Bachelorarbeit, 2016
45 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Potenzial der hundegestützten Pädagogik im Hinblick auf Kinder und Jugendliche mit Verhaltensstörungen. Sie verfolgt das Ziel, die Vorteile dieser pädagogischen Methode gegenüber traditionellen Ansätzen aufzuzeigen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Bedeutung von Tieren im menschlichen Leben beleuchtet und den Zusammenhang zwischen Tierhaltung und sozialen und emotionalen Kompetenzen beleuchtet.
Im Anschluss wird der Begriff "Verhaltensstörungen" und die komplexe Thematik von Verhaltens- und Erlebensstörungen diskutiert. Hier werden verschiedene Erklärungsansätze aus medizinischer, psychologischer, soziologischer und systemischer Sichtweise vorgestellt.
Das dritte Kapitel führt in die Hundegestützte Pädagogik ein und erläutert die verschiedenen Formen der tiergestützten Interventionen und ihre Einsatzmöglichkeiten.
Der Kern der Arbeit liegt im vierten Kapitel, in dem verschiedene theoretische Perspektiven auf die hundegestützte Pädagogik beleuchtet werden. Hier werden u.a. die Biophilie-Hypothese, Konzepte der Du-Evidenz, Anthropomorphisierung, Kommunikationstheorien, die Bindungstheorie und biochemische Funktionen des Oxytocin-Systems vorgestellt und in Bezug auf die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Verhaltens- und Erlebensstörungen diskutiert.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Verhaltensstörungen, Erlebensstörungen, Hundegestützte Pädagogik, Tiergestützte Intervention, Biophilie, Du-Evidenz, Anthropomorphisierung, Kommunikation, Bindung, Oxytocin, Kinder, Jugendliche, pädagogische Interventionen, und wissenschaftliche Erklärungsansätze.
Hunde wirken als soziale Eisbrecher. Sie fördern die Empathiefähigkeit, verbessern die nonverbale Kommunikation und bieten eine wertfreie Zuwendung, die das Selbstwertgefühl der Kinder stärkt.
Die Hypothese geht davon aus, dass Menschen eine angeborene Affinität zu anderen Lebewesen haben. Diese Verbindung wird genutzt, um Stress zu reduzieren und Lernprozesse emotional positiv zu besetzen.
Durch den Kontakt mit Hunden wird beim Menschen Oxytocin ausgeschüttet, was Angst mindert, Vertrauen fördert und eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem hat.
In der Pädagogik kann ein Hund als Übergangsobjekt fungieren, das dem Kind hilft, eine Brücke zwischen seiner inneren Welt und der äußeren sozialen Realität zu bauen.
Studien deuten darauf hin, dass die Förderung von Empathie gegenüber Tieren im Kindesalter ein wichtiger Schutzfaktor gegen die Entwicklung antisozialen und gewalttätigen Verhaltens im Erwachsenenalter ist.
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