Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 1.3
Die vorliegende Arbeit untersucht die Verteilung objektgebundener autobiografischer Erinnerungen über die Lebensspanne bei Erwachsenen. Im Fokus steht die Frage, wie sich Bilder der persönlichen Lebensumgebung auf das autobiografische Erinnern auswirken und welche Muster in der Verteilung dieser Erinnerungen über die Lebensspanne zu beobachten sind.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Verhältnis von autobiografischen Erinnerungen und dem Gedächtnis. Dabei werden die strukturellen Einteilungen und Prozesse des menschlichen Gedächtnisses sowie das autobiografische Gedächtnis als Gegenstand psychologischer Forschung beleuchtet. Anschließend werden Bilder in Bezug zum autobiografischen Erinnern betrachtet, wobei sowohl die Bildbetrachtung als auch die Funktion von Bildern als mediale Hinweisreize in Gedächtnisstudien behandelt werden. Die Arbeit stellt anschließend die grundlegenden Fragestellungen und die Hypothese der Studie vor.
Das zweite Kapitel beschreibt die Interviewstudie zur Verteilung objektgebundener autobiografischer Erinnerungen über die Lebensspanne bei Erwachsenen. Es werden das methodische Vorgehen, die Stichprobe, das Design und Versuchsmaterial sowie der Ablauf der Studie erläutert. Die Ergebnisse der Studie werden im dritten Kapitel präsentiert.
Autobiografisches Erinnern, Bilder, Lebensumgebung, Gedächtnis, Verteilung, Lebensspanne, Selbstentwicklung, Erinnerungshäufung, Hinweisreize, Interviewstudie.
Typische Merkmale sind die Kindheitsamnesie (kaum Erinnerungen an die frühe Kindheit), die Erinnerungshäufung (viele Erinnerungen an Jugend/frühes Erwachsenenalter) und die Rezenzfunktion (viele aktuelle Erinnerungen).
Bilder der realen Lebensumwelt dienen als starke mediale Hinweisreize, die oft über die gesamte Lebensspanne im Gedächtnis repräsentiert bleiben und den Abruf von Erinnerungen erleichtern.
In dieser Phase findet die intensivste Selbstentwicklung statt. Bilder aus dieser Zeit bilden einen Fundus für die spätere Reflexion der eigenen Identität und sind daher besonders tief verankert.
Die Studie untersuchte die Verteilung objektgebundener Erinnerungen bei Erwachsenen, um zu verstehen, wie Bilder der persönlichen Umgebung über die Lebensspanne hinweg gespeichert werden.
Semantisches Wissen bezieht sich auf allgemeine Fakten, während das autobiografische Gedächtnis persönliche Erlebnisse und Bilder speichert, die eng mit dem eigenen Selbst verknüpft sind.
Erfahrungen mit Bildern enthalten oft Erfahrungen des Menschen mit sich selbst. Die Reflexion dieser Bilder ermöglicht es Erwachsenen, ihre eigene Entwicklung über die Zeit hinweg nachzuvollziehen.
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