Bachelorarbeit, 2015
62 Seiten, Note: 2,3
Geowissenschaften / Geographie - Bevölkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung
1 Einleitung
1.1 Inhalt und Aufbau der Arbeit
1.2 Ziel dieser Arbeit
2 Parkraumplanung
2.1 Aufgaben der Parkraumplanung
2.2 Nachfragegruppen
2.3 Standortwahl der Stellplätze
2.4 Rechtsgrundlagen
3 Problemstellung innenstadtnaher Gebiete der Nachkriegszeit
3.1 Städtebauliche Probleme
3.2 Problembeschreibung des ruhenden Verkehrs
3.3 Mögliche Maßnahmen zur Unterbringung des ruhenden Verkehrs
4 Eine Untersuchung der Nachkriegszeitgebiete in Düsseldorf, Bonn und Bochum
4.1 Stadt Düsseldorf
4.1.1 Untersuchungsgebiete Düsseldorf
4.1.1.1 Gebiet 1: Lierenfeld - Schlesisches Viertel
4.1.1.2 Gebiet 2: Pempelfort
4.1.1.3 Gebiet 3:Friedrichstadt
4.1.1.4 Gebiet 4: Oberkassel
4.1.2 Lösungsansätze für den ruhenden Verkehr Düsseldorf
4.1.2.1 Lierenfeld - Schlesisches Viertel
4.1.2.2 Stadtteile Pempelfort, Friedrichstadt und Oberkassel
4.2 Stadt Bonn
4.2.1 Untersuchungsgebiete in Bonn
4.2.1.1 Gebiet 1: Am Potsdamer Platz
4.2.1.2 Gebiet 2: An der Badener Straße
4.2.1.3 Gebiet 3: An der Schubertstraße
4.2.1.4 Gebiet 4: An der Reuter Straße
4.2.2 Lösungsansätze für den ruhenden Verkehr Bonn
4.2.2.1 Gebiet 1: Am Potsdamer Platz
4.2.2.2 Gebiet 2: An der Badener Straße
4.2.2.3 Gebiet 3: An der Schubertstraße
4.2.2.4 Gebiet 4: An der Reuter Straße
4.3 Stadt Bochum
4.3.1 Untersuchungsgebiete in Bochum
4.3.1.1 Gebiet A: An der Feldsieper Straße
4.3.1.2 Gebiet D: Am Imbuschplatz
4.3.1.3 Gebiet H: An der Bessemerstraße
4.3.2 Lösungsansätze für den ruhenden Verkehr Bochum
4.3.2.1 Gebiet A: An der Feldsieper Straße
4.3.2.2 Gebiet D: Am Imbuschplatz
4.3.2.3 Gebiet H: An der Bessemerstraße
5 ZUSAMMENFASSUNG UND ERGEBNIS
6 FAZIT UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht die verkehrlichen und städtebaulichen Problematiken des ruhenden Verkehrs in innenstadtnahen Gebieten der Nachkriegszeit. Das Ziel ist es, Lösungsansätze zu entwickeln, um den Parkdruck zu reduzieren, die Wohnqualität zu erhalten und die betroffenen Quartiere marktfähig zu halten.
3.2 Problembeschreibung des ruhenden Verkehrs
Innenstadtnahe Gebiete sind Bereiche in Kernstadtnähe. In diesen Bereichen wurde versucht die Zielvorstellung des Städtebaus, Urbanität außerhalb der Kernstadt zu schaffen, zu verwirklichen.
Die innenstadtnahen Gebiete der Nachkriegszeit sind meist durch Misch- oder Wohnnutzungen mit hoher Dichte charakterisiert. Die Situation des ruhenden Verkehrs in diesen Gebieten ist geprägt durch ein weitgehendes Stellplatzdefizit für Pkw auf privaten Flächen. Trotz der Ziele der Stadtplanung, in den ersten Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg, eine „autogerechte Stadt“ zu schaffen, war zu diesem Zeitpunkt eine derartige Entwicklung des motorisierten Individualverkehrs nicht abzusehen. Es gab demnach auch noch keine Verpflichtung, bei einem Hausbau private Stellplätze vorzuweisen. Durch die geringe Anzahl verfügbarer Flächen ist auch die Möglichkeit, nachträglich Stellplätze zu schaffen, sehr eingeschränkt. Somit parken die Autos fast ausschließlich im öffentlichen Straßenraum (Kortenhaus: 1986:17, Lexikon der Geographie 2001).
Demnach entstehen folgende Probleme in diesen Gebieten:
hoher Flächenanspruch durch Pkw,
konkurrierende Flächenansprüche,
parkende Pkw definieren und dominieren den Straßenraum,
Pkw verringern die Wohn- und Lebensqualität,
Mangel an privaten Stellplätzen und
viele Fremdparker, aufgrund der Innenstadtnähe
1 EINLEITUNG: Einführung in die Problematik des ruhenden Verkehrs, Zielsetzung der Arbeit sowie Erläuterung des methodischen Vorgehens anhand von Literaturrecherche und Ortsbesichtigungen.
2 PARKRAUMPLANUNG: Definition der Parkraumplanung sowie Darstellung der verschiedenen Nachfragegruppen, Standortanforderungen und rechtlichen Grundlagen für Anlagen des ruhenden Verkehrs.
3 PROBLEMSTELLUNG INNENSTADTNAHER GEBIETE DER NACHKRIEGSZEIT: Analyse der städtebaulichen Defizite und der daraus resultierenden Schwierigkeiten bei der Unterbringung des ruhenden Verkehrs in dicht bebauten Gebieten.
4 EINE UNTERSUCHUNG DER NACHKRIEGSZEITGEBIETE IN DÜSSELDORF, BONN UND BOCHUM: Empirische Untersuchung typischer Nachkriegsgebiete in drei Großstädten unter Betrachtung des Ist-Zustands sowie Entwicklung spezifischer verkehrlicher Lösungsansätze.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND ERGEBNIS: Zusammenfassende Betrachtung der Erkenntnisse über städtebauliche und verkehrliche Probleme und Bewertung der erarbeiteten Lösungsstrategien.
6 FAZIT UND AUSBLICK: Reflexion der Ergebnisse sowie Ausblick auf die zukünftige Notwendigkeit, Wohnstandorte durch Sanierung und moderne Konzepte für den ruhenden Verkehr zu sichern.
Ruhender Verkehr, Parkraumplanung, Nachkriegsbebauung, Städtebau, Stellplatzdefizit, Bewohnerparken, Parkdruck, Innenstadt, Verkehrsplanung, Wohnqualität, Düsseldorf, Bonn, Bochum, Quartiersgaragen, Stadtumbau.
Die Arbeit analysiert die spezifischen städtebaulichen und verkehrlichen Probleme des ruhenden Verkehrs in innenstadtnahen Wohngebieten, die während der Nachkriegszeit entstanden sind.
Die Arbeit fokussiert sich auf Parkraumplanung, die Auswirkungen von Stellplatzmangel auf die Wohnqualität sowie Lösungsansätze wie Bewohnerparken und Quartiersgaragen.
Ziel ist es, Lösungsansätze für das hohe Stellplatzdefizit in den untersuchten Nachkriegsgebieten zu finden, um den Parkdruck zu senken und die Wohnstandorte langfristig attraktiv zu halten.
Die Autorin kombiniert eine ausführliche Literaturrecherche mit praktischen Ortsbesichtigungen in Düsseldorf, Bonn und Bochum, um den Ist-Zustand zu dokumentieren.
Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten Bestandsaufnahme und der Evaluierung verkehrlicher Lösungsansätze für jeweils ausgewählte Gebiete in den drei genannten Großstädten.
Typische Begriffe sind Nachkriegsbebauung, ruhender Verkehr, Stellplatzdefizit, städtebauliche Defizite und Bewohnerparken.
Die damalige Stadtplanung sah bei der schnellen Schaffung von Wohnraum kaum private Stellplätze vor; das rasant gestiegene Pkw-Aufkommen führt heute zu einer Überlastung des öffentlichen Straßenraums.
In Oberkassel wurde eine besonders aufwändige Anwohnerquartiersgarage errichtet, deren hohe Stellplatzmieten jedoch zu einer geringen Auslastung führten, was die Problematik der Finanzierbarkeit verdeutlicht.
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