosender Radio Saarbrücken zur Verfügung stellte, wie der langjährige Mitarbeiter Christian Röhrig zu berichten weiß. Wenn ein Text für einen Nachrichtenbeitrag vorlag, sprach ein Radiosprecher diesen Text ein und sendete seine MP3-Datei an die Fernsehredaktion. Diese legte den Text unter ihren Nachrichtenbeitrag. Jetzt konnte der Nachrichtenbeitrag mit einer Internetmeldung gesendet werden. Diese Meldung bezog sich auf den Sprechertext, der als Internetbeitrag umformuliert wurde. So wurden Fernsehen, Radio und Internet parallel produziert. Dies ist ein Verfahren der Trimedialität.
1.0.0.0 Duales Rundfunksystem im Saarland: Übersicht über die Koexistenz von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk sowie die Definition von Trimedialität.
1.1.0.0 Saarländische Pluralität: Analyse der rechtlichen Grundlagen und Programmgrundsätze, die das duale System im Saarland definieren.
1.2.0.0 Trimedialität im Saarland: Darstellung der historischen Entwicklung und praktischen Anwendung der Bündelung von Radio, Fernsehen und Internet.
1.3.0.0 Regionaler Fernsehjournalismus im Saarland als positives Beispiel im Dualen Rundfunksystem: Erörterung der Bedeutung regionaler Berichterstattung im Kontext der saarländischen Mentalität und Geografie.
2.0.0.0 Saarländische Medienanbieter: Überblick über die wirtschaftliche Infrastruktur für Medienunternehmen im Saarland.
2.1.0.0 Fernsehanbieter: Analyse der Geschichte privater und öffentlich-rechtlicher Fernsehanbieter im Saarland.
2.2.0.0 Radioanbieter im Saarland: Detaillierte Auflistung und Charakterisierung der saarländischen Radiosender und ihrer rechtlichen Rahmenbedingungen.
2.3.0.0 Internetblogger im Saarland: Kategorisierung verschiedener Blogger-Typen und ihre Bedeutung für den Informationsfluss im Saarland.
3.0.0.0 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der trimedialen Entwicklung und Zukunftsaussichten für Medienanbieter im Saarland.
Trimedialität, Rundfunksystem, Saarland, Saarländischer Rundfunk, Privatfernsehen, Journalismus, Crossmedialität, Medienpolitik, Landesmedienanstalt, Radio, Internetblogger, Medienvielfalt, Regionalberichterstattung, Rundfunkfreiheit, Medienunternehmen
Die Arbeit befasst sich mit der Medienlandschaft im Saarland, insbesondere mit der Anwendung und Bedeutung von Trimedialität innerhalb des dualen Rundfunksystems.
Zentrale Themen sind die Koexistenz von öffentlich-rechtlichem und privatem Rundfunk, die Analyse der Trimedialität sowie die Rolle verschiedener Medienvertreter inklusive Internetbloggern.
Das Ziel ist es, einen tiefen Einblick in die landesspezifische Trimedialität zu geben und anhand von Experteninterviews und Analysen aufzuzeigen, wie Medienvertreter im Saarland trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen arbeiten.
Die Arbeit nutzt eine Kombination aus Literaturanalyse zu rechtlichen Grundlagen und Experteninterviews mit maßgeblichen Akteuren wie dem Intendanten des Saarländischen Rundfunks und dem Direktor der Landesmedienanstalt.
Im Hauptteil werden Fernsehanbieter, Radioanbieter sowie verschiedene Kategorien von Internetbloggern analysiert und deren Struktur sowie finanzielle Herausforderungen diskutiert.
Wichtige Begriffe sind Trimedialität, duales Rundfunksystem, Saarland, crossmediale Zusammenarbeit und regionale Medienvielfalt.
Laut Experteninterviews war der Hauptgrund die schwierige finanzielle Situation aufgrund fehlender Werbeeinnahmen in dem relativ kleinen Markt, was eine langfristige wirtschaftliche Tragfähigkeit verhinderte.
Sie fungiert als Aufsichtsbehörde, prüft Programmkonzepte sowie die Einhaltung demokratischer Grundrechte und unterstützt, wo möglich, bei der Sicherung von Ausbildungsplätzen nach dem Scheitern von Projekten.
Der Saarländische Rundfunk profitiert von einer gesicherten Finanzierung durch Rundfunkbeiträge und einer vorhandenen Infrastruktur auf dem Halberg, während private Anbieter ohne solche Förderstrukturen vom reinen Werbemarkt abhängig sind.
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