Bachelorarbeit, 2016
87 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen der unternehmerischen Nachhaltigkeit
2.1 Begriffsdefinition „Nachhaltigkeit“
2.2 Komponenten und Modellkonzeptionen der Nachhaltigkeit
2.2.1 Die Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.2.2 Gewichtete Modifikationen des Triple-Bottom-Line-Ansatzes
2.2.3 Das Integrierende Nachhaltigkeitsdreieck
2.3 Abgrenzungen zur Nachhaltigkeit im Unternehmen
2.3.1 Nachhaltigkeitsmanagement
2.3.2 Nachhaltigkeitscontrolling
2.4 Zentrale Herausforderungen unternehmerischer Nachhaltigkeit
2.4.1 Ursprung und Grundvoraussetzung
2.4.2 Ökologische Effektivität
2.4.3 Soziale Effektivität
2.4.4 Ökologische- und Soziale-Effizienz
2.4.5 Integrationsherausforderung von Nachhaltigkeit im Unternehmen
3. Notwendigkeit und Chancen einer nachhaltigen Unternehmung
3.1 Ressourcenknappheit vs. wachsende Bevölkerung
3.2 Einflussgruppen und interner Stellenwert von Nachhaltigkeit
3.2.1 Einflüsse durch die externe Unternehmensumwelt
3.2.2 Interne Treiber der Nachhaltigkeit
3.3 Ziele einer nachhaltigen Unternehmensausrichtung
4. Anforderungen, Problematiken und Implementierung eines Nachhaltigkeitscontrolling
4.1 Die Nachhaltigkeitsstrategie als Basis
4.1.1 Grundlagen zur Nachhaltigkeitsstrategie
4.1.2 Strategische Analyse von Marktpotenzial und Leistungserstellung
4.1.3 Festlegung der Nachhaltigkeitsstrategie
4.1.4 Verknüpfung mit der Geschäftsstrategie
4.2 Institutionelle Gestaltung der Nachhaltigkeitssteuerung
4.3 Funktionale Ausgestaltung eines Nachhaltigkeitscontrolling
4.3.1 Nachhaltigkeitsorientierte Informationsversorgung
4.3.2 Koordination der Entscheidungsprozesse zur Nachhaltigkeit
4.3.3 Kommunikationsunterstützung nachhaltigkeitsorientierter Entscheidungen
4.3.4 Rationalitätssicherung
4.4 Strategisches und operatives Nachhaltigkeitscontrolling
4.5 Spezifische Problembereiche des Nachhaltigkeitscontrolling
4.5.1 Datenerhebung und -granularität
4.5.2 Bewertungsproblematik
4.5.3 Reichweite und Beeinflussbarkeit
4.5.4 Zurechenbarkeit
4.5.5 Unternehmenskultur
5. Instrumente des Nachhaltigkeitscontrolling
5.1 Nachhaltigkeitskennzahlen und -systeme
5.2 Sustainability Balanced Scorecard
5.2.1 Grundlagen zur Balanced Scorecard
5.2.2 Aufbau und Inhalt der Sustainability Balanced Scorecard
5.3 Bilanzierungen
5.3.1 Ökobilanzierung
5.3.2 Sozialbilanzierung
5.4 Stakeholder-Dialog
5.5 Benchmarking
5.6 Nachhaltigkeitsberichterstattung
5.6.1 Grundlagen der betrieblichen Nachhaltigkeitsberichterstattung
5.6.2 Ansätze zur Nachhaltigkeitsberichterstattung
5.6.2.1 Global Reporting Initiative
5.6.2.2 Sustainability Value-Ansatz
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Funktionsweise und Integrationsmöglichkeiten eines Nachhaltigkeitscontrollings in Unternehmen. Sie zielt darauf ab, dem Leser einen Überblick über die damit verbundenen Anforderungen, Problematiken und geeigneten Instrumente zu geben, um ökonomische Erfolgsziele mit ökologischer und sozialer Verantwortung in Einklang zu bringen.
4.1.2 Strategische Analyse von Marktpotenzial und Leistungserstellung
Für die Analyse des Marktpotenzials werden traditionell Instrumente wie Wettbewerbs- und Marktanalysen verwendet. Darüber hinaus wurden spezielle Instrumente für das Thema Nachhaltigkeit entwickelt. Diese sollen grundsätzlich den gesamten Produktlebenszyklus von der Produkterstellung, über die Nutzung bis hin zur Entsorgung eines Produkts betrachten und dabei entstehende Belastungen sowie positive Einflüsse für jede Stufe des Produktlebenszyklus festhalten. Durch die Untersuchung der Produkterzeugung fließen auch Ergebnisse aus der nachfolgend beschriebenen strategischen Analyse der Leistungserstellung mit ein. Sind die gesamten Auswirkungen des Produkts auf die Umwelt erfasst, so müssen im nächsten Schritt geeignete Maßnahmen zur Situationsverbesserung identifiziert werden. Diese sollen Marktrisiken in Form eines Nachfragerückgangs oder Verlustes von Marktanteilen reduzieren und Marktchancen durch Differenzierung gegenüber Wettbewerbern gezielt fördern.
Die Maßnahmen bestehen häufig aus der Entwicklung von Produktinnovationen oder einer gezielten Produktvariation. Zusätzlich müssen, in Anlehnung an den ökonomischen Triple-Bottom-Line-Ansatz, auch die Erträge und Aufwendungen der jeweiligen Maßnahmen geschätzt werden, um einen zusätzlichen ökonomischen Nutzen der ökologischen und sozialen Maßnahmen sicherzustellen. Die strategische Analyse gibt somit Aufschluss über die Zusammenhänge von Art, Stärke und Zusammenspiel der Einflusskräfte von Unternehmen und Umwelt. Das Ergebnis ist somit die informelle Voraussetzung zur Formulierung einer Nachhaltigkeitsstrategie.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das zentrale Thema der Nachhaltigkeit ein, definiert die Problemstellung sowie das Ziel der Arbeit und erläutert den Aufbau der Untersuchung.
2. Grundlagen der unternehmerischen Nachhaltigkeit: Dieses Kapitel definiert den Begriff Nachhaltigkeit, stellt verschiedene Modellkonzeptionen vor, grenzt das Nachhaltigkeitsmanagement vom Nachhaltigkeitscontrolling ab und erläutert zentrale Herausforderungen.
3. Notwendigkeit und Chancen einer nachhaltigen Unternehmung: Hier werden die Gründe für eine nachhaltige Ausrichtung, wie Ressourcenknappheit und externe/interne Einflussgruppen, analysiert sowie die daraus resultierenden Unternehmensziele und Chancen herausgearbeitet.
4. Anforderungen, Problematiken und Implementierung eines Nachhaltigkeitscontrolling: Dieser Abschnitt behandelt die methodische Implementierung, von der Strategiefindung über institutionelle und funktionale Gestaltung bis hin zu strategischem/operativem Controlling und spezifischen praktischen Problemen.
5. Instrumente des Nachhaltigkeitscontrolling: Dieses Kapitel stellt konkrete Instrumente vor, darunter Kennzahlensysteme, die Sustainability Balanced Scorecard, Bilanzierungsmethoden sowie Benchmarking und Ansätze der Berichterstattung.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und wirft einen Blick auf die zukünftige Bedeutung der Integration von Nachhaltigkeit im Controlling.
Nachhaltigkeitscontrolling, Nachhaltigkeitsmanagement, Triple-Bottom-Line, Nachhaltigkeitsstrategie, Nachhaltigkeitskennzahlen, Sustainability Balanced Scorecard, Ökobilanzierung, Sozialbilanzierung, Stakeholder-Dialog, Benchmarking, Nachhaltigkeitsberichterstattung, Global Reporting Initiative, Sustainable Value-Ansatz, Unternehmensverantwortung, Ressourcenknappheit.
Die Arbeit behandelt die konzeptionelle und instrumentelle Einbettung eines Nachhaltigkeitscontrollings in die Unternehmensführung, um ökologische und soziale Aspekte systematisch zu steuern.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von unternehmerischer Nachhaltigkeit, die Strategieentwicklung, die Koordination und Steuerung sowie die Anwendung spezifischer Instrumente zur Messung und Berichterstattung.
Das Hauptziel ist es, dem Leser einen umfassenden Überblick über die Funktionsweise, die Integrationsmöglichkeiten, die Anforderungen und die Instrumente des Nachhaltigkeitscontrollings zu verschaffen.
Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung, die aktuelle Literatur, Fachstudien (z.B. von Kienbaum) und gängige betriebswirtschaftliche Modelle analysiert, um das Nachhaltigkeitscontrolling als unterstützendes Subsystem zu fundieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Notwendigkeit einer nachhaltigen Unternehmung, die Implementierungsanforderungen und schließlich die praktischen Instrumente zur operationalen Umsetzung.
Wesentliche Begriffe sind Nachhaltigkeitscontrolling, Triple-Bottom-Line, Sustainability Balanced Scorecard, Nachhaltigkeitsstrategie und Stakeholder-Dialog.
Während das klassische Controlling primär monetäre Größen steuert, integriert das Nachhaltigkeitscontrolling zusätzlich soziale und ökologische Indikatoren, um den langfristigen Unternehmenswert nachhaltig zu sichern.
Die Unternehmenskultur gilt als ein treibender Faktor, der durch die Verankerung von Nachhaltigkeit als festem Wert die Implementierung erleichtert und formelle Kontrollen durch ein gemeinsames Verständnis ergänzen oder ersetzen kann.
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