Masterarbeit, 2015
56 Seiten, Note: 1,7
1. Technische Analyse – objektive Handelssignale mit Anwendbarkeit auf jeden Markt
2. Grundlagen und -begriffe der Technischen Analyse
2.1 Die Grundsätze der Technischen Analyse
2.2 Eigenheiten der Technischen und der Fundamentalen Analyse und wie sich die beiden Ansätze ergänzen können
2.3 Charttechnik als bekanntester Ausschnitt der Technischen Analyse
3. Handelsstrategien auf Basis von gleitenden Durchschnitten
3.1 Einfache gleitende Durchschnitte
3.2 Verwendung zweier gleitender Durchschnitte – Double Crossover Method
3.3 Verwendung dreier gleitender Durchschnitte – Triple Crossover Method
4. Handelsstrategien auf Basis von Bollinger Bändern
5. Oszillatoren und deren Kombinationsmöglichkeiten mit gleitenden Durchschnitten und Bollinger Bändern
5.1 Die Rate of Change (ROC) als klassischer Oszillator
5.2 Die Standardabweichung als Gradmaß für die Stärke des Trends
6. Theoretische Grundlagen zum Backtesting und der Vorgehensweise beim Benchmarking
6.1 Wichtige Gütekriterien für das Backtesting
6.2 Die Wahl einer geeigneten Benchmark
7. Datengrundlage des Performancetests, Beschreibung der Benchmark und Annahmen für die Berechnung
8. Performance von ausgewählten Handelsstrategien auf Basis der gleitenden Durchschnitte und der Bollinger Bänder
9. Die Technische Analyse als Möglichkeit die Fundamentalen Analyse zu bereichern
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit verschiedener Modelle der Technischen Analyse, insbesondere gleitender Durchschnitte und Bollinger Bänder, auf ihren Anlageerfolg. Ziel ist es, durch Backtesting zu ermitteln, ob diese Methoden eine Überrendite gegenüber einer klassischen Buy & Hold Strategie erzielen können und inwieweit Oszillatoren zur Optimierung des Timings beitragen.
3.1 Einfache gleitende Durchschnitte
Wie es der Name schon vermuten lässt, ist die Methode des einfachen gleitenden Durchschnitts die simpelste Variante der gleitenden Durchschnitte. Es gibt in der Praxis durchaus einige Trader, die nur einen einzigen Durchschnitt verwenden, um Ein- und Ausstiegssignale zu generieren.28 Für eine variable Interpretation der Kauf- und Verkaufssignale bieten die Handelsstrategien auf Basis des einfachen gleitenden Durchschnitts jedoch nur einen vergleichsweise geringen Spielraum. So werden Kauf- und Verkaufssignale bei dieser Variante ausschließlich wie folgt generiert:
Durchkreuzt der aktuelle Kurs die gleitende Durchschnittslinie von unten nach oben, so bildet diese Formation ein eindeutiges Kaufsignal. Wird der Durchschnittskurs vom aktuellen Kurs hingegen von oben nach unten durchkreuzt, so wird von dieser Konstellation ein Verkaufssignal generiert. Das Durchkreuzen der Durchschnittslinie von oben nach unten generiert zusätzlich das Signal zum Leerverkauf des jeweiligen Underlyings. Das heißt bei einem Durchkreuzen der Durchschnittslinie von oben nach unten wird die zuvor gehaltene Aktienposition nicht nur verkauft, sondern es wird an diesem Schnittpunkt zusätzlich eine Short Position aufgebaut. Infolge dessen bildet das Durchkreuzen der Durchschnittslinie von unten nach oben nicht nur ein Kaufsignal, sondern die zuvor leerverkaufte Position muss an diesem Punkt zusätzlich noch zurückgekauft werden.29
1. Technische Analyse – objektive Handelssignale mit Anwendbarkeit auf jeden Markt: Einleitung in die zunehmende Beliebtheit der Technischen Analyse unter Privatanlegern und Diskussion der Kritik durch das fundamentale Lager.
2. Grundlagen und -begriffe der Technischen Analyse: Erläuterung der theoretischen Basis, insbesondere der Markthypothesen und der Rolle der Charttechnik.
3. Handelsstrategien auf Basis von gleitenden Durchschnitten: Vorstellung der mathematischen Grundlagen und der verschiedenen Konzepte wie Double Crossover und Triple Crossover.
4. Handelsstrategien auf Basis von Bollinger Bändern: Erklärung der Funktionsweise der Bollinger Bänder als Kurskorridor basierend auf der Standardabweichung.
5. Oszillatoren und deren Kombinationsmöglichkeiten mit gleitenden Durchschnitten und Bollinger Bändern: Untersuchung der Rate of Change und der Standardabweichung zur Identifikation von Trendphasen und zur Signaloptimierung.
6. Theoretische Grundlagen zum Backtesting und der Vorgehensweise beim Benchmarking: Erörterung der Kriterien für einen aussagekräftigen Performancetest und die Wahl einer Vergleichs-Benchmark.
7. Datengrundlage des Performancetests, Beschreibung der Benchmark und Annahmen für die Berechnung: Darlegung der Datenbasis (Aktien, Indizes, Edelmetalle) und der methodischen Annahmen für den Backtest.
8. Performance von ausgewählten Handelsstrategien auf Basis der gleitenden Durchschnitte und der Bollinger Bänder: Darstellung und Interpretation der Testergebnisse der verschiedenen Strategien.
9. Die Technische Analyse als Möglichkeit die Fundamentalen Analyse zu bereichern: Fazit und Ausblick über das Potenzial einer kombinierten Anwendung technischer und fundamentaler Analyseansätze.
Technische Analyse, Gleitende Durchschnitte, Bollinger Bänder, Backtesting, Performance, Benchmark, Oszillatoren, Handelssignale, Aktien, Indizes, ROC, Standardabweichung, Trendfolgesysteme, Charttechnik, Buy & Hold
Die Arbeit untersucht, wie gut verschiedene Modelle der Technischen Analyse (insbesondere gleitende Durchschnitte und Bollinger Bänder) funktionieren, um beim Aktienhandel positive Anlageergebnisse zu erzielen.
Die zentralen Themen umfassen die mathematischen Grundlagen technischer Indikatoren, deren Erweiterung durch Oszillatoren sowie die methodische Durchführung und Auswertung von Backtests.
Ziel ist es zu prüfen, ob die untersuchten technischen Handelsstrategien eine Überrendite gegenüber einer klassischen Buy & Hold Strategie liefern können.
Es wird eine empirische Analyse anhand historischer Kursdaten durchgeführt (Backtesting), wobei die Strategien systematisch auf Aktien, Indizes und Edelmetalle angewendet und mit einer Buy-and-Hold-Benchmark verglichen werden.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung der Indikatoren, die Erklärung der Backtesting-Methodik sowie die detaillierte Darstellung und Interpretation der erzielten Performance-Ergebnisse.
Technische Analyse, Gleitende Durchschnitte, Bollinger Bänder, Backtesting, Performance, Benchmark, Oszillatoren, Handelssignale, Aktien und Indizes.
Bollinger Bänder dienen als statistischer Kurskorridor, wobei die Arbeit untersucht, ob das Erreichen oder Durchbrechen dieser Bänder präzise Signale für Kauf- oder Verkaufsvorgänge liefern kann.
Die Arbeit stellt fest, dass die Hinzunahme des Standardabweichungs-Oszillators die Rendite oft negativ beeinflusst, während die Kombination mit dem ROC-Oszillator in bestimmten Fällen sinnvoll sein kann.
Sie dient als klassische Vergleichsgröße, um zu bewerten, ob der aktive Handel nach technischen Signalen den Aufwand und die Transaktionskosten gegenüber einer einfachen langfristigen Anlage rechtfertigt.
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