Bachelorarbeit, 2015
104 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Grundlagen
2.1 Literaturanalyse zu den Inhalten des viralen Marketings
2.1.1 Sechs Elemente des viralen Marketings nach Wilson
2.1.2 Word of Mouth
2.1.3 Viral Seeding
2.1.4 Guerilla Marketing
2.2 Die Relevanz von Emotionen in Bezug auf die Viralität eines Videos
2.2.1 Positive Emotionen mit hohem Erregungsgrad
2.2.2 Positive Emotionen mit niedrigem Erregungsgrad
2.2.3 Negative Emotionen mit hohem Erregungsgrad
2.2.4 Negative Emotionen mit niedrigem Erregungsgrad
2.3 Praxisorientierte Einflussfaktoren von viralen Videos
2.3.1 Die vier Regeln viraler Videos nach Voltz und Grobe
2.3.2 Anwendung der vier Regeln auf Beispiele aus der Praxis
2.3.3 Der Einfluss von Musik auf die Viralität eines Videos
3 Entwicklung eines Forschungsmodells
3.1 Herleitung von Hypothesen
3.2 Darstellung des Modells im Überblick
4 Forschungsmethode
4.1 Quantitative Befragung
4.1.1 Auswahl der viralen Videos in der Umfrage
4.1.2 Die binäre logistische Regression als Methode
4.2 Qualitative Interviews
5 Forschungsergebnisse
5.1 Deskriptive Beschreibung
5.2 Auswertung des Gesamtmodells
5.3 Auswertung der Hypothesen
5.4 Ergebnisse der Interviews
6 Diskussion
6.1 Diskussion der Ergebnisse
6.2 Implikationen für die Praxis
6.3 Implikationen für die Forschung
6.4 Limitationen
7 Zusammenfassung und Ausblick
8 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Bachelorthesis untersucht die zentralen Erfolgsfaktoren viraler Marketingvideos. Das primäre Ziel der Arbeit ist es, die wissenschaftliche Forschungsfrage zu klären, welche Eigenschaften und Charakteristiken ein Video aufweisen muss, um viral zu werden, und inwiefern Emotionen, Musik und andere Einflussfaktoren das Teilverhalten von Nutzern steuern.
2.1.1 Sechs Elemente des viralen Marketings nach Wilson
Laut Wilson (2000), einem bedeutenden Pionier des Internet Marketings, ist eine virale Marketingstrategie dann erfolgreich, wenn sie folgende 6 Elemente bzw. Prinzipien berücksichtigt:
1. Verschenke Produkte oder Dienstleistungen.
Von kostenlosen Angeboten werden die Meisten angelockt. Dabei kann es sich um kostenlose Software, E-Mail Dienste oder etwas anderes handeln. Erweiterungen werden aber nur gegen Entgelt freigeschaltet, sodass letztendlich die Anbieter doch Umsätze generieren. Ein berühmtes Beispiel und Meilenstein des viralen Marketings ist die klassische Hotmail Kampagne. Der kurze Text "Get Your Private, Free Email at http://www.hotmail.com", der unter jeder versandten E-Mail stand, sorgte für einen rasanten Anstieg registrierter User. Nach weniger als 18 Monaten waren bereits 12 Millionen User registriert. Die Gründer des Unternehmens Sabeer Bhatia und Jack Smith haben daraufhin das Unternehmen für 400 Millionen USD an Microsoft verkauft (Ransdell 1999).
2. Ermögliche eine einfache Weitergabe an andere.
Dieses Element ist einfach nachzuvollziehen, denn nur wenn eine einfache und barrierefreie Weitergabe möglich ist, lässt sich eine virale Kampagne generieren.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Entwicklung des Marketings ein und stellt die Relevanz viraler Videos als modernen "Heiligen Gral" des Marketings dar.
2 Grundlagen: Hier werden zentrale Konzepte wie Word-of-Mouth, Seeding und Guerilla-Marketing definiert und der Einfluss von Emotionen auf das Teilverhalten detailliert analysiert.
3 Entwicklung eines Forschungsmodells: In diesem Kapitel werden auf Basis der Literaturanalyse 12 Hypothesen abgeleitet, um die Faktoren der Viralität wissenschaftlich messbar zu machen.
4 Forschungsmethode: Dieser Teil beschreibt den methodischen Aufbau der Arbeit, bestehend aus einer quantitativen Online-Umfrage mit 6 viralen Fallbeispielen und ergänzenden Experteninterviews.
5 Forschungsergebnisse: Das Kapitel präsentiert die empirischen Ergebnisse der Umfrage sowie die Auswertung des logistischen Regressionsmodells und die Erkenntnisse aus den Interviews.
6 Diskussion: Hier findet die kritische Reflexion der Ergebnisse statt, wobei die statistischen Erkenntnisse den Expertenmeinungen gegenübergestellt werden.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernergebnisse zusammen und reflektiert die zukünftige Bedeutung der viralen Marketingform im digitalen Zeitalter.
8 Literaturverzeichnis: Umfassende Auflistung der verwendeten Quellen.
Virales Marketing, virale Videos, Emotionen, Online-Umfrage, logistische Regression, Word-of-Mouth, Seeding, Guerilla Marketing, Unterhaltungswert, Markenführung, Sympathie, Kaufverhalten, Nutzerverhalten, Online-Marketing, Forschungsmodell.
Die Arbeit befasst sich mit der Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren, die dazu führen, dass Marketingvideos im Internet viral gehen und von Nutzern geteilt werden.
Die zentralen Themen sind virales Marketing, die psychologische Wirkung von Emotionen in Videos sowie die statistische Analyse von Teilverhalten.
Das Ziel ist es zu bestimmen, welche spezifischen Eigenschaften (wie Emotionen, Musik oder Unterhaltungswert) ein Video besitzen muss, um erfolgreich eine virale Verbreitung zu erfahren.
Es wird ein pluralistischer Ansatz verfolgt: Eine quantitative Online-Umfrage (ausgewertet mit binärer logistischer Regression) wird mit qualitativen Experteninterviews kombiniert.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die Entwicklung eines Forschungsmodells mit Hypothesen, die methodische Durchführung und die detaillierte Ergebnispräsentation.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie virales Marketing, emotionale Viralität, quantitative Analyse und Teilverhalten definiert.
Die Studie identifiziert insbesondere Freude und Überraschung als signifikante Treiber für eine positive Teilwahrscheinlichkeit.
Negative Emotionen mit hohem Erregungsgrad, insbesondere Wut, wirken sich signifikant negativ auf die Bereitschaft der Nutzer aus, ein Video zu teilen.
Entgegen der Expertenmeinung konnte im Rahmen dieser empirischen Studie kein signifikanter, direkter Einfluss von Hintergrundmusik auf die Viralität nachgewiesen werden.
Nein, die Ergebnisse deuten darauf hin, dass virale Videos zwar die Markenbekanntheit steigern können, jedoch keinen direkten und signifikanten Effekt auf die kurzfristige Umsatzgenerierung haben.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

