Examensarbeit, 2014
22 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Begriffsdefinitionen
2.1 Strategie
2.2 Wahlkampf
2.3 Wahlkampfstrategie
3. Untersuchungsgegenstand
3.1 Bundestagswahl 2009
3.2 Bundestagswahl 2013
4. Vorstellung der Analysemethode
4.1. Analyse von Wahlkampfbotschaften nach Herbert Müller
5. Vergleichende Analyse der Strategien der FDP und der CDU/CSU im Bundestagswahlkampf 2009 und 2013
5.1. Die FDP im Bundestagswahlkampf 2009
5.2. Die FDP im Bundestagswahlkampf 2013
5.3. Die CDU/CSU im Bundestagswahlkampf 2009
5.4. Die CDU/CSU im Bundestagswahlkampf 2013
6. Ergebnisse und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht und vergleicht die Wahlkampfstrategien der Parteien FDP und CDU/CSU in den Bundestagswahlkämpfen 2009 und 2013. Ziel ist es, anhand der gewonnenen Erkenntnisse die Gründe für den Erfolg der CDU/CSU sowie die Ursachen für das historisch schlechte Wahlergebnis der FDP im Jahr 2013 zu identifizieren und mögliche Fehlentscheidungen der Akteure aufzuzeigen.
4.1. Analyse von Wahlkampfbotschaften nach Herbert Müller
Herbert Müllers Modell ermöglicht zum einen eine Beschreibung der Wahlkampfthemen und dient zudem der Analyse von Schwerpunktsetzungen in Wahlkämpfen. Ursprünglich war dieses Modell auf eine Analyse der Wahlkampfführung der CDU 1994 ausgerichtet, daher wird es abgewandelt und auf ein höheres Abstraktionsniveau gehoben, um es auch für die Untersuchung anderer Wahlkämpfe anwenden zu können. In diesem abstrahierten Modell werden drei wesentliche Bestimmungsfaktoren, Policy, Persons und Party, unterschieden. Policy, auch als issuebezogene Wahlkampfbotschaften bezeichnet, umfasst dabei strittige Politikfelder, Persons oder auch personenbezogene Wahlkampfbotschaften genannt, bezeichnet die Kandidatenbewertungen und Party umschreibt das Gesamtbild der Partei. Diese Kategorie wird auch als parteibezogene Wahlkampfbotschaften bezeichnet.
Die erste Kategorie, umfasst demnach „die Politikbereiche, die von einer Partei zu Wahlkampfthemen gemacht werden (…).“ Im Wesentlichen wird dieses Element durch zwei Faktoren charakterisiert, „die Problemwahrnehmung in der Bevölkerung und die Kompetenzzuweisung in einzelnen Politikfeldern des Elektorats.“ Daraus folgt, dass Parteien dann gewählt werden, wenn sie zum einen diejenigen Issues thematisieren, welche in der wahlberechtigten Bevölkerung als primäre Problemfelder angesehen werden, und zum anderen für diese Problemfragen entsprechende Problemlösekompetenzen von der Bevölkerung zugewiesen bekommen.
1. Einleitung: Die Einleitung legt den Fokus auf den Vergleich der Wahlkämpfe 2009 und 2013 und stellt die zentrale Problemstellung hinsichtlich der Strategien von FDP und CDU/CSU dar.
2. Begriffsdefinitionen: Hier werden die theoretischen Grundlagen für die Begriffe Strategie, Wahlkampf und Wahlkampfstrategie geschaffen, um eine einheitliche Basis für die Analyse zu bieten.
3. Untersuchungsgegenstand: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über die Bundestagswahlen 2009 und 2013 sowie die Ausgangslage der betrachteten Parteien.
4. Vorstellung der Analysemethode: Es wird das Modell von Herbert Müller eingeführt, welches zur strukturierten Untersuchung der Wahlkampfbotschaften dient.
5. Vergleichende Analyse der Strategien der FDP und der CDU/CSU im Bundestagswahlkampf 2009 und 2013: Der Hauptteil analysiert detailliert die spezifischen Strategien beider Parteien in den jeweiligen Wahljahren und beleuchtet die Personal- sowie Themenentscheidungen.
6. Ergebnisse und Ausblick: Das Fazit fasst die Analyse zusammen und diskutiert die strategischen Erfolge sowie Misserfolge, insbesondere im Hinblick auf das Abschneiden der FDP 2013.
Wahlkampfstrategie, FDP, CDU/CSU, Bundestagswahl 2009, Bundestagswahl 2013, Wahlkampfbotschaften, Herbert Müller, Policy, Persons, Party, asymmetrische Demobilisierung, Sozialdemokratisierung, Wahlverhalten, Wirtschaftskompetenz, Strategische Kommunikation.
Die Arbeit analysiert die unterschiedlichen Wahlkampfstrategien der Parteien FDP und CDU/CSU während der Bundestagswahlkämpfe 2009 und 2013 und vergleicht diese miteinander.
Im Zentrum stehen das strategische Handeln der Parteien, die Kommunikation von Wahlkampfbotschaften und der Einfluss dieser Faktoren auf das jeweilige Wahlergebnis.
Die Arbeit möchte untersuchen, welche Strategien die FDP und CDU/CSU verfolgten, welchen Einfluss diese auf das Wahlergebnis hatten und warum die FDP 2013 ein historisch schlechtes Ergebnis erzielte.
Die Untersuchung basiert auf dem Modell von Herbert Müller, welches Wahlkampfbotschaften in die drei Säulen Policy, Persons und Party unterteilt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der FDP- und CDU/CSU-Wahlkämpfe von 2009 und 2013, wobei personelle Entscheidungen und thematische Schwerpunkte beleuchtet werden.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Wahlkampfstrategie, asymmetrische Demobilisierung, Sozialdemokratisierung und die Analyse von Wahlkampfbotschaften nach Müller.
Im Jahr 2009 punktete die FDP mit Wirtschaftskompetenz und klarem Profil. 2013 hingegen prägten Themenarmut, personelle Pannen und eine gescheiterte Leihstimmenstrategie den Wahlkampf.
Angela Merkel setzte sowohl 2009 als auch 2013 auf die Strategie der asymmetrischen Demobilisierung, gepaart mit einer zunehmenden "Sozialdemokratisierung" der Union, um auch linke Wählerschichten anzusprechen.
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