Bachelorarbeit, 2016
80 Seiten, Note: 1,3
Diese Bachelorarbeit analysiert den Hochfrequenzhandel (HFH) im Hinblick auf seine potenziellen Risiken für die Stabilität der Finanzmärkte. Die Arbeit untersucht, wie der HFH die Funktionsweise der Finanzmärkte beeinflusst und welche Herausforderungen er für die traditionelle Marktteilnahme darstellt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in den Hochfrequenzhandel und erläutert die theoretischen Grundlagen der Finanzmarktstabilität und der Markt-Effizienz-Theorie. Sie beleuchtet die Funktionsweise des HFH und analysiert verschiedene Strategien, die von Hochfrequenzhändlern eingesetzt werden. In weiteren Kapiteln werden Case Studies von Flash-Crashs präsentiert und die damit verbundenen Risiken des HFH diskutiert.
Die Arbeit geht auf die rechtlichen Rahmenbedingungen des HFH in Deutschland ein, inklusive der Regulierung und der Anforderungen an Hochfrequenzhändler. Abschließend wird ein kritischer Blick auf die Erkenntnisse des HFH geworfen und die Auswirkungen auf die Finanzmarktstabilität diskutiert.
Hochfrequenzhandel, Finanzmarktstabilität, Flash-Crash, Markt-Effizienz, Regulierung, Deutschland, Risiken, Strategien, Case Studies, Ethische Aspekte, Ökonomische Aspekte.
Hochfrequenzhandel ist eine Form des algorithmischen Handels, bei der Computer in Millisekunden eine enorme Anzahl von Aufträgen ausführen und Wertpapiere oft nur wenige Minuten oder Sekunden halten.
Zu den Risiken gehören extreme Kursschwankungen (Flash-Crashs), IT-Fehler, das Black-Swan-Risiko und eine abnehmende Marktliquidität in Stressphasen.
Ein Flash-Crash ist ein massiver Kurseinbruch innerhalb kürzester Zeit, der oft durch sich gegenseitig verstärkende Algorithmen von Hochfrequenzhändlern ausgelöst wird.
In Deutschland gibt es spezifische Anforderungen an die Zulassung, technische Ausstattung und organisatorische Überwachung von Hochfrequenzhändlern, um Marktmissbrauch vorzubeugen.
Befürworter argumentieren, dass HFH die Markteffizienz steigert, indem er Preise schneller an neue Informationen anpasst. Die Arbeit untersucht jedoch, ob dieser Vorteil die Stabilitätsrisiken rechtfertigt.
Es war ein Vorfall, bei dem ein Softwarefehler in einem Handelsalgorithmus innerhalb von 45 Minuten zu einem Verlust von 440 Millionen Dollar führte, was die IT-Risiken des HFH verdeutlicht.
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