Masterarbeit, 2016
120 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Aufbau der Arbeit
2. Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Unternehmensreputation
2.1.1 Definitionen
2.1.2 Unternehmensreputation als Erfolgsfaktor
2.2 Messverfahren
2.2.1 Qualitative Messverfahren
2.2.1.1 Interviews und Fokusgruppen
2.2.1.2 Medienresonanzanalyse
2.2.1.3 Weitere Messverfahren
2.2.2 Quantitative Messverfahren
2.2.2.1 Fortune Magazin: AMAC und GMAC
2.2.2.2 Manager Magazin: Imageprofile
2.2.2.3 Harris Interactive und Charles Fombrun: Reputation QuotientSM
2.2.2.4 Reputation Institute: RepTrak®
2.2.2.5 Reputationsportfolio von Schwaiger
2.2.2.6 Verfahren der Munich Re
2.2.2.7 Weitere Verfahren
2.2.3 Zwischenfazit
3. Empirische Untersuchung: Status Quo – Reputationsmessung bei ausgewählten deutschen Banken
3.1 Analyse der Geschäftsberichte
3.1.1 Forschungsdesign
3.1.2 Ergebnisse und Hypothesenbildung
3.2 Analyse mittels Interview
3.2.1 Forschungsdesign
3.2.2 Ergebnisse
3.3 Diskussion
4. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Masterarbeit verfolgt das primäre Ziel, ein Verständnis für das Konstrukt Reputation sowie die gängigen Messverfahren zu entwickeln und kritisch zu würdigen. Darauf aufbauend wird der Status Quo der Reputationsmessung in der deutschen Bankenpraxis anhand von 22 durch die Europäische Zentralbank (EZB) beaufsichtigten Instituten empirisch analysiert, um Hypothesen über die praktische Handhabung von Reputationsrisiken abzuleiten.
2.2.1.2 Medienresonanzanalyse
Neben der Befragung von Stakeholdern kann analysiert werden, wie sich die Berichterstattung in den Medien darstellt, da diese einen hohen Einfluss auf die Bildung der Unternehmensreputation von Anspruchsgruppen hat.
Die Medienlandschaft lässt sich grob in die Bereiche „alte“ Medien (TV, Zeitungen und Radio) und „neue“ Medien (Internet inklusive Social Media, Foren, Blogs etc.) einteilen. Zwar können beide Bereiche als Untersuchungsgegenstand herangezogen werden, jedoch kommt gerade in der heutigen Zeit den „neuen“ Medien, allen voran den Social-Media-Plattformen, eine hohe Bedeutung zu.
Mithilfe von Medienresonanzanalysen kann sowohl geprüft werden, was über ein Unternehmen gesagt als auch wie es gesagt wird. Dabei können Beiträge in den Medien nach bestimmten Aspekten durchsucht oder nach dem allgemeinem Tonus, also ob eine Berichterstattung oder einzelne Kommentare eher positiv oder negativ sind, beurteilt werden. Die Darstellung und Speicherung der Ergebnisse kann rein qualitativ erfolgen oder auch um quantitative Skalen und Benchmarks erweitert werden. Es kann zum Beispiel die Anzahl an positiven und negativen Kommentaren zu bestimmten Themen in einem sozialen Netzwerk in Vergleich zu einem Konkurrenten gesetzt werden.
Das Unternehmen SAP hat für dieses Screening eigens ein professionelles Produkt entwickelt, die sogenannte „Cloud for Social Engagement“. Mithilfe des Tools werden Facebook- und Twitter-Kanäle permanent überwacht und relevante Unterhaltungen gespeichert. Informationen über die Autoren der Nachrichten werden gesammelt, um so möglichst schnell eine passende Antwort geben zu können. Außerdem tragen analytische Instrumente dazu bei, Trendthemen zu identifizieren, zu speichern und auszuwerten, um so mögliche Reputationschancen oder -risiken frühzeitig aufzugreifen.
1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die Relevanz der Unternehmensreputation anhand von Praxisbeispielen und definiert die Problemstellung sowie das Forschungsziel der Arbeit.
2. Theoretischer Bezugsrahmen: Hier werden zentrale Begriffe wie Reputation, Image und Reputationsrisiko definiert und eine umfassende Übersicht über bestehende qualitative sowie quantitative Messverfahren gegeben.
3. Empirische Untersuchung: Status Quo – Reputationsmessung bei ausgewählten deutschen Banken: Dieser Teil analysiert die Praxis der Reputationsmessung bei 22 großen deutschen Banken mittels Geschäftsberichten und Experteninterviews.
4. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und identifiziert den weiterführenden Forschungsbedarf im Bereich der Reputationsrisikomessung.
Reputationsrisiko, Unternehmensreputation, Reputationsmessung, Bankensektor, Geschäftsberichte, Qualitative Messverfahren, Quantitative Messverfahren, Stakeholder, Risikomanagement, Risikotragfähigkeit, Szenarioanalyse, Self-Assessment, Medienresonanzanalyse, Reputation Quotient, RepTrak.
Die Arbeit befasst sich mit der Messung von Reputationsrisiken und untersucht, wie bedeutende deutsche Banken dieses abstrakte Risiko in der Unternehmenspraxis erfassen und bewerten.
Die Arbeit behandelt die theoretische Einordnung des Reputationsbegriffs, die Analyse diverser Messmethoden (von qualitativem Self-Assessment bis hin zu quantitativen Stresstests) sowie die empirische Bestandsaufnahme in der Bankenbranche.
Das Hauptziel ist es, ein Verständnis für die Herausforderungen bei der Messung von Reputationsrisiken zu schaffen und aufzuzeigen, wie der Status Quo bei den von der EZB beaufsichtigten Banken in Deutschland aussieht.
Die Autorin nutzt eine systematisierende Literaturübersicht für den Theorieteil sowie eine empirische Untersuchung, bestehend aus einer systematischen Geschäftsberichtsanalyse und einem semi-strukturierten Experteninterview.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit verschiedenen Messverfahren und deren kritische Würdigung sowie die darauffolgende empirische Untersuchung der 22 Banken.
Reputationsrisiko, Risikotragfähigkeit, Szenarioanalyse, Stakeholder-orientierte Unternehmensführung und Messvalidität sind die tragenden Begriffe der Analyse.
Die Arbeit deutet darauf hin, dass dies entweder an einer branchenweit tatsächlich geringeren Reputation oder an Messmodellen liegen könnte, die den Besonderheiten des stark regulierten und vertrauensbasierten Finanzsektors nicht vollumfänglich gerecht werden.
Die Interviews erlauben einen tieferen Einblick in die internen Entscheidungsprozesse und Definitionen einer Bank, die über die offiziellen und oft knappen Angaben in Geschäftsberichten hinausgehen.
Nein, die Untersuchung zeigt, dass derzeit kein allgemein anerkannter Standard existiert; vielmehr variieren die Ansätze stark zwischen "nicht quantifizierbar" und komplexen Monte-Carlo-Simulationen.
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