Examensarbeit, 2015
27 Seiten, Note: 15
Die Arbeit befasst sich mit der Kriminalität der Angepassten. Sie untersucht den Begriff, die Relevanz und das Verhältnis dieser Kriminalitätsform zu anderen Formen der Kriminalität. Die Arbeit analysiert die Auswirkungen auf die Kriminologie und die Kriminalpolitik.
Das erste Kapitel der Arbeit definiert den Begriff der Kriminalität der Angepassten und beleuchtet deren Relevanz. Es werden verschiedene Ansätze zur Definition und Einordnung dieser Kriminalitätsform vorgestellt und diskutiert. Das zweite Kapitel untersucht die Ausprägung und das Verhältnis der Kriminalität der Angepassten zu anderen Kriminalitätsformen. Es werden Alltagskriminalität und Unterschichtenkriminalität sowie Berufskriminalität und Oberschichtenkriminalität gegenübergestellt und Gemeinsamkeiten und Unterschiede herausgearbeitet. Das dritte Kapitel widmet sich den Folgerungen für die Kriminologie. Es werden kritische Konzepte zur Entpersonalisierung der Kriminalität der Angepassten vorgestellt und die Integration dieser Form der Kriminalität in ätiologische Konzepte diskutiert. Das vierte Kapitel beschäftigt sich mit der Kriminalpolitik und Prävention im Kontext der Kriminalität der Angepassten. Es werden verschiedene Präventionsmaßnahmen vorgestellt und deren Wirksamkeit diskutiert. Das fünfte Kapitel bietet eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse der Arbeit und zieht Schlussfolgerungen für die weitere Forschung und Praxis.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Kriminalität der Angepassten, Alltagskriminalität, Unterschichtenkriminalität, Berufskriminalität, Oberschichtenkriminalität, Betrug, Wirtschaftskriminalität, white-collar Kriminalität, Kriminologie, Kriminalpolitik, Prävention.
Dieser Begriff bezeichnet Straftaten, die von Bürgern der Mittelschicht begangen werden, die eigentlich als sozial integriert und gesetzestreu gelten (z. B. Versicherungsbetrug oder Steuerhinterziehung).
Nein, die Untersuchung zeigt, dass Kriminalität ubiquitär (überall vorkommend) ist und alle gesellschaftlichen Schichten betrifft, wenn auch in unterschiedlichen Deliktformen.
Damit ist die Kriminalität von Personen in gehobenen beruflichen Positionen gemeint, oft im Bereich der Wirtschaft, die ihre berufliche Stellung für illegale Aktivitäten nutzen.
Weil er in der Mitte der Gesellschaft weit verbreitet ist und oft nicht als schwerwiegendes kriminelles Unrecht, sondern als Kavaliersdelikt wahrgenommen wird.
Sie führt zu einer Entpersonalisierung der Kriminalitätstheorien, da nicht mehr nur die "unangepasste Person" als Ursache gesehen wird, sondern kriminelle Gelegenheiten in allen Lebensbereichen.
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