Bachelorarbeit, 2016
74 Seiten, Note: 1.0
1. Einführung
1.1 Aktualität des Themas
1.2 Aufbau und Zielsetzung der Arbeit
2. Kundenbindung
2.1 Begriffsbestimmung
2.2 Determinanten der Kundenbindung
2.2.1 Kundenzufriedenheit
2.2.2 Wechselbarrieren/-kosten
2.2.3 Attraktivität der Wettbewerbsangebote
2.2.4 Variety Seeking
2.2.5 Involvement
2.3 Instrumente des Kundenbindungsmanagements
2.3.1 Bindungsinstrumente der Kommunikationspolitik
2.3.2 Bindungsinstrumente der Preispolitik
2.3.3 Bindungsinstrumente der Leistungspolitik
2.3.4 Bindungsinstrumente der Distributionspolitik
2.4 Ausgewählte Online Instrumente zur Kundenbindung
2.4.1 Zahlungsmodalitäten
2.4.2 Einsatz von Präferenzprofilen
2.4.3 Virtuelle Verkäufer, Assistenten und Anproben
2.5 Ausgewählte Online Instrumente zur Kundengewinnung
2.5.1 SEO
2.5.2 SEA
2.5.3 Banner
2.5.4 Social Media Marketing
2.5.5 E-Mail Marketing
3. Rechtliche Rahmenbedingungen – rechtssichere Online-Werbung
3.1 Einführung in das Lauterkeitsrecht
3.2 Grundsätze des Datenschutzes
3.3 Eröffnung eines Kundenkontos
3.4 E-Mail Werbung
3.5 Gewinnspiele
3.6 Verwendung von Cookies
3.7 Kundenbindung durch Cross-Device Targeting
4. Marktentwicklung im Multi-Channel Vertrieb
4.1 Begriffsbestimmung und Entwicklung von Multi-Channel-Unternehmen
4.2 Möglichkeiten der Kundenbindung im Multi-Channel Vertrieb - Online- und Offline- Aktivitäten verzahnen
4.3 ROPO- Ein Trend im Kaufverhalten
5. Fazit
5.1 Checkliste rechtlicher Rahmenbedingungen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, Unternehmen verschiedene Strategien aufzuzeigen, um Kunden langfristig im Online-Handel zu binden, während gleichzeitig die kritischen rechtlichen Rahmenbedingungen und regulatorischen Anforderungen für rechtssichere Online-Werbemaßnahmen analysiert werden.
2.4.2 Einsatz von Präferenzprofilen
Profiling steht im E-Commerce ganz weit oben. Sie werden automatisch erstellt, dienen der Segmentierung und basieren auf den Interessen der Kunden (Stolpmann, 2000, S. 82). Um Präferenzprofile erstellen zu können erfordert es die „Integration von Produkt, Prozess und Kunde“ (Heinemann, 2015, S. 210). Umso intensiver der Austausch und Dialog zwischen Kunde und Anbieter ist, desto präziser kann das Angebot auf den Kunden zugeschnitten werden. Durch die Interaktion zwischen Online-Händler und Kunde können individualisierte Angebote und ein höherer Produktnutzen realisiert werden.
Die Recommendation-Engine, welche im Online-Shop integriert werden kann, nimmt sämtliche Daten auf, wie z.B. Kaufhistorie und schlägt dem Kunden dazu passende Empfehlungen vor. Ebenso werden aus dem individuellen Surfverhalten Produkte vorgeschlagen, die die bereits gekauften oder noch im virtuellen Warenkorb befindlichen Produkte ergänzen. Umso mehr Daten über den Kunden vorliegen, desto individueller können dem Kunden die passenden Produkte vorgeschlagen werden. Diese Produktempfehlung geschieht sowohl auf Produkt- als auch auf Kategorie-Ebene. Derartige Empfehlungsdienste übernehmen die Rolle eines digitalen Beraters. Die Vorlieben und Interessen werden aufgenommen, verarbeitet und zur gezielten Empfehlung weiterer Produkte genutzt (Ali, Mandl, & Baumgärtner, 2015, S. 216).
1. Einführung: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Kundenbindung im hart umkämpften Online-Markt und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Kundenbindung: Dieses Kapitel behandelt theoretische Grundlagen der Kundenbindung, relevante Determinanten sowie klassische und moderne Online-Instrumente zur Kundenbindung und -gewinnung.
3. Rechtliche Rahmenbedingungen – rechtssichere Online-Werbung: Hier werden die juristischen Anforderungen an Online-Marketing-Maßnahmen, insbesondere Datenschutzaspekte und Wettbewerbsrecht, detailliert erörtert.
4. Marktentwicklung im Multi-Channel Vertrieb: Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung und Möglichkeiten des Multi-Channel-Vertriebs sowie den Einfluss moderner Trends wie des ROPO-Kaufverhaltens.
5. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Bewertung der Kundenbindungsstrategien und bietet eine praktische Checkliste für die rechtskonforme Ausgestaltung von Marketingmaßnahmen.
Kundenbindung, Online-Handel, E-Commerce, Multi-Channel-Vertrieb, Datenschutz, Kundenbindungsinstrumente, Marketing-Mix, ROPO-Effekt, Online-Marketing, Suchmaschinenoptimierung, SEA, E-Mail-Marketing, Gewinnspiele, Cross-Device Targeting, Kundenzufriedenheit
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Strategien zur Kundenbindung im Online-Handel sowie den damit verbundenen rechtlichen Rahmenbedingungen und der Marktentwicklung im Multi-Channel-Vertrieb.
Die zentralen Themen sind Kundenbindungsinstrumente (online und offline), rechtssichere Online-Werbung unter Berücksichtigung von Datenschutz und Wettbewerbsrecht sowie die Verzahnung von Kanälen im Multi-Channel-Vertrieb.
Das Ziel ist es, Unternehmen aufzuzeigen, wie sie Kunden langfristig an sich binden können und welche rechtlichen Hürden dabei beachtet werden müssen, um Wettbewerbsverstöße zu vermeiden.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Fallbeispielen, um die theoretischen Erkenntnisse mit der praktischen Anwendung im E-Commerce zu verknüpfen.
Der Hauptteil gliedert sich in drei große Bereiche: die theoretischen Determinanten der Kundenbindung, die spezifischen Online-Instrumente zur Bindung und Gewinnung sowie die rechtlichen Anforderungen an die Online-Kommunikation.
Wichtige Begriffe sind Kundenbindung, E-Commerce, Multi-Channel-Vertrieb, Datenschutz, Suchmaschinenoptimierung (SEO/SEA) und der ROPO-Effekt.
Der Datenschutz ist essenziell für das Vertrauensverhältnis zum Kunden; Verstöße können nicht nur rechtliche Konsequenzen haben, sondern das Image des Online-Shops nachhaltig schädigen.
Das ROPO-Verhalten zeigt, dass Kunden Informationen online suchen und dann stationär kaufen (oder umgekehrt), weshalb Unternehmen ihre Vertriebskanäle konsequent miteinander verzahnen müssen, um den Kunden konsistent zu begleiten.
Die Checkliste dient als praktische Hilfestellung für Unternehmen, um Marketingmaßnahmen wie Newsletter oder Datenerhebung rechtskonform zu gestalten und so hohe Abmahnrisiken zu minimieren.
Cross-Device Targeting beschreibt die Fähigkeit, einen Nutzer über verschiedene Geräte hinweg (Smartphone, Tablet, PC) zu identifizieren und ihm eine konsistente, auf sein bisheriges Surfverhalten abgestimmte Werbung auszuspielen.
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