Masterarbeit, 2016
151 Seiten, Note: 1
Die Masterarbeit befasst sich mit den Maßnahmen, die seitens des Managements von Versicherungsunternehmen zu ergreifen sind, um ein risikoorientiertes Governance-System im Sinne von Solvency II zu etablieren. Ziel ist es, die notwendigen Anpassungen in der Aufbau- und Ablauforganisation sowie in der Unternehmenskultur aufzuzeigen und deren Umsetzung zu erörtern.
Die Einleitung führt in die Problemstellung und Zielsetzung der Arbeit ein. Sie erläutert das methodische Vorgehen und den Aufbau der Arbeit.
Das zweite Kapitel definiert wichtige Begriffe wie Risiko, Risikokultur, Enterprise Risk Management und Change Management im Kontext von Versicherungsunternehmen.
Kapitel 3 befasst sich mit Solvency II, erläutert dessen Zielsetzung und skizziert die historische Entwicklung der Regulierung.
Kapitel 4 widmet sich dem Versicherungsmarkt, wobei sowohl der europäische als auch der österreichische Markt im Detail betrachtet werden. Die Kapitel beleuchten die Marktstruktur und die Investmentportfolios der jeweiligen Märkte.
Kapitel 5 analysiert die Auswirkungen von Solvency II auf die Aufbau- und Ablauforganisation von Versicherungsunternehmen. Es werden die Folgen der quantitativen Anforderungen aus Säule 1, wie Solvency Capital Requirement (SCR) und Minimum Capital Requirements (MCR), untersucht.
Die Masterarbeit konzentriert sich auf die Themen Change Management, Organisationsentwicklung, Corporate Governance, Risikomanagement, Organisationskultur, Risikokultur, Solvency II, Versicherungsregulatorik und Assekuranz.
Das Ziel ist die Etablierung eines risikoorientierten Governance-Systems, das sowohl quantitative Kapitalanforderungen als auch qualitative Faktoren zur Risikosteuerung umfasst.
Risikokultur beschreibt eine unternehmensweite risikoorientierte Denkweise, bei der Risiken bewusst wahrgenommen und in Entscheidungsprozesse integriert werden.
SCR steht für Solvency Capital Requirement (Solvenzkapitalanforderung) und MCR für Minimum Capital Requirement (Mindestkapitalanforderung). Beides sind quantitative Anforderungen aus Säule 1 von Solvency II.
Während quantitative Vorgaben technisch umsetzbar sind, erfordert der kulturelle Wandel ein systematisches Change Management und eine lange Nachlaufzeit, um die Denkweise der Mitarbeiter nachhaltig zu verändern.
Das Management muss Anpassungen in der Aufbau- und Ablauforganisation vornehmen und Solvency II aktiv als Chance für eine bessere Unternehmenssteuerung vorleben.
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