Masterarbeit, 2016
107 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Persönliche Motivation
1.3 Ziel der Arbeit
1.4 Aufbau und Abgrenzung der Arbeit
2 BEGRIFFE – DEFINITIONEN
2.1 Behinderung
2.2 Barrierefreiheit
2.3 Behindertengerecht
2.4 Selbstrettung
3 DAS PROBLEM – DIE RAHMENBEDINGUNGEN
3.1 Die Selbstrettung von mobilitätseingeschränkten Personen
3.1.1 Problem der Selbstrettung für Personen im Rollstuhl
3.1.2 Gesetze und Normen
3.1.3 Aktueller Stand der Technik
3.2 Die IST-Situation am Beispiel der „HAK-Oberndorf bei Salzburg“
3.2.1 Schulstandort und Schulzentrum Oberndorf
3.2.2 Schulgebäude
3.2.3 Wartezonen
3.3 Marktanalyse und Patentrecherche zum Thema Selbstrettung
4 DIE LÖSUNG – NOBIS SELBSTRETTER
4.1 Ausgangssituation
4.1.1 Idee
4.1.2 Funktionsweise und Funktionsmodell
4.2 Der Selbstretter - Die Technik
4.2.1 Anforderungen
4.2.2 Problemstellungen und Lösungsansätze
4.3 Der Prototyp
4.3.1 Planung des Prototypen
4.3.2 Bau und Montage „Nobis Selbstretter V3“
5 DAS PROJEKT – NOBIS SELBSTRETTER
5.1 Projektverlauf
5.2 Präsentation des Selbstretters
5.3 Projektkosten
6 DIE SCHUTZRECHTSSITUATION
7 RESÜMEE UND AUSBLICK
Die Master Thesis widmet sich der Entwicklung eines mechanischen Selbstrettungslifts für Rollstuhlfahrer, um eine bisher fehlende, eigenständige Rettungsmöglichkeit in Notfällen wie Bränden zu schaffen, bei denen herkömmliche Aufzüge aus Sicherheitsgründen außer Betrieb genommen werden.
1.1 Problemstellung
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Rollstuhl, befinden sich gerade im Obergeschoss eines Gebäudes und der Feueralarm geht los. Die Lifte dürfen bzw. können im Brandfall nicht benutzt werden. Es kommt zu Angst und Panik, Rauch zieht auf und das Atmen fällt schwer. Niemand hilft Ihnen, und das obwohl Sie in dieser Situation zu 100 Prozent auf fremde Hilfe angewiesen sind, weil eine Selbstrettung nicht möglich ist.
Verstärkt wird diese dramatische Situation oftmals noch durch den sogenannten „Bystander-Effekt“. (vgl. Taller, 2016)
Denn ganz nach dem Motto – „Irgendjemand wird schon helfen, es sind ja noch genug andere mögliche Helfer anwesend“ – wird dem Rollstuhlfahrer so oftmals jegliche Hilfe untersagt.
Und genau um diese Problematik der aktuell fehlenden Selbstrettungsmöglichkeit von mobilitätseingeschränkten Personen geht es in der vorliegenden Arbeit.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die prekäre Situation von Rollstuhlfahrern bei Notfällen und begründet die Motivation für die Entwicklung einer eigenständigen Rettungslösung.
2 BEGRIFFE – DEFINITIONEN: Dieses Kapitel definiert essenzielle Begriffe wie Behinderung, Barrierefreiheit und Selbstrettung im rechtlichen und gesellschaftlichen Kontext.
3 DAS PROBLEM – DIE RAHMENBEDINGUNGEN: Hier werden geltende Normen, Gesetze und der aktuelle Stand der Technik kritisch analysiert, sowie eine Fallstudie an der HAK-Oberndorf durchgeführt.
4 DIE LÖSUNG – NOBIS SELBSTRETTER: Das Kernkapitel beschreibt die Entwicklung, Technik und Funktionsweise des mechanischen Selbstrettungslifts vom ersten Konzept bis zum Prototypen.
5 DAS PROJEKT – NOBIS SELBSTRETTER: Dieser Abschnitt dokumentiert den gesamten Projektverlauf, die verschiedenen Präsentationen bei Experten und Unternehmen sowie die angefallenen Projektkosten.
6 DIE SCHUTZRECHTSSITUATION: Hier erfolgt eine juristische Einordnung und Erläuterung der gewählten Gebrauchsmusteranmeldung als Schutzform für die technische Erfindung.
7 RESÜMEE UND AUSBLICK: Das Fazit kritisiert die Abhängigkeit von komplexer Sicherheitstechnik und zeigt das Zukunftspotenzial mechanischer Rettungssysteme auf.
Selbstrettung, Barrierefreiheit, Rollstuhlfahrer, Brandschutz, Aufzug, Notfall, Rettungskonzept, Prototyp, mechanische Sicherheit, Inklusion, Evakuierung, Schutzrechte, Gebrauchsmuster, Gebäudeplanung, Mobilitätseinschränkung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer mechanischen Lösung, die Rollstuhlfahrern eine eigenständige Selbstrettung aus Gebäuden bei Notfällen ermöglicht, in denen herkömmliche Aufzüge nicht nutzbar sind.
Die zentralen Themen umfassen Barrierefreiheit, Brandschutzvorgaben, aktuelle Evakuierungstechnologien, rechtliche Rahmenbedingungen und die technische Konstruktion eines neuartigen Selbstrettungssystems.
Die zentrale Frage ist, wie die Barrierefreiheit durch einen mechanischen Selbstrettungslift verbessert werden kann, um mobilitätseingeschränkten Personen im Notfall ohne fremde Hilfe zu entkommen.
Es wurden Internetrecherchen, Experteninterviews, Marktanalyse, Patentrecherche sowie eine empirische Untersuchung der IST-Situation an einem Schulzentrum durchgeführt.
Der Hauptteil widmet sich intensiv der Problemstellung, dem aktuellen Stand der Technik sowie der detaillierten Konstruktion, Planung und dem Bau des Prototyps „Nobis Selbstretter“.
Schlüsselbegriffe sind insbesondere Selbstrettung, Barrierefreiheit, Brandschutz, Inklusion, Evakuierung und technische Innovation im Facility Management.
Herkömmliche Aufzüge sind im Brandfall oft stromabhängig und anfällig für Fehlsteuerungen; Zudem kann Rauch in den Schacht gelangen, was sie im Notfall zur Todesfalle macht.
Das System ist rein mechanisch, funktioniert stromunabhängig und basiert auf Selbstsicherungsautomaten aus dem Klettersport, was eine direkte Eigenrettung ohne fremdes Personal ermöglicht.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

