Masterarbeit, 2016
119 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Themenbegründung
1.2 Forschungsfragen
1.3 Methode
1.4 Aufbau der Arbeit
2 Kommunikation
2.1 Begriffsdefinitionen und Kommunikationsvorgang
2.1.1 Verbale, nonverbale und paraverbale Kommunikation
2.1.2 Die Nachricht im Kommunikationsvorgang
2.2 Kommunikationsmodelle
2.2.1 nach Stuart Hall
2.2.2 nach Paul Watzlawick
2.2.3 nach Klaus Merten
2.2.4 nach Jürgen Habermas und Pierre Bourdieu
2.2.5 nach Howard Giles
2.3 Kommunikation in Unternehmen
3 Kommunikation und Motivation
3.1 Motivation
3.1.1 Motivationstheorie nach Maslow
3.1.2 Bruttonationalglück
3.1.3 Motivationskiller
3.2 Kommunikation als Motivationsmittel
3.2.1 Kommunikation und Mitarbeiterbindung
3.2.2 Kommunikation als Anreizsystem
4 Das Mitarbeitergespräch
4.1 Definition und Ablauf
4.2 Mögliche Inhalte
4.3 Formen von Mitarbeitergesprächen
4.3.1 Feedbackgespräche
4.3.2 Lob- und Kritikgespräche
4.3.3 Bewertung der Mitarbeitergespräche
4.3.4 Nutzen
4.3.5 Grundlegende Probleme und Fehler
4.4 Konzept Undercover Boss als Lösungsansatz
5 Empirische Untersuchung: Mitarbeiterbefragung
5.1 Zielgruppe
5.2 Pretest
5.3 Erhebungen und Auswertung
5.3.1 Allgemeine Angaben
5.3.2 IST-Situation
5.3.3 SOLL-Situation
5.4 Zusammenfassung
6 Handlungskatalog für Führungskräfte
6.1 Vor dem Mitarbeitergespräch
6.1.1 Ankündigung des Gespräches
6.1.2 Häufigkeit der Gespräche
6.1.3 Wahl des Gesprächsortes
6.1.4 Themenauswahl
6.2 Während des Mitarbeitergespräches
6.2.1 Feedback
6.2.2 Ausspruch von Kritik
6.2.3 Persönliche Anliegen
6.2.4 Konflikte und deren Lösung
6.2.5 Fehler
6.3 Nach dem Mitarbeitergespräch
6.3.1 Umsetzung der besprochenen Ziele
6.3.2 Verhaltensänderung
7 Conclusio
7.1 Beantwortung der Forschungsfragen
7.2 Hypothesenüberprüfung
7.3 Persönliches Fazit
7.4 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung des Zusammenhangs zwischen der Qualität von Mitarbeitergesprächen und der Mitarbeitermotivation im Kontext der Chemie-Branche in Deutschland und Österreich. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie der IST-Zustand solcher Gespräche aussieht und welche SOLL-Anforderungen durch eine zielgerichtete Kommunikation definiert werden können, um die Motivation und damit den Unternehmenserfolg langfristig zu steigern.
4.4 Konzept Undercover Boss als Lösungsansatz
Wie bereits festgestellt wurde, haben Mitarbeiter oftmals Angst davor, ihren Führungskräften das zu sagen, was sie beschäftigt – seien es Schwierigkeiten, persönliche Anliegen, Kritik oder Änderungswünsche. Die Serie mit dem Namen Undercover Boss, die seit 2011 auf mehreren Sendern gezeigt wird, nimmt sich dieses Problems an. Der Hintergrund: Eine Führungskraft verkleidet sich, sodass er für seine Arbeitnehmer nicht mehr erkennbar ist, und steigt als Praktikant oder Lehrling in sein eigenes Unternehmen ein. Das Experiment wird eine gewisse Zeit lang mit Kameras verfolgt – dabei lernt der vermeintliche „Neue“ kennen, wie die Arbeitsabläufe wirklich funktionieren. Den wichtigsten Aspekt stellen jedoch die anderen Mitarbeiter dar; da sie nicht wissen, dass der Praktikant in Wirklichkeit ihr Arbeitgeber ist, sprechen sie meist offen über ihre eigenen Wünsche, Probleme und bringen Verbesserungsvorschläge sowie Kritik an. Am Ende werden die Arbeitskräfte über den Undercover Boss aufgeklärt und auf ihr Feedback (welches sie während der Testwoche abgegeben haben) wird individuell eingegangen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Themenwahl, die Forschungsfragen sowie die methodische Vorgehensweise und den allgemeinen Aufbau der Masterarbeit.
2 Kommunikation: Der theoretische Rahmen umfasst die Definition von Kommunikation sowie verschiedene Kommunikationsmodelle und deren Bedeutung im organisatorischen Kontext.
3 Kommunikation und Motivation: Hier wird die Verknüpfung zwischen zielgerichteter Kommunikation, Motivationsfaktoren und dem Einfluss von Motivationskillern auf den Unternehmenserfolg dargestellt.
4 Das Mitarbeitergespräch: Dieses Kapitel liefert einen Überblick über Definitionen, Abläufe und verschiedene Formen von Mitarbeitergesprächen sowie das Konzept "Undercover Boss".
5 Empirische Untersuchung: Mitarbeiterbefragung: Dieser Teil beschreibt die methodische Vorgehensweise, die Zielgruppe und die Auswertung der Online-Befragung zur IST- und SOLL-Situation.
6 Handlungskatalog für Führungskräfte: Auf Basis der empirischen Ergebnisse wird ein strukturierter Leitfaden für Führungskräfte für die Phasen vor, während und nach dem Mitarbeitergespräch erstellt.
7 Conclusio: Abschließend werden die Forschungsfragen beantwortet, die Hypothesen überprüft und ein persönliches Fazit sowie ein Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf gegeben.
Mitarbeitergespräch, Motivation, Kommunikation, Unternehmenserfolg, Mitarbeiterbindung, Führungskraft, Führungskompetenz, Feedback, Kritikgespräch, Lob, Unternehmenskultur, Online-Befragung, Handlungskatalog, Chemie-Branche, Selbstverwirklichung
Die Arbeit untersucht, wie Mitarbeitergespräche als Führungsinstrument genutzt werden können, um die Motivation von Angestellten in der Chemie-Branche zu erhöhen und damit den Unternehmenserfolg zu sichern.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Hintergründe von Kommunikation und Motivation, die Analyse des IST-Zustands von Mitarbeitergesprächen sowie die Entwicklung konkreter Handlungsanweisungen für Führungskräfte.
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, wie Mitarbeitergespräche aus Sicht der Arbeitnehmer wirklich ablaufen und wie diese optimiert werden müssen, um eine motivierende Wirkung zu erzielen.
Die Autorin kombiniert eine umfassende Literaturrecherche mit einer quantitativen empirischen Studie in Form eines Online-Fragebogens bei Beschäftigten in der Chemie-Branche.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Vorstellung des "Undercover Boss"-Konzepts, die detaillierte Auswertung der Mitarbeiterbefragung und die Ableitung eines praxisorientierten Handlungskatalogs.
Zu den prägenden Begriffen zählen neben dem Mitarbeitergespräch und der Motivation auch die Unternehmenskultur, internes Feedback, Führungskompetenz und Mitarbeiterbindung.
Die Autorin wählte diese Branche aufgrund ihrer beruflichen Kontakte und der Einschätzung, dass gerade in diesem Sektor die Themen Kommunikation und Motivation für den Unternehmenserfolg essenziell sind.
Die Umfrage zeigt eine gespaltene Meinung: Während einige das Format als Mittel zur Wahrheitssuche schätzen, lehnen andere es als "Spitzel"-Methode ab, die das Vertrauensverhältnis nachhaltig stören könnte.
Häufige Fehler sind kurzfristige Terminansetzungen, eine mangelnde Vorbereitung durch die Führungskraft, das Ausbleiben von konstruktivem Feedback und eine als unangenehm empfundene Gesprächsathmosphäre.
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