Bachelorarbeit, 2016
74 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1. Hintergrund und Ziele
1.2. Methoden und Aufbau
2. Theoretische Grundlagen zu Entrepreneurship und Start-ups
2.1. Definition von Start-ups
2.2. Unterscheidungskraft von Geschäftsbereichen
2.3. Unterschiede zwischen Start-ups und etablierten Unternehmen
3. Grundlagen zu Erfolgsfaktoren im Unternehmenskontext
3.1. Definitionen
3.1.1. Erfolg
3.1.2. Faktor/Determinante
3.1.3. Erfolgsfaktor
3.2. Differenz zwischen Erfolgsindikator, Erfolgsfaktor und Erfolgspotential
3.3. Methoden um Erfolgsfaktoren zu ermitteln
3.3.1. Übersicht von Erfolgsmodelle
3.3.2. Entrepreneurship-Erfolgsmodell nach Jacobsen
3.3.3. Berliner Startup Modell nach Schwarz
4. Erfolgsfaktoren von Start-ups
4.1. Erfolgsfaktoren mit direkter Einflussnahme
4.1.1. Erfolgsfaktor: Gründer als Person
4.1.1.1. Professionalisierung des Gründungsvorhabens
4.1.1.2. Startup Weekends als Professionalisierungsmethode im Detail
4.1.2. Erfolgsfaktor: Berlin als Standort
4.1.3. Erfolgsfaktor: Finanzierungsform
4.1.4. Erfolgsfaktor: Rechtsform
4.1.5. Erfolgsfaktor: Investoren
4.1.6. Erfolgsfaktor: Mitarbeiter
4.2. Erfolgsfaktoren mit nur indirekter Einflussnahme
4.2.1. Strategien als Erfolgsfaktoren
4.2.2. Märkte als Erfolgsfaktoren
4.2.3. Planungselemente als Erfolgsfaktoren
4.3. Fehler und deren Folgen in Start-ups
4.4. Quantitative Erhebung
4.4.1. Methodik, Zielsetzung und Inhalt
4.4.2. Auswertung der Ergebnisse
4.4.3. Entwicklung vom Berliner Prioritäten-Erfolgsmodell (BPEM)
4.4.4. Diskrepanzen in den Vergleichsgruppen
5. Zusammenfassung und Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht erfolgskritische Determinanten für Berliner Start-ups, um ein Prioritätenmodell zu entwickeln, das Gründern bei einer fokussierteren Herangehensweise unterstützt. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der Identifikation der kritischen Faktoren und der Überprüfung, ob Diskrepanzen zwischen verschiedenen Vergleichsgruppen hinsichtlich der Bewertung dieser Faktoren existieren.
4.1. Erfolgsfaktoren mit direkter Einflussnahme
Dieses Unterkapitel befasst sich mit den Erfolgsfaktoren, auf die es dem Unternehmen möglich ist direkt Einfluss zu nehmen.
Die Logik des Unternehmens ist unmittelbar verknüpft mit dem Start-up-Gründer. Er ist der entscheidende, logische Faktor, der die Unternehmensvision vorantreibt. Dabei wird das Gründungsmotiv bei den marktchancen-orientierten Gründungen meist auch als Befriedigung der persönlichen Verwirklichung des Gründers gesehen. Er kann mit der Gründung nicht nur seine Ideen umsetzen, sondern auch daran wachsen und sich persönlich weiterentwickeln.
4.1.1. Erfolgsfaktor: Gründer als Person
In der Entrepreneurship-Forschung ist der Gründer ein Erfolgsfaktor. Denn er ist verantwortlich für das gesamte Unternehmen und dessen Zukunft. Der Gründer ist es, der erste Kunden akquiriert, Mitarbeiter auswählt und Investoren von der Geschäftsidee überzeugt. Das direkte und indirekte Umfeld von Personen hat unmittelbare Auswirkungen darauf, ob die Person in der Zukunft ein Unternehmen gründen wird. In diesem Kontext wird auch häufig die Humankapitaltheorie erwähnt.
Das Humankapital besteht dabei aus verschiedenen Elementen wie der Branchenkenntnis, Fachkompetenz, Führungserfahrung und Ausbildung. Jeder Mensch unterscheidet sich innerhalb seiner persönlichen Ausstattung mit Humankapital. Eine menschliche Homogenität beim Humankapital liegt sofern also nicht vor. Zudem wird beim Humankapital zwischen dem allgemeinen und spezifischen Humankapital differenziert. Das allgemeine Humankapital des Gründers umfasst seine schulische und berufliche Bildung und seine Berufserfahrung – jeweils in Jahren. Das spezifische Humankapital wird in drei Bereiche geteilt Branchenerfahrung, Gründungserfahrung und Erfahrung als Führungskraft.
1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Bedeutung von Berlin als Start-up-Standort, diskutiert Herausforderungen wie die hohe Sterberate und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie das methodische Vorgehen.
2. Theoretische Grundlagen zu Entrepreneurship und Start-ups: In diesem Kapitel werden grundlegende Definitionen geklärt, wie Start-ups von etablierten Unternehmen abgegrenzt werden und welche verschiedenen Geschäftsbereiche existieren.
3. Grundlagen zu Erfolgsfaktoren im Unternehmenskontext: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der Erfolgsfaktorenforschung, stellt etablierte Modelle vor und diskutiert die Abgrenzung zwischen Erfolgsindikatoren, -faktoren und Erfolgspotentialen.
4. Erfolgsfaktoren von Start-ups: Das Kapitel identifiziert und kategorisiert Erfolgsfaktoren in solche mit direkter und indirekter Einflussnahme, stellt Hypothesen auf und entwickelt daraus das Berliner Prioritäten-Erfolgsmodell basierend auf einer quantitativen Erhebung.
5. Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen, reflektiert kritisch über die methodische Vorgehensweise und gibt Handlungsimplikationen für die Praxis.
Berliner Start-ups, Erfolgsfaktoren, Entrepreneurship, Unternehmensgründung, Priorisierung, Humankapital, Berliner Prioritäten-Erfolgsmodell, BPEM, Gründer, Gründungsberatung, Business Model Canvas, Venture Capital, Startup Weekend, Unternehmensstrategie, Controlling
Die Arbeit analysiert die Erfolgsfaktoren für Berliner Start-ups und entwickelt ein Modell, um diese Faktoren hinsichtlich ihrer Bedeutung für den Unternehmenserfolg zu priorisieren.
Die zentralen Felder umfassen die Definition von Start-ups, die theoretische Verankerung von Erfolgsfaktoren, die Unterscheidung von direkten und indirekten Einflussgrößen sowie eine quantitative Erhebung zur empirischen Validierung der Faktoren.
Das primäre Ziel ist es, ein "Berliner Prioritäten-Erfolgsmodell" zu schaffen, das Gründern eine Orientierung bietet, welche Faktoren für den Erfolg ihres Start-ups kritisch sind.
Die Arbeit nutzt einen quantitativ-konfirmatorischen Ansatz, bei dem zunächst Hypothesen aus bestehender Literatur abgeleitet und anschließend durch eine Online-Umfrage unter verschiedenen Vergleichsgruppen in Berlin überprüft werden.
Der Hauptteil gliedert Erfolgsfaktoren in solche mit direkter Einflussnahme durch den Gründer (wie die Person des Gründers oder die Rechtsform) und solche mit nur indirekter Einflussnahme (wie Strategien oder Märkte) und wertet diese im Rahmen der empirischen Untersuchung aus.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Berliner Start-ups, Erfolgsfaktoren, Entrepreneurship, Priorisierung, Humankapital und das eigens entwickelte Berliner Prioritäten-Erfolgsmodell (BPEM) charakterisiert.
Direkte Einflussnahme bezieht sich auf Faktoren, die der Gründer unmittelbar gestalten kann, wie die eigene Person oder die Wahl der Rechtsform. Indirekte Faktoren unterliegen äußeren Rahmenbedingungen, auf die der Gründer nur begrenzt oder vermittelt einwirken kann.
Berlin wird als "Hauptstadt der Start-ups" mit einer hohen Dichte an Investoren und einer exzellenten Infrastruktur betrachtet, weshalb sich die Untersuchung und das daraus resultierende Modell explizit auf die lokalen Gegebenheiten dieses Standortes konzentrieren.
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