Bachelorarbeit, 2016
52 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Gang der Untersuchung
2 Grundlagen
2.1 Demografie und demografischer Wandel
2.2 Skizzierung des demografischen Wandels in Deutschland
2.2.1 Entwicklung der Geburten und Lebenserwartung
2.2.2 Veränderung der Bevölkerungszahl, Altersstruktur und Migration
2.3 Wesentliches zum Personalmanagement
2.3.1 Aufgaben des Personalmanagements
2.3.2 Ziele des Personalmanagements
2.4 Abgrenzung des Begriffs „Fachkraft“
3 Darstellung der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Unternehmen und Personalmanagement
3.1 Rückgang der Verfügbarkeit von Fach- und Nachwuchskräften
3.2 Veränderung der betrieblichen Altersstruktur
3.3 Internationalisierung des Arbeitsmarktes
4 Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels
4.1 Die Bedeutung des Demografie-Managements
4.2 Employer Branding
4.3 Personalanwerbung von Nachwuchs- und Fachkräften
4.4 Anwerbung von Fachkräften aus dem Ausland
4.5 Personalentwicklung und -qualifizierung
4.6 Retention Management
4.7 Intergenerative Führungs- und Unternehmenskultur
4.8 Verlängerung der Beschäftigungsdauer
4.9 Betriebliches Gesundheitsmanagement
4.10 Arbeitszeitgestaltung und Work-Life-Balance
4.11 Aufbau eines Wissensmanagements
5 Zusammenfassung
Die vorliegende Bachelor-Thesis analysiert die weitreichenden Konsequenzen des demografischen Wandels auf die deutsche Unternehmenslandschaft und das Personalmanagement. Ziel der Arbeit ist es, das Bewusstsein für die demografischen Herausforderungen – insbesondere den Fachkräftemangel und die Überalterung der Belegschaft – zu schärfen und praxisorientierte Handlungsempfehlungen für ein demografieorientiertes Personalmanagement zu entwickeln.
3.1 Rückgang der Verfügbarkeit von Fach- und Nachwuchskräften
Die in Kapitel 2.2 erläuterten Entwicklungen im demografischen Wandel wirken sich auf viele Bereiche des Wirtschaftslebens aus und werden im Personalmanagement vieler Unternehmen intensiv diskutiert. Dabei steht fest, dass aufgrund der abnehmenden Anzahl von Personen im erwerbsfähigen Alter ein Rückgang des Arbeitskräfteangebotes auf dem Arbeitsmarkt bereits jetzt zu beobachten ist und auch in Zukunft eines der großen Herausforderungen für Unternehmen sein wird. Die Anzahl der erwerbsfähigen Personen betrug 2013 etwa 49 Millionen. Laut Statistischem Bundesamt wird diese Zahl bis zum Jahr 2060 auf 38 bis 41 Millionen Menschen sinken. Dem deutschen Arbeitsmarkt werden in den nächsten Jahrzehnten als Folge dieser Entwicklung weniger (Fach-) Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.
Aktuell ist dieser Mangel noch nicht überall in Deutschland gleich stark ausgeprägt. Die Verfügbarkeit von Fachkräften ist von Region zu Region unterschiedlich. In einigen sind überwiegend technische Berufsfelder Mangelware, in anderen wiederum fehlt es an kaufmännischen Fachkräften. Es gibt allerdings auch Gebiete, in denen der Fachkräftemangel nur schwach ausgeprägt ist. Dies ist auch der Grund, warum viele Unternehmen kein demografieorientiertes Personalmanagement im Unternehmensalltag implementiert haben. Die Entwicklung wird in den nächsten Jahrzenten dennoch überall ähnliche Auswirkungen haben und sich zu einem flächendeckenden Problem entwickeln. Besonders Berufe im sogenannten MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), der Logistik, der Gastronomie und Hotellerie sowie im Pflegebereich wird ein ernstzunehmender Fachkräftemangel erwartet. Insbesondere bei einem konjunkturellen Aufschwung ist davon auszugehen, dass sich die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften besonders stark bemerkbar macht. Sofern das Personalmanagement nicht mit Maßnahmen dem demografischen Wandel entgegen geht, wird zu dem bereits vorherrschenden Fachkräftemangel im Jahr 2025 eine Fachkraftlücke in Millionenhöhe die Folge sein.
1 Einleitung: Diese Einleitung identifiziert den demografischen Wandel als zentrale Herausforderung für das Personalmanagement und skizziert den Aufbau der Untersuchung.
2 Grundlagen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Demografie, der Bevölkerungsentwicklung in Deutschland und die Kernaufgaben des Personalmanagements erläutert.
3 Darstellung der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Unternehmen und Personalmanagement: Dieses Kapitel analysiert die Folgen wie Fachkräftemangel, veränderte Altersstrukturen und die Internationalisierung des Arbeitsmarktes für die Wirtschaft.
4 Handlungsempfehlungen für den Umgang mit den Folgen des demografischen Wandels: Dieses Kapitel präsentiert konkrete Lösungsansätze wie Demografie-Management, Employer Branding und Gesundheitsmanagement, um den Auswirkungen zu begegnen.
5 Zusammenfassung: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und bewertet die vorgestellten Maßnahmen zur Bewältigung des demografischen Wandels.
Demografischer Wandel, Personalmanagement, Fachkräftemangel, Demografie-Management, Employer Branding, Altersstruktur, Wissensmanagement, Personalentwicklung, Mitarbeiterbindung, Retention Management, Gesundheitsmanagement, Arbeitszeitgestaltung, Work-Life-Balance, Zuwanderung, Unternehmenskultur.
Die Arbeit untersucht, wie sich der demografische Wandel – gekennzeichnet durch sinkende Geburtenraten und eine steigende Lebenserwartung – auf Unternehmen und deren Personalmanagement auswirkt.
Die zentralen Themen sind die Auswirkungen des demografischen Wandels, Strategien zur Fachkräftesicherung, Employer Branding, betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Wissens- und Retention Management.
Das Ziel ist es, Unternehmen für die demografischen Veränderungen zu sensibilisieren und ein demografieorientiertes Personalmanagement zu fördern, um negative Folgen abzufedern.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und wertet statistische Daten (z.B. des Statistischen Bundesamtes) aus, um die Entwicklungen und notwendigen Maßnahmen zu begründen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Auswirkungen des demografischen Wandels auf Unternehmen (Kapitel 3) und die Diskussion konkreter Handlungsempfehlungen zur Gegensteuerung (Kapitel 4).
Wichtige Begriffe sind Demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Personalmanagement, Employer Branding, Wissensmanagement und Retention Management.
Aufgrund der veränderten Altersstruktur liegt ein Fokus auf altersgerechter Personalentwicklung, dem Abbau von Stereotypen über ältere Mitarbeiter sowie der Gestaltung einer intergenerativen Unternehmenskultur.
KMU sind oft stärker vom Fachkräftemangel betroffen als Großkonzerne, da ihnen häufig die Ressourcen für umfangreiche Strategien fehlen. Die Arbeit zeigt jedoch auf, dass sie durch ihre Nähe zu den Mitarbeitern spezifische Vorteile bei der Implementierung von Maßnahmen haben.
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