Diplomarbeit, 2016
58 Seiten, Note: 1,0
1. Einführung
1.1 Herleitung der Themenstellung: Verhaltensorientiertes Controlling als eine Antwort auf neue Herausforderungen
1.2 Problemstellung, Zielsetzung und Aufbau der Arbeit
2. Grundlagen des verhaltensorientierten Controlling
2.1 Grundzüge des Controllings
2.1.1 Definition und Ziele aus verhaltensorientierter Perspektive
2.1.2 Die organisatorische Einordnung des Controllings
2.1.2.1 als zentrale Stabsfunktion
2.1.2.2 als zentrale Linienfunktion
2.1.2.3 als Querschnittsbereich
2.1.3 Die koordinationsorientierte Controlling-Konzeption
2.1.4 Koordinationsaufgaben des Controlling
2.1.5 Kompetenzen eines Controllers
2.2 Die Personalabteilung – Supporter verhaltensorientierter Abläufe
2.3 Der controladäquate Führungsstil
2.3.1 Eindimensionale Führungskonzepte
2.3.2 Zweidimensionale Führungskonzepte
3. Beitrag eines verhaltensorientierten Controlling mit dem Faktor Mensch im Mittelpunkt des Unternehmens
3.1 Definition Verhaltensorientierung
3.2 Der Mensch als Element des Systems in der Unternehmung
3.3 Von der Förderung der extrinsischen zur intrinsischen Motivation von Mitarbeitern
3.3.1 Definition Motivation
3.3.2 Intrinsische Motivation
3.3.3 Extrinsische Motivation
3.4 Die „Willen zum Sinn“-Theorie
3.4.1 allgemeinbezogener Ansatz
3.4.2 übertragen auf die Arbeitswelt
3.4.3 Bedeutung für das Controlling
3.5 Planungsrichtungen des Controllings
3.5.1 Die Top-Down-Variante
3.5.2 Die Bottom-Up-Variante
3.5.3 Das Gegenstromverfahren
4. Problemfelder und Widerstände bei der Einführung eines verhaltensorientierten Controlling
4.1 Problemfelder und Widerstände gegen den Wandel
4.2 Lösungsansätze für die Problematik des Widerstands
4.3 Beispiel für ein verhaltensorientiertes Management-Modell
4.3.1 Vorteile
4.3.2 Nachteile
5. Befragung zum Thema Mitarbeiterorientierung im Unternehmen
5.1 Anspruch und Methodik der empirischen Sozialforschung
5.2 Auswertung der Befragung
5.2.1 Allgemeines zu der Befragung
5.2.2 Hintergründe zum Kreis der befragten Teilnehmer
5.2.3 Zufriedenheit und Motivationsaspekte seitens der Befragten
5.2.3.1 Wie stark motivieren Sie die folgenden Aspekte?
5.2.3.2 Wie gefallen Ihnen die allgemeinen Arbeitsbedingungen?
5.2.4 Zufriedenheit mit den Vorgesetzten seitens der Befragten
5.2.4.1 Wie zufrieden sind Sie im Allgemeinen mit Ihren Vorgesetzten?
5.2.4.2 Fühlen Sie sich von Ihrem Vorgesetzten ausreichend wertgeschätzt?
5.2.4.3 Erhalten Sie regelmäßig Feedback von Ihrem Vorgesetzten?
5.2.4.4 Erhalten Sie Ihrer Meinung nach genug Anerkennung für Ihre Arbeit?
5.2.4.5 Wie würden Sie den derzeitigen Führungsstil Ihres Vorgesetzten bezeichnen?
5.2.5 Einschätzung der Befragten im Hinblick auf die Einbeziehung als Mitarbeiter und Ziele die erwartet werden
5.2.5.1 Inwieweit fühlen Sie sich in Planungs- bzw. Veränderungsprozesse Ihres Unternehmens eingebunden?
5.2.5.2 Wie gut kennen Sie die Ziele, die von Ihnen am Arbeitsplatz erwartet werden?
6. Fazit und Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu analysieren, wie ein verhaltensorientiertes Controlling den Menschen in das Zentrum unternehmerischer Prozesse stellt und somit erfolgreich Veränderungsprozesse unterstützt. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, welche Mechanismen der aktiven Mitarbeiterpartizipation und Motivation entscheidend für die Akzeptanz und Implementierung solcher Steuerungssysteme sind.
3.4.1 allgemeinbezogener Ansatz
Viktor E. Frankl entwickelte die besagte Theorie in den dreißiger Jahren. Grundgedanke dessen ist, dass jeder Mensch nach einem Sinn strebt, welchen er erfüllen möchte. Doch diesen Sinn gilt es erst einmal zu entdecken.80 Die Erfüllung eines Sinnes wird durch die Werteverwirklichung erreicht und wird damit auch erst möglich. Wobei Werte an sich nach Frankl so definiert sind, dass sie sich – zusammengesetzt aus mehreren allgemeinen Sinnvorstellungen – auf den menschlichen Zustand beziehen.81 Die Verwirklichung von Werten wird nach Auffassung von Frankl drei verschiedenen Möglichkeiten zugeordnet: schöpferische Werte, d. h. Erfüllung einer Aufgabe, Schaffung eines Werks, Erlebniswerte, bspw. Erleben von Natur, Kunst, Mitmenschlichkeit etc. und Einstellungswerte. Wobei für ihn hierbei letztere von höchster Priorität zeugen, da sie zudem erkennbar machen, wie ein Mensch sich verhält, wenn sein Leben eingeschränkt wird. Ob er z.B. Tapferkeit im Leiden beweist oder auch noch einen Untergang und sein Scheitern mit Würde trägt.82
1. Einführung: Dieses Kapitel erläutert die steigenden Anforderungen an das Controlling in einem dynamischen Unternehmensumfeld und leitet die Notwendigkeit eines verhaltensorientierten Ansatzes ab.
2. Grundlagen des verhaltensorientierten Controlling: Es werden die begrifflichen Grundlagen, die organisatorische Einordnung sowie verschiedene Führungsstil-Konzeptionen im Kontext des Controllings beleuchtet.
3. Beitrag eines verhaltensorientierten Controlling mit dem Faktor Mensch im Mittelpunkt des Unternehmens: Hier wird der Mensch als entscheidender Erfolgsfaktor definiert und der Fokus auf intrinsische Motivation sowie die "Willen-zum-Sinn"-Theorie gelegt.
4. Problemfelder und Widerstände bei der Einführung eines verhaltensorientierten Controlling: Das Kapitel analysiert Ursachen für Widerstände gegen den Wandel und zeigt präventive Lösungsansätze sowie das Beispiel des Management-by-Objectives auf.
5. Befragung zum Thema Mitarbeiterorientierung im Unternehmen: Hier werden die Methodik und Ergebnisse einer empirischen Befragung zur Mitarbeiterzufriedenheit, Führungskultur und Einbindung in Veränderungsprozesse dargestellt.
6. Fazit und Ausblick: Das abschließende Kapitel fasst zusammen, dass Wandlungsfähigkeit eine Kernkompetenz darstellt und ein verhaltensorientiertes Controlling essenziell für den nachhaltigen Unternehmenserfolg ist.
Verhaltensorientiertes Controlling, Mitarbeiterorientierung, Motivation, Sinnorientierung, Führungskultur, Change Management, Partizipation, Management-by-Objectives, Leistungsbereitschaft, Unternehmensführung, Systemwiderstand, Mitarbeiterfeedback, Unternehmenserfolg, Organisationsentwicklung.
Die Arbeit untersucht die Integration verhaltensorientierter Aspekte in das Controlling, um den Menschen als zentralen Erfolgsfaktor in modernen Unternehmen zu positionieren.
Die Themen umfassen die Rolle des Controllings in der Führung, Motivationspsychologie, Veränderungsmanagement, moderne Managementtechniken wie MbO und empirische Analysen zur Mitarbeiterorientierung.
Das Ziel ist zu beantworten, wie ein verhaltensorientiertes Controlling gestaltet sein muss, damit Mitarbeiter aktiv in den Mittelpunkt des Unternehmens rücken und Veränderungsprozesse erfolgreich mitgestalten.
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Literaturanalyse zu Controlling- und Motivationsmodellen mit einer empirischen Sozialforschung in Form einer Mitarbeiterbefragung.
Der Hauptteil analysiert die theoretischen Grundlagen des Controllings, die psychologischen Aspekte der Motivation, verschiedene Planungsrichtungen sowie die Herausforderungen bei der Einführung neuer Controlling-Systeme.
Wichtige Begriffe sind Verhaltensorientiertes Controlling, Mitarbeiterorientierung, Motivation, Change Management und Management-by-Objectives.
Die Personalabteilung wird als unverzichtbarer Supporter verhaltensorientierter Abläufe gesehen, der eine Brücke zwischen strategischen HR-Zielen und dem operativen Controlling schlagen muss.
Basierend auf Viktor E. Frankl wird argumentiert, dass die Sinnhaftigkeit einer Aufgabe die stärkste Form der intrinsischen Motivation darstellt und somit für das Controlling als Ansatzpunkt zur Leistungssteigerung fungieren sollte.
Die Befragung zeigt, dass Motivation stark durch Aspekte wie eigene Leistung und Geld geprägt ist, während gleichzeitig eine unregelmäßige Feedbackkultur und Defizite in der Einbindung in Veränderungsprozesse bei vielen Befragten erkennbar sind.
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