Bachelorarbeit, 2016
41 Seiten, Note: 1,3
1 Einführung
1.1 Bedeutung und Problemstellung
1.2 Gang der Arbeit
2 CoCo-Bonds als Sonderform der Wandelanleihe
3 Ausgestaltung von CoCo-Bonds
3.1 Trigger Event
3.1.1 Anforderungen und wesentliche Merkmale
3.1.2 Rechnungslegungsorientierter Trigger
3.1.3 Marktbasierter Trigger
3.1.4 Regulatorischer Trigger
3.1.5 Multivariater Trigger
3.1.6 Wandlungsschwelle
3.2 Spezifikation einer Umwandlung
3.2.1 Umwandlungsanteil und -preis
3.2.2 Laufzeit
3.3 Beispiel einer Wandlung
4 Bewertung von CoCo-Bonds
4.1 Bilanzielle Bewertung
4.2 Steuerliche Bewertung
4.3 Bewertungsmodelle
5 Chancen und Risiken von CoCo-Bonds
5.1 Bankensicht
5.2 Investorensicht
5.3 Emissionen am Markt
6 Fazit und Ausblick
Die Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen, die strukturelle Ausgestaltung sowie die bilanzielle und steuerliche Bewertung von Contingent Convertible Bonds (CoCo-Bonds), um deren Rolle bei der Stärkung der Eigenkapitalbasis von Banken im Kontext der Basel-III-Regulierung zu analysieren.
3.1.1 Anforderungen und wesentliche Merkmale
Das Trigger Event beschreibt das Ereignis, das die Umwandlung von Coco-Bonds auslöst. Kommt es zu dem entsprechenden Ereignis, erfolgt eine automatische Umwandlung der CoCo-Bonds-Anleihen in Aktien (hartes Kernkapital). Nach der Auslösung des Ereignisses gelangt die Bank zu einer stärkeren Kapitalstruktur. Aufgrund der verschiedenen Möglichkeiten der Ausgestaltung von CoCo-Bonds, auf die in den nachfolgenden Kapiteln eingegangen wird, erweisen sich diese Wertpapiere als komplex. Daher müssen bei der Formulierung der wandlungsauslösenden Ereignisse prinzipielle Anforderungen beachtet werden.
1 Einführung: Erläutert die Bedeutung von Banken in der Finanzkrise, die Notwendigkeit neuer Regulierungen wie Basel III und die Entstehung von CoCo-Bonds.
2 CoCo-Bonds als Sonderform der Wandelanleihe: Definiert CoCo-Bonds, ihre Funktionsweise als Instrument zur Eigenkapitalstärkung und ihre Abgrenzung zu klassischen Wandelanleihen.
3 Ausgestaltung von CoCo-Bonds: Analysiert detailliert die verschiedenen Arten von Trigger-Ereignissen, die Spezifikationen der Umwandlung sowie Gestaltungsfaktoren wie Laufzeiten.
4 Bewertung von CoCo-Bonds: Behandelt die bilanzielle Behandlung nach IFRS/IAS, steuerliche Aspekte in Deutschland sowie die gängigen Bewertungsmodelle.
5 Chancen und Risiken von CoCo-Bonds: Diskutiert die Vor- und Nachteile aus Sicht der emittierenden Banken und der Investoren sowie die aktuelle Marktsituation.
6 Fazit und Ausblick: Führt die zentralen Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Marktes.
CoCo-Bonds, Basel III, Eigenkapital, Wandelanleihe, Trigger Event, Kapitalstruktur, Bankenregulierung, Finanzkrise, zusätzliche Kernkapital, Wandlungsschwelle, Bilanzielle Bewertung, Marktfähigkeit, Anlegerrisiko, Instrument, Bankenaufsicht
Die Arbeit analysiert CoCo-Bonds als innovative Finanzinstrumente, die von Banken genutzt werden, um regulatorische Eigenkapitalanforderungen zu erfüllen und in Krisenzeiten eine automatische Rekapitalisierung zu ermöglichen.
Die zentralen Felder umfassen die regulatorischen Rahmenbedingungen (Basel III), die technische Gestaltung (Trigger-Events, Wandlungspreise), die bilanzielle/steuerliche Bewertung sowie die Chancen und Risiken für die beteiligten Akteure.
Das Ziel ist es, einen umfassenden Einblick in die Zusammenhänge zwischen der Ausgestaltung von CoCo-Bonds und deren Zweck als verlustabsorbierendes Instrument zu vermitteln.
Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die durch Literaturrecherche und die mathematische Veranschaulichung von Umwandlungsprozessen mittels fiktiver Bankbilanzen fundiert wird.
Der Fokus liegt auf der Ausgestaltung der Trigger-Events (rechnungslegungsorientiert, marktbasierte, regulatorische und multivariate Trigger) sowie der Spezifikation von Umwandlungsanteilen und Preisen.
Wesentliche Begriffe sind CoCo-Bonds, Basel III, Eigenkapitalstärkung, Trigger-Risiko, Verlustabsorption und regulatorische Anforderungen.
Ein marktbasierter Trigger reagiert auf beobachtbare Kursveränderungen und ist zukunftsorientiert, während ein regulatorischer Trigger auf der Ermessensentscheidung der Aufsichtsbehörde beim Erreichen der Nicht-Überlebensfähigkeit (PONV) beruht.
Die steuerliche Absetzbarkeit der Zinszahlungen (Kupon) ist ein entscheidender Faktor für die Attraktivität des Instruments für Banken, wobei hier lange Zeit Unsicherheiten hinsichtlich der steuerlichen Rahmenbedingungen bestanden.
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