Bachelorarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Europa 2020-Strategie
2.1 Wachstumsstrategie Europa 2020
2.2 Bekämpfung der Armut und sozialer Ausgrenzung
2.3 Situation in der Europäischen Union
3 Die Offene Methode der Koordinierung im Bereich Armut und Ausgrenzung
3.1 Entstehung und Entwicklung
3.2 Definition und Funktionsweise
3.3 Diskussion
4 Fallanalyse
4.1 Ausgangsbedingungen
4.1.1 Tschechien
4.1.2 Slowakei
4.2 Bekämpfung der Armut und soz. Ausgrenzung
4.3 Die Effektivität der OMK
5 Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht die Effektivität der Offenen Methode der Koordinierung (OMK) als Steuerungsinstrument innerhalb der EU-Strategie Europa 2020 zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Die zentrale Forschungsfrage lautet, wie effektiv die Europäische Union diesen Veränderungsprozess in den Mitgliedstaaten steuern kann, wobei Tschechien und die Slowakei als vergleichende Fallbeispiele dienen.
Die Offene Methode der Koordinierung im Bereich Armut und Ausgrenzung
Als Erstes wird die Entstehung und Entwicklung der Methode vorgestellt. Weiter wird das offene Koordinierungsverfahren definiert und als vierstufiger Prozess analysiert. Zum Schluss werden in der Diskussion positive und negative Seiten der Methode aus Sicht verschiedener Autoren geschildert. Das gegenseitige Lernen (Buchkremer 2006: 32; Heidenreich/Bischoff 2006:298) und die Partizipation (de Burca/Zeitlin 2003: 4) wurden von den Autoren für die Wirksamkeit als sehr bedeutend definiert. Aus diesem Grund werden hier diese Elemente des Koordinierungsverfahrens näher betrachtet. Ein umstrittenes Element der Methode ist die fehlende Rechtsverbindlichkeit. Auf diese Tatsache und Möglichkeiten zu deren Kompensation wird in der Diskussion auch eingegangen. Des Weiteren werden hier andere Faktoren ausgearbeitet, die einen Einfluss auf die Effektivität haben.
1 Einleitung: Einführung in das Thema, Vorstellung der Forschungsfrage zur Effektivität der OMK sowie Begründung der Länderauswahl (Tschechien und Slowakei).
2 Europa 2020-Strategie: Erläuterung der Strategie, ihrer Kernziele und Funktionsweise, mit besonderem Fokus auf die Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.
3 Die Offene Methode der Koordinierung im Bereich Armut und Ausgrenzung: Analyse der OMK hinsichtlich ihrer Entstehung, Definition, Funktionsweise und einer kritischen Diskussion ihrer Effektivität.
4 Fallanalyse: Vergleichende Untersuchung der Ausgangsbedingungen sowie der Fortschritte bei der Armutsbekämpfung in Tschechien und der Slowakei.
5 Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Beantwortung der Forschungsfrage und Ausblick auf künftige Forschungsnotwendigkeiten zur Effektivität des Koordinierungsverfahrens.
Offene Methode der Koordinierung, OMK, Europa 2020, Armutsbekämpfung, soziale Ausgrenzung, Armutsgefährdung, Europäisches Semester, Tschechien, Slowakei, Sozialpolitik, Governance, Benchmark, Armut, EU-Strategie, Sozialmodelle.
Die Arbeit analysiert die Wirksamkeit der "Offenen Methode der Koordinierung" (OMK) als politisches Steuerungsinstrument der EU, um soziale Ziele wie die Armutsbekämpfung innerhalb der Europa 2020-Strategie umzusetzen.
Die zentralen Felder umfassen die europäische Wachstumsstrategie, die theoretische Konzeption und Anwendung der OMK, die Definition von Armut und sozialer Ausgrenzung sowie deren spezifische Entwicklung in den Transformationsstaaten Tschechien und Slowakei.
Das Hauptziel ist es, zu klären, wie effektiv die EU durch das auf Freiwilligkeit basierte OMK-Verfahren Veränderungsprozesse in den nationalen Politiken der Mitgliedstaaten steuern kann.
Die Arbeit nutzt eine qualitative Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie einen Ländervergleich (Fallstudie) zwischen der Tschechischen und Slowakischen Republik, um die Umsetzung der Strategie anhand von Daten und Zielerreichungsgraden zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Vorstellung der Europa 2020-Strategie, eine tiefgehende Analyse der OMK-Mechanismen (einschließlich "soft law" und Benchmarking) sowie die praktische Anwendung durch einen Vergleich der Armutsbekämpfung in Tschechien und der Slowakei.
Die wichtigsten Schlagworte sind OMK, Europa 2020, soziale Inklusion, Benchmarking, Armutsbekämpfung, EU-Governance und der Ländervergleich zwischen Transformationsstaaten.
Die Wahl fiel auf diese beiden Staaten, da sie bis 1992 einen gemeinsamen Staat bildeten, ähnliche Transformationsbedingungen aufwiesen und zeitgleich der EU beitraten, was einen idealen Rahmen für einen Vergleich der Effektivität der OMK bietet.
Die Arbeit stellt fest, dass das Fehlen klassischer Sanktionsmechanismen umstritten bleibt; während einige Autoren dies als Effektivitätsdefizit sehen, betrachten andere den "weichen" Druck durch öffentliches Berichtswesen ("naming and shaming") als ausreichendes Instrument.
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