Bachelorarbeit, 2016
68 Seiten, Note: 1,7
1. Relevanz und Ziel der Arbeit
2. Grundlagen des Cause-Related Marketings
2.1. Begriffsbestimmung
2.2. Ausprägungen und Gestaltungsformen
2.3. Ursprung und Entwicklung
2.4. Chancen, Ziele und Risiken
3. Generationswandel und Kohorteneffekte
3.1. Generation Z
4. Abbild des zweckgebundenen Marketings in der empirischen Literatur
5. Empirische Untersuchung
5.1. Informationen zur Stichprobe
5.2. Allgemeine Angaben zu zweckgebundenen Marketing Kampagnen
5.3. Triebfeder und Motive einer Cause-Related Marketing Kampagne
5.4. Erfolgsfaktor der Cause-Related Marketing Kampagnen
5.5. Verantwortung von Non-Profit Organisationen
5.6. Verhalten der Konsumenten
6. Aposteriorische Ergebnisse im Vergleich
6.1. Die Disparität der Stichproben
6.2. Differenz der allgemeinen Aussagen
6.3. Abweichende Auffassungen der Unternehmensmotive
6.4. Cause-Related Marketing Kampagnen und das Unternehmen
6.5. Einstellungen zu Non-Profit Organisationen
6.6. Unterschiedliches Verhalten und Einstellungen der Generationen
7. Grenzen der Arbeit und Forschungsbedarf
Diese Bachelorarbeit untersucht, ob die Wirkung von Cause-Related Marketing Maßnahmen generationsspezifisch variiert. Das primäre Ziel besteht darin, durch einen Vergleich bestehender Studien mit einer eigenen empirischen Umfrage zu prüfen, ob die in der Literatur beschriebenen Effekte des zweckgebundenen Marketings auf die Generation Y und Z übertragbar sind und welche Implikationen sich daraus für Unternehmen ergeben.
2.4. Chancen, Ziele und Risiken
Ein wirksames Cause-Related Marketing, als ein soziales Marketinginstrument, kann einen Nutzen für das Unternehmen, den Ressourcenempfänger (wohltätige Organisation) und für den Konsumenten darstellen. Durch die Umsetzung des Projekts wird an der Schnittstelle von Marketing und sozialer Verantwortung (siehe Abbildung 2) eine dreifache Win-win-Situation für die Akteure geschaffen. Dementsprechend kann beispielsweise im gleichen Zuge der Kunde sein moralisches Gewissen durch den Kauf eines bestimmten Produktes befriedigen, die wohltätige Organisation ihre Publizität steigern und das Unternehmen sein Image aufbessern und mehr Gewinne einfahren.
Doch wo liegen hier die wirklichen Potentiale? Und gibt es auch Risiken für ein Unternehmen bei der Konzipierung?
Da es sehr wichtig ist, wie eine Cause-Related Marketing Kampagne vor allen Dingen beim Kunden ankommt, werden sowohl die Chancen, als auch die Risiken im Folgenden analysiert und vorgestellt.
Chancen und Ziele
Was kann ein Unternehmen zunächst konkret durch das Cause-Related Marketing bewirken? Die erste große Chance, für den Bereich des Gesamtunternehmens, ist eindeutig eine Absatzsteigerung der Leistung oder des Produktes. Verschiedene Studien belegen hierbei, dass Kunden steigend präferiert Produkte wählen, die auch mit einem wohltätigen Zweck verbunden sind. Da der Kunde nicht nur mehr seine persönlichen Bedürfnisse, sondern auch die Nachhaltigkeit in den Fokus stellt, ist er außerdem bereit mehr für Produkte und Leistungen zu zahlen. Darüber hinaus können sich die Firmen aufgrund der Übernahme ethischen Handelns eindeutig von den auf dem Markt bisher bestehenden Wettbewerbern differenzieren und abheben.
1. Relevanz und Ziel der Arbeit: Einführung in die Thematik vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Wertewandel und Unternehmenskrisen sowie Festlegung der Forschungsfragen.
2. Grundlagen des Cause-Related Marketings: Definition und Abgrenzung des Konzepts sowie Vorstellung der verschiedenen Ausprägungen, Gestaltungsformen und der historischen Entwicklung.
3. Generationswandel und Kohorteneffekte: Analyse soziologischer Generationendefinitionen mit Fokus auf die Merkmale und Werte der Generation Y und der Generation Z.
4. Abbild des zweckgebundenen Marketings in der empirischen Literatur: Zusammenfassung der bekannten wissenschaftlichen Erkenntnisse über die Wirkung von Cause-Related Marketing auf den Konsumenten.
5. Empirische Untersuchung: Darstellung der Methodik und Ergebnisse der eigenen Befragung von 235 Konsumenten der Generation Y zu ihrem Einstellungs- und Kaufverhalten.
6. Aposteriorische Ergebnisse im Vergleich: Kritische Gegenüberstellung der eigenen Untersuchungsergebnisse mit der Vergleichsstudie "Status Quo in Deutschland" von 2008 zur Identifikation von Differenzen.
7. Grenzen der Arbeit und Forschungsbedarf: Reflexion der Studienergebnisse, Aufzeigen methodischer Limitationen und Ausblick auf zukünftigen Forschungsbedarf.
Cause-Related Marketing, zweckgebundenes Marketing, Generation Y, Generation Z, CSR, Konsumentenverhalten, Unternehmensimage, soziale Verantwortung, Nachhaltigkeit, Markenbindung, Transparenz, Spendeneffizienz, empirische Untersuchung, Zielgruppenmarketing, Kommunikation.
Die Arbeit befasst sich mit dem Instrument des "Cause-Related Marketings" und untersucht dessen Wirksamkeit, Chancen und Risiken für Unternehmen.
Zentrale Themen sind die soziale Verantwortung von Unternehmen, die Definitionen von Marketinginstrumenten sowie die spezifischen Werte und Verhaltensweisen der Generationen Y und Z.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob sich Cause-Related Marketing als Erfolgsfaktor für Unternehmen eignet und ob eine Anpassung der Strategien an die Bedürfnisse der Generation Y und Z notwendig ist.
Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zur Theoriebildung mit einer eigenen empirischen Online- und Fragebogen-Befragung von 235 Konsumenten.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen dargelegt, ein Generationsvergleich durchgeführt, empirische Daten erhoben und diese Ergebnisse mit einer Vergleichsstudie aus dem Jahr 2008 in Bezug gesetzt.
Die wichtigsten Schlagworte umfassen Cause-Related Marketing, Generation Y, soziale Verantwortung, Konsumentenverhalten und Nachhaltigkeit.
Die Generation Y gilt als zukunftsorientierte Käufergruppe mit spezifischen Werten wie Nachhaltigkeit und dem Wunsch nach persönlicher Entwicklung, was eine Anpassung klassischer Marketingstrategien erforderlich macht.
Transparenz ist für die Zielgruppe entscheidend, um Skepsis gegenüber den Motiven der Unternehmen abzubauen und das Vertrauen in die tatsächliche Weiterleitung der Spenden zu stärken.
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