Bachelorarbeit, 2016
59 Seiten, Note: 2,0
1 Einleitung
2 Theorie
2.1 Online-Dating
2.2 Persönlichkeit
2.2.1 Big Five.
2.2.2 Extraversion.
2.2.3 Neurotizismus.
2.2.4 Gewissenhaftigkeit.
2.2.5 Verträglichkeit.
2.2.6 Offenheit für neue Erfahrungen.
2.3 Hypothesen
2.3.1 Gerichtete Hypothesen.
2.3.2 Ungerichtete Hypothesen.
3 Methode
3.1 Untersuchungsplanung
3.2 Big Five Inventory-SOEP
3.3 Nutzung von Online-Dating Portalen
3.4 Stichprobenumfangsplanung
3.5 Untersuchungsablauf
3.6 Auswertungsplanung
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik
4.2 Normalverteilung
4.3 Inferenzstatistik
4.3.1 Gerichtete Hypothesen.
4.3.2 Ungerichtete Hypothesen.
5 Diskussion
5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2 Kritik
5.3 Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob signifikante Unterschiede in den Persönlichkeitsmerkmalen (gemessen anhand der Big Five) zwischen Nutzern und Nicht-Nutzern von Online-Dating Portalen existieren, um ein tieferes Verständnis für die Nutzergruppen dieser Flirtplattformen zu gewinnen.
2.2.2 Extraversion.
Eysenck bildet für die Persönlichkeitsdimension Extraversion ein Gegensatzpaar. Demnach sind Menschen mit einem hohen Wert für Extraversion sehr gesellig, haben viele Freunde, lieben es, Veranstaltungen zu besuchen, sind ungern allein und benötigen den Austausch mit anderen Menschen. Extravertierte Menschen sind spontan, agil, optimistisch und fröhlich. Im Gegensatz dazu gelten introvertierte Menschen als ruhig, zurückhaltend, distanziert und ernsthaft. Sie lieben beispielsweise Bücher mehr als Menschen und haben weniger Freunde (Landwehr, keine Jahresangabe). Eine hohe Ausprägung der Persönlichkeitsdimension Extraversion ist somit positiv belegt. Diesen Zusammenhang wiesen Rusting und Larsen nach: „positive mood induction was positively correlated with E[xtraversion]“ (1997, zitiert nach Pickering und Corr und Gray, 1999).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema Online-Dating ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach dem Zusammenhang zwischen Persönlichkeitsmerkmalen und der Nutzung solcher Portale.
2 Theorie: In diesem Kapitel werden Grundlagen zum Online-Dating sowie die Persönlichkeitsdimensionen der Big Five erläutert und entsprechende Hypothesen für die Untersuchung hergeleitet.
3 Methode: Dieses Kapitel beschreibt das Studiendesign, die Stichprobenerhebung mittels einer Online-Umfrage, die verwendeten Skalen sowie die Planung der statistischen Auswertung.
4 Ergebnisse: Hier werden die erhobenen Daten mittels deskriptiver Statistik, Normalverteilungstests und inferenzstatistischer Verfahren auf die aufgestellten Hypothesen hin analysiert.
5 Diskussion: In diesem abschließenden Teil werden die Ergebnisse interpretiert, kritisch gewürdigt und ein Ausblick auf zukünftige Forschungsansätze gegeben.
6 Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel listet sämtliche in der Arbeit verwendeten Quellen und wissenschaftlichen Referenzen auf.
Online-Dating, Persönlichkeitspsychologie, Big Five, Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Offenheit für neue Erfahrungen, Nutzerverhalten, Online-Umfrage, statistische Analyse, Hypothesentest, Internetnutzung, Partnersuche, Persönlichkeitsmerkmale.
Die Arbeit untersucht, ob es Persönlichkeitsunterschiede zwischen Menschen gibt, die Online-Dating-Portale für die Partnersuche nutzen, und solchen, die diese Angebote nicht nutzen.
Die zentralen Felder sind die Persönlichkeitspsychologie, insbesondere das Fünf-Faktoren-Modell (Big Five), und deren Bezug zur modernen Partnersuche im Internet.
Das Ziel ist die empirische Überprüfung der Hypothese, ob bestimmte Persönlichkeitsausprägungen die Nutzung von Online-Dating-Portalen begünstigen oder ob es zwischen den Gruppen keine signifikanten Unterschiede gibt.
Es wurde ein korrelatives Design in Form einer quantitativen Online-Umfrage mit 132 Probanden gewählt, deren Daten mittels parametrischer und nicht-parametrischer statistischer Tests ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Persönlichkeitsmerkmale, die Operationalisierung für die Umfrage, die statistische Auswertung der Daten und die Interpretation der Ergebnisse.
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Online-Dating, Big Five, Persönlichkeitsmerkmale, statistische Hypothesentests und Nutzerverhalten beschreiben.
Für Neurotizismus konnte ein statistisch signifikanter Unterschied nachgewiesen werden, wobei Nutzer von Online-Dating-Portalen höhere Werte aufwiesen als Nicht-Nutzer, was mit einem schwachen Effekt verbunden war.
Die Autorin weist darauf hin, dass die Stichprobe trotz Erreichen des Mindestumfangs als klein gilt und keine Repräsentativität erreicht, zudem wurden keine demografischen Daten wie Alter oder Bildung erhoben.
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