Bachelorarbeit, 2015
55 Seiten, Note: 1,8
Die vorliegende Arbeit analysiert den Konflikt um die Gleichstellung von Ethik- und Religionsunterricht in Berlin zwischen 2005 und 2009. Sie untersucht diesen Konflikt aus der Perspektive des Multiple-Streams-Ansatzes und beleuchtet dabei die Entstehung, Entwicklung und den Verlauf des Konflikts sowie die Faktoren, die zu dessen Eskalation führten.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert die Forschungsfrage und das Vorgehen. Kapitel 2 widmet sich der theoretischen Fundierung der Arbeit und stellt den Multiple-Streams-Ansatz als analytischen Rahmen vor. Kapitel 3 beschreibt den Verlauf des Konflikts um die Gleichstellung von Ethik- und Religionsunterricht in Berlin zwischen 2005 und 2009. Kapitel 4 analysiert den Konfliktverlauf mit Hilfe des Multiple-Streams-Ansatzes und beleuchtet die verschiedenen „Ströme“ (Problemstrom, Optionsstrom, Politikstrom) und deren Interaktion.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenfeldern Religions- und Schulpolitik, Multiple-Streams-Ansatz, Wertekonflikt, Volksentscheid, Berliner Modell, Multikulturalisierung, Ethikunterricht, Religionsunterricht, Bildungspolitik, Politikfeldanalyse.
Die Regierung reagierte damit auf die zunehmende Multikulturalisierung und die Krise des alten Modells, um eine gemeinsame Wertebasis für alle Schüler zu schaffen.
Die Initiative wollte erreichen, dass Religionsunterricht dem Ethikunterricht gleichgestellt wird und Schüler zwischen beiden Fächern wählen können.
Ein politikwissenschaftliches Modell, das analysiert, wie Probleme, politische Lösungen und politische Ereignisse in „Fenstern der Gelegenheit“ zusammenkommen.
Der Volksentscheid scheiterte am erforderlichen Quorum, wodurch der verpflichtende Ethikunterricht in Berlin bestehen blieb.
Die Kirchen und der Humanistische Verband waren zentrale Akteure, die ihre Position im Berliner Schulsystem durch die Reform bedroht sahen.
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