Bachelorarbeit, 2011
48 Seiten, Note: 1,9
1 Einleitung
2 Städtebauliche Voraussetzungen in Dresden
2.1 Die Entwicklung des Dresdner Villenbaus
2.2 Die Entstehung von Villenvierteln
2.3 Das Villenviertel Dresden Blasewitz
3 Das Architekturbüro Schilling & Graebner
3.1 Julius Wilhelm Graebner
3.2 Georg Rudolf Schilling
3.3 Die innerbetriebliche Organisation des Büros
4 Die Villen und Landhäuser Schilling & Graebners
4.1 Beispiele herausragender Villenarchitektur
4.2 Das Pernwaldhaus
4.3 Das Gärtnerhaus
4.4 Villa Wolff
4.5 Villa Friedrichsruh
4.6 Villa Ginsberg
4.7 Villa Gerhardt Hauptmann oder Villa Rautendelein
4.8 Villa Würzburger
5 Zuordnungsproblematik
5.1 Die Villa Weigang
5.2 Die Villa Basteistr. 26
6 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Wirken des Dresdner Architekturbüros Schilling & Graebner um die Jahrhundertwende mit Fokus auf ihren Villenbau. Ziel ist es, die Entwicklung der Architekten hin zur Moderne und ihre architektonische Vielfalt anhand ausgewählter Bauten zu dokumentieren und zu analysieren.
4.1 Beispiele herausragender Villenarchitektur
Obwohl ihre Villen eher im Schatten umfassenderer Bauprojekte standen, genossen Schilling & Graebner zumeist hochachtungsvolle Kritiken und konnten ihren Mitarbeitern eine wertvolle Schule für deren weiteres Schaffen im Villen- und Wohnhausbau bieten. „Es war wohl auch die Arbeit mit diesen bekannten Architekten, die Rudolf Kolbes Laufbahn als Architekt bestimmte.“ So heißt es inzwischen zu Rudolf Kolbe, der, wie bereits erwähnt, zwei Jahre im Büro angestellt war und sich später auf den Villen- und Wohnhausbau spezialisierte.
Nachfolgend sollen nun sieben Villen, die architektonisch und stilistisch von herausragender Bedeutung sind, detaillierter erläutert werden. Mit der Auswahl wurde darauf abgezielt, die Entwicklung, die Schilling & Graebner im Laufe ihrer architektonischen Karriere vollzogen, aufzuzeigen und Parallelen und Unterschiede der jeweiligen Bauwerke zueinander herauszuarbeiten. Dabei sollen die charakteristischen Merkmale Schilling & Graebners ihren Innovationen gegenüber gestellt werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den historischen Kontext des Villenbaus in Dresden und stellt das Architekturbüro Schilling & Graebner als einflussreiche Akteure der Jahrhundertwende vor.
2 Städtebauliche Voraussetzungen in Dresden: Dieses Kapitel erörtert die städtebauliche Situation Dresdens nach der Industrialisierung und die Entstehung der Villenviertel, mit besonderem Blick auf Blasewitz.
3 Das Architekturbüro Schilling & Graebner: Hier werden die Biografien von Rudolf Schilling und Julius Graebner sowie die interne Organisation und Arbeitsweise ihres gemeinsamen Ateliers vorgestellt.
4 Die Villen und Landhäuser Schilling & Graebners: Dieser Hauptteil analysiert sieben exemplarische Villenbauten, die den stilistischen Wandel und die architektonische Handschrift der Architekten verdeutlichen.
5 Zuordnungsproblematik: Das Kapitel behandelt Bauten, deren eindeutige Zuordnung zum Werk von Schilling & Graebner in der Forschung kontrovers diskutiert wird.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit fasst das Wirken der Architekten und ihre schrittweise Entwicklung vom Historismus hin zur Moderne zusammen.
Dresden, Schilling & Graebner, Villenbau, Jahrhundertwende, Architektur, Historismus, Moderne, Neorenaissance, Jugendstil, Reformarchitektur, Pernwaldhaus, Villa Wolff, Villa Rautendelein, Stadtentwicklung, Baugeschichte.
Die Bachelorarbeit behandelt das architektonische Schaffen des Dresdner Büros Schilling & Graebner, mit einem Fokus auf ihre Bedeutung für den Villenbau um 1900.
Zentrale Themen sind die städtebauliche Entwicklung Dresdens, die Architektur des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts sowie die stilistische Entwicklung des Büros.
Das Ziel ist die Dokumentation der stilistischen Vielfalt und der konsequenten Entwicklung der Architekten Schilling & Graebner hin zur Moderne anhand ihrer Villenbauten.
Es handelt sich um eine kunsthistorische Untersuchung, die auf der Analyse bestehender Literatur, Dissertationen, Fachpresse sowie einer detaillierten Betrachtung und Baudatierung erhaltener Bauwerke basiert.
Der Hauptteil widmet sich der Vorstellung des Architekturbüros, der Analyse von sieben herausragenden Villen sowie der Diskussion zur Zuordnung problematischer Bauwerke.
Begriffe wie Dresdner Villenbau, Jahrhundertwende, Historismus, Jugendstil, Moderne und die spezifischen Villennamen wie Pernwaldhaus oder Villa Rautendelein stehen im Zentrum.
Die Ausbildung und erste Anstellungen der beiden Architekten in Berlin prägten ihr Verständnis für moderne Strömungen und beeinflussten ihr späteres Wirken in Dresden maßgeblich.
Es existieren widersprüchliche Angaben in der Literatur, da sowohl das Büro Schilling & Graebner als auch der Baumeister Max Georg Poscharsky mit dem Bau in Verbindung gebracht werden.
Das Spätwerk, wie etwa die Villa Würzburger, zeigt eine zunehmend sachliche und modernere Formensprache unter Verzicht auf historisierende Elemente.
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