Diplomarbeit, 2004
136 Seiten, Note: 2,3
Diese Arbeit analysiert das Instrument der prüferischen Durchsicht aus internationaler und nationaler Sicht. Ziel ist es, die Bedeutung der prüferischen Durchsicht in der heutigen Zeit zu beleuchten und die Herausforderungen und Problemfelder, die mit diesem Instrument verbunden sind, zu diskutieren.
Die Einleitung stellt die Problemstellung der Arbeit dar und gibt einen Überblick über den Gang der Untersuchung.
Dieses Kapitel erläutert die Bedeutung der Prüfungstheorie für die Praxis und beleuchtet die Rolle der prüferischen Durchsicht in diesem Kontext. Es werden die Agency-Theorie und die Spieltheorie als wichtige theoretische Rahmenbedingungen für die prüferische Durchsicht vorgestellt.
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die internationale Entwicklung der prüferischen Durchsicht. Es analysiert die Rolle internationaler Standardsetter und deren Einfluss auf die Harmonisierung der Prüfungsstandards.
Dieses Kapitel befasst sich mit der Einordnung und Entwicklung der prüferischen Durchsicht in Deutschland. Es erläutert den Gegenstand einer prüferischen Durchsicht, die Adressaten, den zeitlichen Rahmen und die verschiedenen Phasen des Prüfungsvorgangs.
Dieses Kapitel untersucht die Problemfelder, die mit der prüferischen Durchsicht verbunden sind, insbesondere die Erwartungslücke und die fehlende gesetzliche Regelung. Es werden verschiedene Lösungsansätze diskutiert.
Dieses Kapitel erläutert die praktischen Aspekte der Durchführung einer prüferischen Durchsicht, beispielsweise die Anwendung analytischer Prüfungshandlungen und die Durchführung von Befragungen.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen der prüferischen Durchsicht, darunter Prüfungstheorie, Agency-Theorie, Spieltheorie, internationale und nationale Prüfungsstandards, Erwartungslücke, gesetzliche Regelung und praktische Durchführung. Wichtige Begriffe sind: Prüfungstiefe, Prüfungsurteil, Berichtsmedium, interne Qualitätssicherung, Peer Review, Ad-hoc Mitteilungen, Zwischenberichte, Haftung des Prüfers.
Eine prüferische Durchsicht ist eine betriebswirtschaftliche Prüfung mit geringerer Prüfungstiefe als eine Abschlussprüfung, die primär auf Befragungen und analytischen Beurteilungen basiert.
IDW PS 900 legt die Grundsätze für die Durchführung einer prüferischen Durchsicht in Deutschland fest und orientiert sich dabei an internationalen Standards wie dem ISA 910.
Die Erwartungslücke beschreibt die Differenz zwischen dem, was die Öffentlichkeit von einer Prüfung erwartet, und dem, was die Prüfung (insbesondere die Durchsicht) tatsächlich leisten kann.
Bei einer Durchsicht wird lediglich eine Bescheinigung mit negativer Zusicherung abgegeben ("... sind uns keine Tatsachen bekannt geworden ..."), während eine Abschlussprüfung ein positives Prüfungsurteil liefert.
Sie erklärt das Verhältnis zwischen Eigentümern (Principal) und Management (Agent) und sieht die Prüfung als Instrument zur Reduzierung von Informationsasymmetrien und Kontrollkosten.
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