Diplomarbeit, 2015
69 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Abgrenzung des Themas
2 Gegenstand der Untersuchung
2.1 Charakteristika von Versicherungsleistungen
2.2 Aktuelle Zahlen zum Versicherungsmarkt
2.3 Branchenstrukturanalyse
2.3.1 Das Five Forces-Konzept nach Michael E. Porter
2.3.2 Five Forces auf dem Versicherungsmarkt
2.4 Wertschöpfung in Versicherungsunternehmen
3 Allgemeine Methoden der Geschäftsprozessoptimierung
3.1 Definition Geschäftsprozess
3.1.1 Prozesslandkarte eines Versicherungsunternehmen
3.1.2 Geschäftsprozess „Schadenregulierung“
3.2 Gründe für die Prozessoptimierung in Versicherungsunternehmen
3.2.1 Bedeutung der Kundenorientierung
3.2.2 Notwendigkeit der Prozessoptimierung
3.3 Ziele der Prozessoptimierung
3.3.1 Industrialisierung der Versicherungswirtschaft
3.3.2 Strategische und operative Ziele
3.4 Potenziale der Optimierungsmaßnahmen
3.5 Methoden der Prozessoptimierung
3.5.1 Lean Management und Total Quality Management
3.5.2 Total Quality Management und Kaizen
3.5.3 Business Process Reengineering
3.5.4 Six Sigma
3.5.5 Outsourcing
3.5.6 Ranking der Optimierungsmethoden
4 Analyse von Prozessoptimierungsverfahren in der Versicherungsbranche
4.1 Anwendung von Six Sigma in Versicherungsunternehmen
4.1.1 Six Sigma
4.1.1.1 Allgemeines zu Six Sigma in Versicherungen
4.1.1.2 Einführung Six Sigma in Versicherung
4.1.2 Lean Six Sigma
4.2 Outsourcing
4.2.1 Vorgehensweise zur Auslagerung von Prozessen
4.2.2 Offshoring in Versicherungen
4.3 Business Process Reengineering
4.4 Total Quality Management in Versicherungen
5 Schlussbetrachtung
Die Diplomarbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzung von Prozessoptimierungsverfahren in der Versicherungsbranche, um angesichts eines verschärften Wettbewerbs und gestiegener Kundenanforderungen langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Dabei wird analysiert, welche Methoden zur Steigerung der Effizienz und Qualität in diesem speziellen Dienstleistungssektor geeignet sind.
3.5.4 Six Sigma
Die Optimierungsmethode Six Sigma fokussiert die Qualität von Produkten und Dienstleistungen und versucht, diese anhand von Kennzahlen zu messen. Die Six Sigma-Methode dient somit dazu, den Verbrauchern nahezu fehlerfreie Dienstleistungen und Produkte anzubieten, weshalb den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden eine bedeutende Rolle zukommt. Die Six Sigma-Methode bedient sich dazu statistischer Instrumente: Der griechische Buchstabe Sigma σ zeigt die Standardabweichung einer Grundgesamtheit, also der Gesamtmenge aller Untersuchungsobjekte, so dass Sigma die Abweichungen vom Mittelwert anzeigt. Die Zahl 6 steht für den Zielwert, sprich die gewünschte Toleranz der Standardabweichung σ. Zentrale Bestandteile von Six Sigma sind somit Kenntnisse über die Kundenanforderungen, die regelmäßige Nutzung von Daten und die statistische Analyse. Anders als Optimierungsansätze, die zur Kostenreduzierung oder Optimierung der Prozesse beitragen, also Ansätze, die zu innerbetrieblichen Optimierung und Verbesserungen führen, dient Six Sigma primär zur Erfüllung der Kundenanforderungen, so dass die Optimierung von Prozessen und Dienstleistungen nicht aus innerbetrieblicher Sicht erfolgt, sondern aus Sicht des Kunden. Somit wird die Zufriedenheit des Kunden zum primären Ziel von Six Sigma, wobei es in diesem Konzept drei Schwerpunkte gibt: den Kunden, die Mitarbeiter und die Geschäftsprozesse.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den verschärften Wettbewerb in der Versicherungsbranche und die Notwendigkeit, durch Prozessoptimierung auf gestiegene Kundenanforderungen zu reagieren.
2 Gegenstand der Untersuchung: Dieses Kapitel analysiert die Versicherungsbranche, ihre Charakteristika als Dienstleistungssektor sowie die Wertschöpfungsprozesse und Wettbewerbskräfte.
3 Allgemeine Methoden der Geschäftsprozessoptimierung: Hier werden Grundlagen und allgemeine Methoden wie Lean Management, TQM, BPR und Six Sigma vorgestellt, um Geschäftsprozesse effizienter zu gestalten.
4 Analyse von Prozessoptimierungsverfahren in der Versicherungsbranche: Das Kapitel überträgt die theoretischen Methoden auf die Praxis der Versicherungswirtschaft, insbesondere auf die Schadenregulierung.
5 Schlussbetrachtung: Die Arbeit fasst die Erkenntnisse zusammen, dass Prozessoptimierung für die Zukunftsfähigkeit von Versicherern unerlässlich ist und eine methodisch fundierte Auswahl der Verfahren entscheidend für den Erfolg ist.
Versicherungswirtschaft, Prozessoptimierung, Six Sigma, Lean Management, Business Process Reengineering, Outsourcing, Schadenregulierung, Wertschöpfungskette, Kundenorientierung, Qualitätsmanagement, Industrialisierung, Prozesslandkarte, Wettbewerbsfähigkeit, Dienstleistungssektor, Effizienzsteigerung
Die Arbeit analysiert, warum und wie Versicherungsunternehmen ihre betriebsinternen Prozesse optimieren können, um auf dem hart umkämpften Versicherungsmarkt langfristig erfolgreich zu bleiben.
Zu den Schwerpunkten gehören die Branchenstrukturanalyse, die Wertschöpfungskette von Versicherern sowie verschiedene Optimierungsmethoden wie Lean Six Sigma, TQM, Outsourcing und BPR.
Ziel ist es, Versicherungsunternehmen Alternativen und Methoden aufzuzeigen, mit denen sie interne Abläufe effizienter gestalten und dabei gleichzeitig die Qualität und Kundenzufriedenheit steigern können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie der Anwendung von Managementkonzepten wie der Branchenstrukturanalyse nach Porter und Optimierungszyklen wie DMAIC.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Darstellung allgemeiner Optimierungsmethoden und deren konkrete Anwendung und Analyse im Kontext der Versicherungsbranche, insbesondere beim Schadenmanagement.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Prozessoptimierung, Versicherungsbranche, Six Sigma, Outsourcing und Qualitätsmanagement geprägt.
Da die Versicherungsleistung oft erst im Schadenfall konkret wird, entscheidet die Qualität der Schadenregulierung maßgeblich über die Kundenzufriedenheit und Kundenbindung.
Beim echten Outsourcing werden Prozesse an externe Drittanbieter vergeben, während beim internen Outsourcing Tochtergesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften innerhalb des Konzerns diese Aufgaben übernehmen.
IT ist das Fundament für Standardisierung und Automatisierung; sie ermöglicht die effiziente Verarbeitung großer Datenmengen und trägt so wesentlich zur Prozessneugestaltung (z.B. durch BPR) bei.
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