Bachelorarbeit, 2015
63 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Einführung in die neuen IFRS der Konsolidierung
1.2 Problemstellung
1.3 Methodischer Aufbau der Arbeit
2. Die IFRS-Standards der Konsolidierung
2.1 DAX-Unternehmen und der Jahresabschluss nach IFRS
2.2 Die wesentlichen Veränderungen der Standards IFRS 10-12
2.2.1 IFRS 10 – Konzernabschlüsse (Consolidated Financial Statements)
2.2.2 IFRS 11 – Gemeinsame Vereinbarungen (Joint Arrangements)
2.2.3 Exkurs: IAS 28 – Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
2.2.4 IFRS 12 – Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen (Disclosure of Interests in Other Entities)
2.3 Erste Einschätzungen und Annahmen seitens der Wirtschaftsprüfungsgesellschaften
3. Die Veränderungen durch die IFRS-Standards 10-12 im Vergleich zu den alten IAS 27,28 und SIC-12
Deutsche Bank AG – Allgemeine Informationen
Commerzbank AG – Allgemeine Informationen
Allianz Gruppe – Allgemeine Informationen
Munich Re AG – Allgemeine Informationen
3.1 Veränderungen des Konsolidierungskreises nach IFRS 10
3.1.1 Deutsche Bank AG – Erstanwendung IFRS 10
3.1.2 Commerzbank AG - Erstanwendung IFRS 10
3.1.3 Allianz Gruppe - Erstanwendung IFRS 10
3.1.4 Munich Re AG - Erstanwendung IFRS 10
3.2 Die Veränderungen der Joint Ventures durch den IFRS 11 im Vergleich
3.2.1 Deutsche Bank AG - Erstanwendung IFRS 11
3.2.2 Commerzbank AG - Erstanwendung IFRS 11
3.2.3 Allianz Gruppe - Erstanwendung IFRS 11
3.2.4 Munich Re AG - Erstanwendung IFRS 11
3.3 Darstellung von Anteilen anderer Unternehmen IFRS 12
3.3.1 Deutsche Bank AG - Erstanwendung IFRS 12
3.3.2 Commerzbank AG - Erstanwendung IFRS 12
3.3.3 Allianz Gruppe - Erstanwendung IFRS 12
3.3.4 Munich Re AG - Erstanwendung IFRS 12
4. Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der neuen IFRS-Standards 10, 11 und 12 sowie des überarbeiteten IAS 28 auf die Konzernrechnungslegung. Ziel ist es zu analysieren, inwieweit diese Standards den Konsolidierungskreis und die Bilanzsumme von DAX-Konzernen der Finanz-, Versicherungs- und Bankbranche verändern und ob die neue Berichterstattung zu einer erhöhten Transparenz für den Bilanzleser führt.
2.2.1 IFRS 10 – Konzernabschlüsse (Consolidated Financial Statements)
Mit dem IFRS 10 hat das IASB das Ziel gesetzt, Grundsätze zur Darstellung und Aufstellung von Konzernabschlüssen bei Unternehmen, die ein oder mehrere Unternehmen beherrschen, festzulegen. Dieser Standard ist also auf Unternehmen, welche Muttergesellschaften sind, anzuwenden. Darüber hinaus wird auch die Ausnahme der Konsolidierung von Investmentgesellschaften durch den IFRS 10 geregelt. Der IFRS 10 ersetzt damit den bisherigen IAS 27 sowie die Interpretation SIC-12 „Konsolidierung Zweckgesellschaften“. Der überarbeitete IAS 27 regelt hingegen nur noch die Erfassung von Tochterunternehmen, gemeinschaftlich geführten Unternehmen und assoziierten Unternehmen im Einzelabschluss eines Mutterunternehmens und ist damit für den Konzernabschluss nicht mehr relevant. Der SIC-12 entfällt gänzlich.
Weiterhin regelt der IFRS 10 den Konzernbilanzstichtag, die Vereinheitlichung von Bilanzierung und Bewertung, die Beherrschungsmerkmale bei Tochtergesellschaften und die Ausnahmen der Vollkonsolidierung.
Besonders das Thema Beherrschung rückt immer mehr in den Fokus. So hat der Investor nach IFRS 10.5 festzustellen, ob er die Definition eines Mutterunternehmens erfüllt. Der Investor beherrscht nach IFRS 10.6 ein Beteiligungsunternehmen, wenn er schwankenden Renditen aus seinem Engagement in dem Beteiligungsunternehmen ausgesetzt ist bzw. die Möglichkeit hat, mittels seiner Verfügungsgewalt, diese zu beeinflussen. IFRS 10.7 besagt, dass der Investor nur dann ein Beteiligungsunternehmen beherrscht, wenn dieser Verfügungsgewalt nach IFRS 10.11 – 10.14 besitzt, eine Risikobelastung darstellt und dass mit der Verfügungsgewalt die Renditen beeinflusst werden können. Gerade die gemeinsame Beherrschung durch zwei oder mehreren Investoren bei einer maßgeblichen Tätigkeit bei der diese zusammenwirken müssen, stellt eine weitere wichtige Veränderung durch den IFRS 10 dar.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung der IFRS ein, erläutert die Problematik der neuen Standards 10-12 und beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Die IFRS-Standards der Konsolidierung: Das Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Konzernrechnungslegung nach IFRS, definiert die Standards 10, 11 und 12 sowie den überarbeiteten IAS 28 und gibt erste Einschätzungen von Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wieder.
3. Die Veränderungen durch die IFRS-Standards 10-12 im Vergleich zu den alten IAS 27,28 und SIC-12: Der empirische Teil analysiert die Erstanwendung der neuen Standards bei vier ausgewählten DAX-Unternehmen (Deutsche Bank, Commerzbank, Allianz, Munich Re) hinsichtlich Konsolidierungskreis, Joint Ventures und Angabepflichten.
4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, bewertet die Auswirkungen der Standards als geringfügig für die Bilanzsummen und stellt fest, dass der Informationsgewinn für Bilanzleser nur in Teilbereichen und begrenzt gegeben ist.
IFRS 10, IFRS 11, IFRS 12, IAS 28, Konsolidierungskreis, Konzernabschluss, Beherrschung, strukturierte Einheiten, Joint Ventures, Equity-Methode, DAX-Unternehmen, Bilanzleser, Transparenz, Rechnungslegung, Finanzdienstleister.
Die Arbeit analysiert, wie sich die neuen IFRS-Standards 10, 11 und 12 auf die Konzernrechnungslegung und den Konsolidierungskreis von großen deutschen Finanz-, Versicherungs- und Bankkonzernen ausgewirkt haben.
Zentrale Themen sind die Neudefinition des Beherrschungsbegriffs, die Konsolidierung strukturierter Einheiten (ehemals Zweckgesellschaften), die Behandlung von Joint Ventures nach IFRS 11 sowie die erweiterten Anhangangaben gemäß IFRS 12.
Das Ziel ist zu prüfen, ob die neuen Standards die Darstellung des Konsolidierungskreises vereinheitlichen und dem Bilanzleser transparentere Informationen über die Vermögens- und Ertragslage bieten.
Die Arbeit nutzt eine branchenspezifische Untersuchung auf Basis von Geschäftsberichten sowie eine Literaturanalyse und den Abgleich mit Einschätzungen großer Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.
Im Hauptteil werden die theoretischen Grundlagen der IFRS-Standards erläutert und anschließend die konkrete Erstanwendung dieser Standards bei vier DAX-Konzernen anhand ihrer Geschäftsberichte detailliert vergleichend geprüft.
Die wichtigsten Schlagworte sind IFRS 10-12, Konsolidierungskreis, Beherrschung (Power), strukturierte Einheiten, Equity-Methode und Transparenz in der Rechnungslegung.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass die Auswirkungen auf die Bilanzsummen und das Konzernergebnis bei den untersuchten Unternehmen insgesamt nur minimal waren.
Der Autor kommt zu dem Schluss, dass der erhoffte Transparenzgewinn für den Bilanzleser durch die neuen Standards nur begrenzt eingetreten ist und die Komplexität eher zugenommen hat.
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