Masterarbeit, 2016
146 Seiten
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlegende Begriffen und Definitionen
2.1 Grundlage des Supply Chain Managements
2.1.1 Supply Chain
2.1.2 Der Begriff des Supply Chain Managements
2.1.3 Ziele des Supply Chain Managements
2.1.4 Grundprinzipien des Supply Chain Managements
2.2 Bullwhip-Effekt
2.2.1 Historie des Bullwhip-Effekts
2.2.2 Entstehungsgründe des Bullwhip-Effekts
2.2.3 Auswirkungen des Bullwhip-Effekts auf die Supply Chain
2.2.4 Simulation: Beer Distribution Game
2.3 Zusammenfassung Grundlegende Begriffe und Definition
3. Maßnahmen zur Bekämpfung des Bullwhip-Effekts in der Supply Chain
3.1 Vermeidung von lokaler Information
3.2. Informationsweitergabe
3.3 Struktur der Bestellung
3.4 Prognosemethode
3.5 Entkoppelung der Nachfrage von der Endkundennachfrage
3.5.1 Minimierung der Bestellfixkosten
3.5.2 Optimierung der Transportkosten
3.6 Entkoppelung der Nachfrage vom eigenen Bedarf
3.6.1 Beseitigung der Preisschwankungen
3.6.2 Information bezüglich der Sonderaktion
3.6.3 Anwendung von Zuteilungsverfahren
3.7 Traditionelle Managementkonzepte in der Supply Chain
3.7.1 Electronic Data Interchange (EDI)
3.7.2 Vendor Managed Inventory (VMI)
3.7.3 Quick Response (QR)
3.8 Zusammenfassung der Maßnahmen zur Bekämpfung des Bullwhip-Effects in der Supply Chain
4. Das CPFR-Konzept: Neues Wunderinstrument für mehr Effizienz und Profitabilität
4.1 Zielsetzung
4.2 ECR-Efficient Consumer Response
4.2.1 Begriffsbestimmung
4.2.2 Inhalt und Aufbau
4.2.3 Ziele der Efficient Consumer Response (ECR)
4.2.4 Schwachstellen von ECR
4.3 Einführung in Das CPFR-Geschäftsmodell
4.3.1 Nutzen für die Industrie, den Handel und die Konsumenten
4.3.2 Vergleich traditionelle Geschäftsbeziehungen und CPFR
4.3.3 Die Kooperation als Kernstück des CPFR-Geschäftsmodells
4.4 Das CPFR-Geschäftsmodell im Detail
4.4.1 Planning - Planung-Phase
4.4.2 Forecasting - Prognose-Phase
4.4.3 Replenishment - Beschaffungs-Phase
4.5 Zusammenfassung von CPFR
5 Beispiel einer Implementierung des CPFR-Geschäftsmodells
5.1 Vorbereitung für ein erfolgreiches CPFR-Geschäftsmodell
5.1.1 Interne Bereitschaft
5.1.2 Segmentierung der potenziellen Geschäftspartner
5.1.3 Auswahl von CPFR-Partnern
5.2 Modellbeispiel einer Implementierung eines CPFR-Geschäftsmodells
5.3 Beispiel der Wirtschaftlichkeitsberechnung der CPFR-Implementierung
5.4 Templates für die Umsetzung von CPFR
5.5 Bewertung der Implementierung des CPFR-Geschäftsmodells
5.6 Fallstudie: CPFR-Geschäftsmodell von Henkel, Condis und Cartisa
6. Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Entstehungsgründe des Bullwhip-Effekts in Supply Chains und untersucht, wie Informationsflussoptimierung und kooperative Managementkonzepte, insbesondere das CPFR-Modell, dazu beitragen können, dieses Phänomen zu reduzieren und die Effizienz in der Lieferkette zu steigern.
2.2.2 Entstehungsgründe des Bullwhip-Effekts
Die Entstehung des Bullwhip-Effekts wird in der Literatur auf mehrere Gründe zurückgeführt. Im Verlaufe dieses Abschnitts werden die von Forrester untersuchten Entstehungsgründe stärkerer Bestellschwankungen innerhalb des Unternehmens dargestellt.
Forrester (1961) schrieb: “The first of these amplifications arises from the necessity for filling supply pipelines with orders and goods in proportion to the level of business activity. The second amplification arises from the common inventory policies. We observe that an increase in sales level usually creates a desire to carry a higher level of inventory. Forecasting and trend extrapolation methods can lead to further amplification to further amplification and further instability of the System”62.
Später wird zusammenfassend auf die Entstehungsgründe des Bullwhip-Effekts wie die Nachfrageprognose, die falsche Wahrnehmung der Akteure, der Engpasspoker, die Auftragsbündelung, die Preisschwankungen und später deren Auswirkungen auf die Supply Chain eingegangen.
1. Einleitung: Beschreibt die Globalisierung als Treiber für die Notwendigkeit einer optimierten Supply Chain und führt in die Problematik des Bullwhip-Effekts ein.
2 Grundlegende Begriffen und Definitionen: Definiert zentrale Begriffe wie Supply Chain und Bullwhip-Effekt und erläutert deren Bedeutung sowie die Simulation des "Beer Game".
3. Maßnahmen zur Bekämpfung des Bullwhip-Effekts in der Supply Chain: Untersucht Strategien wie die Informationsweitergabe und Vermeidung lokaler Verarbeitung zur Reduktion von Schwankungen.
4. Das CPFR-Konzept: Neues Wunderinstrument für mehr Effizienz und Profitabilität: Stellt das CPFR-Konzept als weiterentwickeltes, kooperatives Modell für Planung und Prognose vor.
5 Beispiel einer Implementierung des CPFR-Geschäftsmodells: Detailliert die praktische Anwendung des CPFR-Modells durch ein fiktives Unternehmensbeispiel und eine Fallstudie.
6. Zusammenfassung und Ausblick: Resümiert die Ergebnisse der Arbeit und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Kooperation in Lieferketten.
Supply Chain Management, Bullwhip-Effekt, Informationsfluss, Kooperation, CPFR, ECR, VMI, EDI, Bestandsmanagement, Nachfrageprognose, Auftragsbündelung, Prozessoptimierung, Warenverfügbarkeit, Logistik, Wirtschaftlichkeit.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Optimierung des Informationsflusses in Lieferketten, um den sogenannten Bullwhip-Effekt zu bekämpfen.
Zentrale Themen sind die Ursachenanalyse von Nachfrageschwankungen in Supply Chains sowie die Vorstellung von Managementkonzepten zur Kooperation und Informationsteilung.
Ziel ist es, Lösungsansätze aufzuzeigen, wie durch eine verbesserte Zusammenarbeit und Informationsweitergabe das Ausmaß des Bullwhip-Effekts reduziert werden kann.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, der Darstellung theoretischer Grundlagen und der Illustration anhand von Simulations- und Praxisbeispielen (z. B. "Beer Game" und CPFR-Modell).
Im Hauptteil werden neben den Ursachen des Bullwhip-Effekts spezifische Maßnahmen wie VMI, EDI, Quick Response und insbesondere das CPFR-Konzept ausführlich erörtert.
Wichtige Schlagworte sind Supply Chain Management, Bullwhip-Effekt, CPFR, Kooperation, Informationsaustausch und Bestandsoptimierung.
Das CPFR-Modell dient als ganzheitlicher Lösungsansatz, der Planung, Prognose und Beschaffung integriert, um Ineffizienzen in der Supply Chain zu minimieren.
Die Berechnung soll veranschaulichen, dass sich die Implementierung durch Kostensenkungen und Umsatzsteigerungen amortisiert, auch wenn initial Investitionen für Software und Hardware anfallen.
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